"Oh, sind die süß!" entfuhr es wohl dem ein oder anderen kleinen Kinogänger beim Anblick der schwarz-weißen Welpen.
Cruella De Vil führt mit den 101 Dalmatinerwelpen nichts Gutes im Schilde (Foto: Disney)
In der Zeichentrick-Version von "101 Dalmatiner" bellten sich die niedlichen Hundebabys bereits 1961 in die Herzen der Zuschauer, doch auch die echten Vierbeiner wussten, wie man den perfekten Hundeblick aufsetzt. Am 27. November 1996 startete die Realverfilmung des Disney-Klassikers in den amerikanischen Kinos und machte die Dalmatiner zur neuen Lieblingsrasse der Nation.
Dabei hielt sich das Remake sehr eng an das gezeichnete Original und achtete bei der Besetzung der Hauptdarsteller auf Ähnlichkeiten zu den Trickfiguren. Glenn Close wirkte in ihrem gruseligen Kostüm tatsächlich so abschreckend auf einige der Dalmatinerwelpen, dass die sich vor ihr am liebsten verstecken wollten. Einen großen Unterschied zur Vorlage gab es jedoch: Die echten Welpen konnten im Film nicht sprechen.
Auch sonst waren die schwarzgepunkteten Stars nicht ganz so umgänglich wie die Zeichentrickhelden. Damit sie ihr Herrchen Roger liebevoll ableckten, musste Darsteller Jeff Daniels vorher mit Bratensaft und Hot Dogs eingerieben werden. Und von wegen 101 Dalmatiner - ganze 217 Hunde wurden für die Dreharbeiten benötigt!