Sein Jubelruf "Ich bin der König der Welt" in "Titanic", dem bis "Avatar" erfolgreichsten Film aller Zeiten, erwies sich als prophetisch. Leonardo... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max11/kuk11/kuk49/u1149094/b150x150.jpg Leonardo DiCaprio
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Leonardo DiCaprio

  • Bürgerlicher Name
    Leonardo Wilhelm DiCaprio
  • Geburtstag
    11.11.1974
  • Geburtsort
    Hollywood, Kalifornien

Sein Jubelruf "Ich bin der König der Welt" in "Titanic", dem bis "Avatar" erfolgreichsten Film aller Zeiten, erwies sich als prophetisch.

Leonardo DiCaprio wurde zu einem der männlichen Superstars der Filmbranche, weltweitem Teenager-Idol und Kassenmagnet, soweit er jugendliche romantische Rebellen in der Nachfolge James Deans verkörperte und in dieses Rollenmuster den Drive und die Ruhelosigkeit der MTV-Generation übertrug: definitiv in der Rap-Version von Shakespeares "Romeo & Julia", deren Geschichte in den Gangsterkrieg von Verona Beach verlegt wurde.

DiCaprios ungestüme unkontrollierte Kraft als Romeo hat den Mythos des archetypischen Liebhabers erfolgreich in die Postmoderne zwischen Gefühl und Medienwelt übertragen. Das ist seine große Leistung, die in den ersten Filmen des 1974 in Los Angeles geborenen DiCaprio schon angelegt war, ob als geistig Behinderter mit Freiheitsdrang in "Gilbert Grape", als Revolvermann, der in "Schneller als der Tod" vom eigenen Vater (Gene Hackman) im Duell getötet wird, oder als französischer "poète maudit" Arthur Rimbaud in dem wenig bekannten "Total Eclipse".

Eher ungewöhnlich war die Doppelrolle des französischen Königs und seines eingekerkerten Zwillingbruders in "Der Mann in der eisernen Maske", und sein Aussteiger-Tourist Richard in "The Beach" war einer, der Kinovorstellungen vom Dschungel in die Realität der Wildnis überträgt.

DiCaprios Dilemma zwischen Massenhysterie der Fans und den Schwierigkeiten, einen eigenen Weg zu gehen, ohne dem Zwang des Erfolges zu unterliegen, war in Woody Allens "Celebrity" zu beobachten.

In der Wirklichkeit arbeitet DiCaprio mittlerweile mit den wichtigsten Regisseuren zusammen: So stand er als charmanter junger Schwindler, der sich als Flugzeugpilot ausgibt, für Steven Spielbergs "Catch Me If You Can" vor der Kamera und sann in Martin Scorseses Blutreigen "Gangs of New York" auf Rache an Bandenchef Bill the Butcher (Daniel Day-Lewis), der seinen Vater auf dem Gewissen hat.

In Scorseses "Aviator" spielte DiCaprio den im Mittelpunkt stehenden Filmmogul, Flugpionier und Frauenhelden Howard Hughes, wofür er 2005 mit dem Golden Globe ausgezeichnet wurde. Unzählige Nominierungen (Oscar und Golden Globe) und Filmpreise brachte ihm ein Jahr später sein Engagement in Martin Scorseses Thriller "Departed - Unter Feinden". Als Polizeikadett Billy Costigan wird er in eine Mafiaorganisation eingeschleust und schlussendlich entdeckt.

2006 war ein sehr erfolgreiches Jahr für den Schauspieler, denn auch seine Rolle als Diamantenschmuggler in "Blood Diamond" bescherte ihm eine Oscar-Nominierung. Ridley Scott nahm DiCaprio 2008 für seinen Thriller "Der Mann, der niemals lebte" für die Titelrolle unter Vertrag. Als CIA-Agent soll er einen Terroristen in Jordanien zur Rede stellen.

Einmal mehr für Martin Scorsese spielt DiCaprio im vielschichtigen Thriller "Shutter Island". Nach der gleichnamigen Romanvorlage von Dennis Lehane ("Mystic River") ermittelt er auf einer Gefängnisinsel für psychische gestörte Schwerverbrecher.

Im SciFi-Thriller "Inception" von "Dark Knight"-Macher Christopher Nolan soll DiCaprio Menschen im Traum ihre wertvollsten Geheimnisse entlocken. Die verwinkelte Story und großartige Bildsprache machten den Schauspieler dabei einmal mehr zum Mittelpunkt eines Films, der die Sehgewohnheiten nachhaltig verändert.

Endgültig als Charaktermime geadelt wurde DiCaprio mit der Hauptrolle in Clint Eastwoods "J. Edgar" über den umstrittenen FBI-Gründer Hoover.

Erneut eine enorm düstere Rolle spielt DiCaprio für Quentin Tarantino im Neo-Western "Django Unchained" als brutaler und gnadenloser Plantagenbesitzer, dem ein ehemaliger Sklave (Jamie Foxx) Rache geschworen hat. Sein Image aus "Titanic" greift DiCaprio zur Eröffnung des Filmfests in Cannes in Baz Luhrmanns opulenter Verfilmung des Kultromans "Der große Gatsby" wieder auf - doch die lebensfrohe Titelfigur hat anders als Jack auch eine sehr dunkle Seite...

Privat war der Amerikaner, dessen Mutter aus Deutschland stammt, sechs Jahre mit Top-Model Gisèle Bündchen zusammen. Nach der Trennung 2005 war DiCaprio mit dem israelischen Model Bar Rafaeli befreundet.

  • Bürgerlicher Name
    Leonardo Wilhelm DiCaprio
  • Geburtstag
    11.11.1974
  • Geburtsort
    Hollywood, Kalifornien
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Mutter: Irmalin DiCaprio (Rechtsanwaltsgehilfin, geschieden)
    Vater: George DiCaprio (Comic-Händler, geschieden)

    Großmutter: Helene aus Oer Erckenschwick

    Lebenspartner:
    Bar Rafaeli (Model, seit 2005)
    Gisele Bündchen (Model, Schauspielerin, Frühjahr 2000 - 2005, zeitweise verlobt)
    Vanessa Hayden (Model, 1998)
    Kristen Zang (Model, 1996 - 1997)
  • Autogrammadresse
    c/o CAA
    9830 Whilshire Blvd.
    Beverly Hills, CA 90212
    USA
  • Links
    http://www.leonardodicaprio.com/ (Offizielle Seite] )
Leo DiCaprio als Chewbacca in "Star Wars VII"?

Der Mann hat Humor…

Großansicht Eine gewisse Ähnlichkeit ist nicht zu leugnen: Leonardo DiCaprio und Wookie Chewbacca (Foto: Sony, Fox)

Eine gewisse Ähnlichkeit ist nicht zu leugnen: Leonardo DiCaprio und Wookie Chewbacca (Foto: Sony, Fox)

Lange hat Leonardo DiCaprio nach dem frühen Erfolg von "Titanic" mit seinem Image als Teenie-Star gehadert. Nun ist er längst ein anerkannter Charakter-Mime mit bemerkenswerten Auftritten in "Zeiten des Aufruhrs", "Shutter Island" oder "Inception" und gab zuletzt in "Django Unchained" sogar einen der fiesesten Schurken der Filmgeschichte. Doch um kalkuliertes Popcorn-Kino und Fortsetzungen macht Leo einen großen Bogen.

Für eine ganz bestimmte Filmreihe würde DiCaprio allerdings eine Ausnahme machen: "Ich bin ein riesiger 'Star Wars'-Fan, ein riesiger!", verrät Leo. "Und J.J. Abrams ist als Regisseur eine unglaubliche Wahl. Mit ihm wird das ein Kracher. Ich kann kaum erwarten zu sehen, was er daraus macht!"

Das Pikante dabei: DiCaprio war für die zweite, früher spielende Trilogie als Anakin Skywalker im Gespräch, bevor die Rolle dann an Hayden Christensen ging. Darum musste sich Leo nun auch zu einem möglichen Auftritt in der ganz neuen "Star Wars"-Trilogie äußern.

"Ich bin inzwischen vermutlich ein bisschen zu alt", meint der Superstar, der demnächst in der Kultromanverfilmung "Der Große Gatsby" zu sehen ist. "Aber ich könnte ja einen gealterten Chewbacca spielen oder eine etwas größere Version von Yoda!"

Obwohl böse Zungen DiCaprio eine gewisse Ähnlichkeit zu einem Wookie attestieren, dürfte das ein Scherz gewesen sein.

Jedis in Schottland

Ernst machen indes die "Star Wars"-Macher: Filmriese Disney hat einen der ersten Drehorte bekannt gegeben. So sollen Teile von "Episode VII" auf der schottischen Isle of Skye gedreht werden.

"Die Location-Scouts sind der Meinung, dass Schottland beeindruckende Landschaften bietet, die sich perfekt als Filmkulissen eignen - sie werden auf der großen Leinwand großartig aussehen und unsere Felsformationen werden für Szenen auf gebirgigen Planeten verwendet", sagt ein sogenannter Insider dem britischen Boulevard-Blatt "The Sun".

Außerdem hat Regisseur J.J. Abrams nun offiziell bestätigt, dass John Williams auch zur neuen Trilogie die Musik komponieren soll. Der Oscar-Abonnent hat die berühmte Star-Wars-Hymne samt dem legendären Darth-Vader-Motiv erschaffen.

Im Sommer 2015 soll "Star Wars: Episode VII" ins Kino kommen - Gründe zur Vorfreude gibt es jede Menge, selbst wenn Leo DiCaprio doch nicht dabei sein sollte…

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