- Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max04/kuk04/kuk06/u0406018/b150x150.jpg Leslie Mandoki
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Leslie Mandoki

Der in Budapest geborene, deutschstämmige Drummer gehörte in Ungarn zur studentischen Oppositionsszene. Seine Jazz-Rock Formation Jam stand fernab vom systemkonformen Mainstream für Verkörperung der Sehnsucht nach einer freien Welt. Staatliche Repression zwang ihn gemeinsam mit seinen zwei engsten Freunden 1975 zur Flucht und einer langen Odyssee auf der Suche nach Freiheit und einer neuen Heimat, die er schließlich in Deutschland fand.
Im Goldenen Westen baute sich Leslie eine neue Existenz als Musiker auf und ging durch die harte Schule der marktwirtschaftlichen Musikindustrie. Als Drummer spielte er zunächst zwischen Theater, Tanzcafé und Jazz-Festival und machte sich einen Namen als Studiomusiker. Fast ungewollt fand er gesellschaftliche, wenn auch zurecht eingeschränkte, Anerkennung als Sänger der Gruppe Dschingis Khan. Zusammen mit seinem Freund, dem Arrangeur Laszlo Bencker, gründete er in München die Park Studios und begann unter dem Firmennamen Red-Rock Production mit einem kleinen Team, musikalische Visionen umzusetzen. Perfektionismus und harte Arbeit an unterschiedlichsten Produktionen wie Engelbert, Placido Domingo, M.S.S.O. oder Amii Stewart bescherten schließlich die ersten goldenen und platinen Alben sowie diverse Auszeichnungen. Bei der Eröffnung der Olympischen Spiele von Seoul sang Leslie mit einer Riege von Weltstars und landete eine Nummer Eins in Asien. Über die Produzenten-Tätigkeit fand Leslie schließlich den Weg, seine ursprüngliche künstlerische Vision zu realisieren. Die Treue zu seinen musikalischen Wurzeln, dem Jazzrock der 70er und der intellektuellen Popmusik, ließ ihn nie los. Parallel zu seinen vielseitigen Produktionen entstand das ManDoki Projekt mit Ian Anderson (Jethro Tull), Jack Bruce (Cream), David Clayton Thomas (Blood Sweat & Tears), Bobby Kimball (Toto), Michael und Randy Brecker (Grammy-Preisträger), Pino Palladino (Elton John, Billy Joel, Phil Collins), Nik Kershaw, Steve Khan, Al Di Meola, Bill Evans (Miles Davis-Band), Larry Coryell, Anthony Jackson (Steely Dan, Paul Simon, Bee Gees, C. Corea) und Victor Bailey. Einen weiteren wichtigen Meilenstein in Leslie Mandokis Produktionstätigkeit stellt die enge Zusammenarbeit mit der Walt Disney Company dar. Im Sommer '98 entstand in Leslies Production-Unit die deutsche Version des Films "Mulan", der wochenlang den Spitzenrang der Kinocharts belegte. Die Kooperation mit Walt Disney als Musical Director fand 1999 mit der deutschen Fassung Films "Tarzan" seine Fortsetzung. Sie führte Leslie mit dem Superstar und Drummer-Kollegen Phil Collins zusammen. Die Liste der Hollywood-Referenzen erweiterete sich späer auf die drei größten Zeichentrick-Companies. Neben Disney belieferte Mandoki auch Steven Spielberg's Dreamworks sowie das größte Independent-Trickfilmstudio Hollywoods Klasky/Csupo (Rugrats, Duckman, Simpsons). Zu den jungen Künstlern, deren Karriere unter Mandoki's musikalischer Regie zählt das - von Fußballstar Mario Basler entdeckte - italienische Stimmwunder Piero Mazzocchetti, dessen Debutsingle "L'eternità" auf Anhieb in die Top 30 der Singlecharts kletterte. Das gleichnamige Klassik-Pop-Album des Newcomers erreichte ebenfalls die Charts. Im Jahr 2000 entstanden in Leslies Tutziger Studios zahlreiche ambitionierte Projekte, darunter der Nummer-Eins-Act No Angels, deren Album "Elle'ments", auch in den Park Studios aufgenommen wurde. Auch Peter Maffays Nummer-Eins-Album "Heute vor 30 Jahren" entstand auf dem Tutzinger Berg. Außerdem gelang mit dem Comeback von Joshua Kadison ein weiterer Charts-Erfolg. Mandoki gestaltete das weltweite musikalische Kommunikationskonzept für die neue SL-Kampagne von DaimlerChrysler, wofür er Lionel Richie und die Sängerin Juliette als Interpreten des gemeinsam mit Lionel geschriebenen Duetts "The One" produzierte. Später arbeitete Mandoki an der Musikkonzeption zum Walt-Disney-Film "Atlantis" und produzierte unter anderem den Trailer- und Endcreditsong "Atlantis 2002" zum Film mit No Angels und Donovan.
Doch, wie Leslie sagt: "Kommerzieller Erfolg hat zwar viele angenehme Aspekte. Allerdings darf er niemals die einzige Motivation des Musikers sein." Ein Mann braucht eine Vision. Einen großen Traum, an den er sich halten kann. Ein Bild im Kopf, das ihn ein Leben lang verfolgt und beschäftigt. Ein Ziel! Manchmal, ganz selten, - und nicht zuletzt mit den richtigen Freunden - wird diese Vision zur Realität.
Quelle: Sony

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DIVA-Publikumspreis für "Ice Age 2"

Am 25. Januar wird im Deutschen Theater in München zum 17. Mal der Deutsche Entertainment Preis verliehen. Die meisten Preisträger, die im Laufe des großen Gala-Abends mit der Statue DIVA geehrt werden, sind natürlich noch ein Geheimnis. Doch einige der begehrten Publikumspreise verraten wir Ihnen schon heute.

Großansicht Diego, Manni & Co haben in "Ice Age 2" Verstärkung bekommen (Foto: Fox)

Diego, Manni & Co haben in "Ice Age 2" Verstärkung bekommen (Foto: Fox)

"Ice Age 2 - Jetzt taut's" ist mit satten 8,7 Millionen Zuschauern der erfolgreichste Kinohit 2006. Somit ist die vergnügliche CGI-Fortsetzung um eine ungewöhnliche urzeitliche Tierfreundschaft der Gewinner in der Kategorie DIVA - Der deutsche Kinopreis. Im Bereich TV-Movie geht die Trophäe an den packenden ZDF-Zweiteiler "Dresden, der fast 13 Millionen in seinen Bann gezogen hat. Beim Videopreis bleibt es spannend: "Harry Potter und der Feuerkelch" und "Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2" liefern sich derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das erst in allerletzter Minute entschieden wird.

Die Auszeichnung für das erfolgreichste Album 2006 dürfen in diesem Jahr Rosenstolz für "Das große Leben" mit nach Hause nehmen. Über 400.000 Exemplare haben AnNa R. und Peter Plate von ihrem sensationellen federleichten Pop-Longplayer bislang an den Mann resp. die Frau gebracht - und sich damit zahlreiches Edelmetall und jetzt eben eine DIVA verdient.

Hochkarätige Gästeliste

Verliehen wird der Preis am 25. Januar im Rahmen der glanzvollen Gala-Nacht des Deutschen Entertainment Preises, der dieses Jahr von Désirée Nosbusch moderiert wird. Für entsprechenden Glamour sorgen Gäste wie Christine Neubauer, Nadja Uhl, Felicitas Woll, Gottfried John, Heino Ferch, Vadim Glowna, Michael Degen, die Hitproduzenten Jack White, Thomas Stein und Leslie Mandoki, Yvonne Catterfeld, Jeanette Biedermann, Roger Cicero und Lou Bega sowie Tom Tykwer, Dr. Dieter Wedel und Roland Suso Richter und last but not least Thomas Gottschalk.

Die DIVA selbst wird in zwölf Kategorien verliehen, aufgeteilt in vier Publikumspreise, vier Jurypreise und vier Auszeichnungen für das Gesamtwerk. Neben dem erfolgreichsten Kinofilm 2006, Film auf DVD, TV-Movie und der erfolgreichsten CD werden der beste Schauspieler, der beste Regisseur und das New Talent of the Year geehrt.


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