Richard Attenborough, der typische englische "good sport", wurde 1976 zum Sir und 1993 zum Lord geadelt. Über Jahrzehnte im englischen und... - Foto: http://images.kino.de/flbilder/max97/bf97/bf09/b9709003/b150x150.jpg Lord Richard Attenborough

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Lord Richard Attenborough


  • Geburtstag
    29.08.1923
  • Geburtsort
    Cambridge

Richard Attenborough, der typische englische "good sport", wurde 1976 zum Sir und 1993 zum Lord geadelt. Über Jahrzehnte im englischen und amerikanischen Film als Darsteller, Produzent und Regisseur tätig, schuf er als seinen Wunschfilm die Biografie "Gandhi", die aus seinen anderen Arbeiten ("Chaplin", "Oh! What a Lovely War", "Shadowlands", "A Chorus Line") herausragt. Attenborough als Darsteller war in den Komödien aus den Ealing-Studios ebenso zu Hause, wie er als zorniger junger Mann und sozial bewusster Arbeiter in Filmen des New British Cinema der beginnenden 60er ("Zorniges Schweigen") seinen Tribut leistete. 1963 wurde er als einer der vielen Kriegsgefangenen gefeiert, die in "Gesprengte Ketten" den Ausbruch aus einem deutschen Lager schaffen. Damit begann seine internationale Karriere mit Filmen wie "Der Flug des Phoenix" (er zeichnet die Pläne für die Reparatur des abgestürzten Flugzeugs), "Kanonenboot am Yangtse-Kiang" (mit Steve McQueen als Matrose) oder als "John Christie, der Frauenwürger von London". Attenboroughs großes Repertoire als Charakterdarsteller zeigte sich in Blockbustern (er war der alte Millionär und Eigner des "Jurassic Park") wie in Gastauftritten (Kenneth Branaghs "Hamlet"). Attenborough bekleidet zahlreiche Ehrenämter des britischen Films, ist als Funktionär einflussreich und war viele Jahre Chairman des British Film Institute.

  • Geburtstag
    29.08.1923
  • Geburtsort
    Cambridge
  • Geburtsland
    Großbritannien

Justin Timberlake zu schlecht fürs Kino

Neben den ganz Großen Hollywoods sollte er sein Filmdebüt geben. Doch dieser Traum zerplatzte schon nach den ersten Sätzen beim Vorsprechen.

Großansicht Bye Bye Bye, Kinokarriere: Justin Timberlake (Foto: BMG Arnold Turner)

Bye Bye Bye, Kinokarriere: Justin Timberlake (Foto: BMG Arnold Turner)

Dass ein Popstar den Sprung ins Filmgeschäft versucht, ist nichts Besonderes. Doch die Madonnas, Mariah Careys und Britney Spears' dieser Welt stehen meist nur auf der Anwärterliste irgendwelcher C-Movies aus der Schmiede viertklassiger Filmemacher.

Nicht so Justin Timberlake. Großes Erstaunen gab es in Hollywood, als bekannt wurde, dass er in seinem ersten Kinofilm "Closing the Ring" gleich neben Schwergewichten wie Dennis Hopper, Peter O'Toole, Shirley MacLaine, Ryan Phillippe und Mena Suvari spielen sollte, und das auch noch unter der Regie von Richard Attenborough, der nach Erfolgen wie "Die Brücke von Arnheim", "Gandhi" und "Schrei nach Freiheit" ohnehin nur alle fünf bis zehn Jahre mal einen Film macht.

Der nächste, bitte!

Doch Justins erhoffter Blitzstart ging gehörig nach hinten los: Kaum hatte der Traum aller Senoritas beim Casting die ersten Sätze gesprochen, schallte ihm seitens der Filmemacher ein "Äh, ja, danke, das reicht uns schon..." entgegen. Produzentin Jo Gilbert formulierte es so: "Er war nicht ganz das, was wir uns für die Rolle vorgestellt hatten."

"Closing the Ring" erzählt nach einer wahren Begebenheit von einem amerikanischen Bomberpiloten im Zweiten Weltkrieg, der in der Nähe von Belfast abstürzt. Der sterbende Bordschütze bittet einen Einheimischen, einen Ring zu seiner Verlobten in die Heimat zurückzubringen. Ein halbes Jahrhundert später findet ein Bewohner von Belfast den Ring, erfährt von seiner Geschichte und macht sich auf die Suche nach der mysteriösen Frau.

Übrigens war auch Orlando Bloom für die Timberlake-Rolle im Gespräch, doch der musste aus Termingründen absagen.

Laut Jo Gilbert gibt es aber bereits einen weiteren heißen Kandidaten: "Es ist ein großer Name, den ich Ihnen nur zu gern verraten würde, aber ich darf noch nicht. Wenn's klappt, wird er perfekt für die Rolle sein."

Wovon Justin offensichtlich weit entfernt war...


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