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Ludacris

Ludacris

Leben & Werk

Der US-Rapper Ludacris (von engl. “ludicrous”: grotesk, lächerlich) zählt gemeinsam mit Outkast und Goodie Mob zur zweiten Generation der so genannten Dirty South Bewegung. Ludacris wird am 11. September 1977 in Champaign, Illinois, unter dem bürgerlichen Namen Christopher Brian Bridges geboren. Später zieht er nach Atlanta, wo er sich zunächst als Radiomoderator einen Namen macht, unter anderem bei dem bekannten Hip Hop-Sender Hot 97.5. Seine musikalische Karriere beginnt er im Jahre 1998 als Gastrapper auf einem Album des Produzenten Timbaland. 1999 erscheint auf seinem eigenen Label das Debüt-Album “Incognegro”, das sich dank der guten Kontakte zu den Sendern zu einem lokalen Radiohit entwickelt. Bald wird man auch bei dem Rap-Label Def Jam auf den Neuling aufmerksam. Im November 2000 wird dort das erste Album unter dem Titel “Back for the First Time” nochmals veröffentlicht, ergänzt um einige neue Titel. Mit der Single “What’s Your Fantasy” gelingt ein erster Erfolg. Im Herbst 2001 schafft es das Folgealbum “Word of Mouf” auf den dritten Platz der Billboard-Charts. Anfang 2003 kehrt Ludacris nach einem kurzen Abstecher in die Filmwelt (“2 Fast 2 Furious“, “The Wash“) wieder ganz zur Musik zurück. Doch dem neuen Album “Chicken-N-Beer” fehlt es zunächst an einer starken Single. Ende des Jahres jedoch entwickelt sich “Stand Up” zu seinem bislang größten Mainstream-Hit. Die Nummer erreicht den ersten Platz der Billboard Hot 100 und läuft auf sämtlichen Musikkanälen, darunter auch MTV und MTV2. Anfang 2004 wird Ludacris gemeinsam mit Usher und Lil Jon für den Song “Yeah” erstmals ein Grammy verliehen. Im April 2004 belegt das Stück in den USA, in Großbritannien und in Deutschland Platz 1 der Charts. Im Jahr darauf erscheint das Album “The Red Light District”, unter anderen produziert von Timbaland und Lil’ Jon. Auch der Schauspieler Ludacris macht nun wieder von sich reden: Die Kritik lobt seine Leistung in den Filmen “Hustle & Flow” und “Crash”. Für das im September 2006 veröffentlichte “Release Therapy” wird der Rapper abermals mit einem Grammy ausgezeichnet – für das “Rap Album des Jahres”.

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