Endlich ist Michael Manns 105-Mio.-Dollar Spektakel "Ali" mit Will Smith auch hierzulande zu sehen. Das exzellente Portrait der Boxlegende ist der Topfilm beim Filmfest München.
"The Magic of Movies" ist das Motto des Top-Events für Filmfreunde und -macher. "Ein Film über die Größe der Liebe" wird das Festival eröffnen - so beschreibt der Begründer und Leiter des Filmfests Eberhard Hauff "Der Sohn der Braut" vom Argentinier Juan José Campanella.
Vom 29. Juni bis 6. Juli gibt es einige Hollywood-Produktionen, großes europäisches Kino und faszinierende Filme aus aller Welt zu sehen. So laufen in der Hauptreihe "World Cinema" Werke von Altstars wie Peter Bogdanovich und Manoel de Oliveira und Publikumslieblingen wie Pedro Almodóvar, sowie von den Regisseuren der Kurzfilmreihe "Ten Minutes Older" - von Jim Jarmusch, über Spike Lee bis Aki Kaurismäki.
Fans des unabhängigen amerikanischen Kinos kommen in Ulla Rapps traditioneller Independent-Reihe auf ihre Kosten, und auch das "Nouveau Cinema Français" und das Kinderfilmfest sind wieder mit dabei.
Neu im Programm ist die Reihe VideoArt & Experimental Film, mit der das Filmfest der wachsenden Anzahl der Medienkünstler ein Forum bieten wird.
Treu bleibt das Festival den deutschen Kino- und TV-Regisseuren, von festen Größen wie Dani Levy, Dominik Graf, Oskar Roehler und Oliver Hirschbiegel bis zu den Regisseuren von morgen.
Dem Nachwuchs widmet sich vom 26. Juni bis 3. Juli das Internationale Festival der Filmhochschulen mit zahlreichen Events und Preisen.
Kurzum: acht prall gefüllte Tage, um sich der Magie des Films hinzugeben.
Mehr: www.filmfest-muenchen.de