Mit einer durchgestylten Retro-Mischung aus Rock, Pop und Funk ist der US-amerikanische Sänger, Komponist, Produzent und Multiinstrumentalist Lenny... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max10/kuk10/kuk12/u1012017/b150x150.jpg Lenny Kravitz

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Lenny Kravitz


  • Bürgerlicher Name
    Leonard Albert Kravitz
  • Geburtstag
    26.05.1964

Mit einer durchgestylten Retro-Mischung aus Rock, Pop und Funk ist der US-amerikanische Sänger, Komponist, Produzent und Multiinstrumentalist Lenny Kravitz in den Neunzigern zu einem schillernden Star aufgestiegen. In Musik und Auftreten zitiert Kravitz dabei Vorbilder wie Jimi Hendrix, Prince, Stevie Wonder oder Sly Stone. Als Sohn des russisch-jüdischen Filmproduzenten Sy Kravitz und der von den Bahamas stammenden Schauspielerin Roxie Roker (alias Helen Willis) in New York geboren, bringt sich Leonard Albert Kravitz bereits als Kind erste Kenntnisse an Gitarre, Klavier und Schlagzeug bei. Später sollen Bass, Saxophon, Sitar und Trompete folgen. Die mit Jazzgrößen wie Duke Ellington oder Miles Davis befreundete Familie zieht nach Kalifornien um, wo Lenny zunächst im Chor singt und später unter dem Pseudonym Romeo Blue erste Auftritte hat. Ende der Achtziger kehrt er nach New York zurück, um eine Profi-Karriere zu beginnen. Das 1989 erschienene Debüt-Album "Let Love Rule" erreicht zwar lediglich Platz 61 der Billboard Charts, doch als sein Titel "Justify My Love" 1990 in der Version von Madonna zu einem Nummer-eins-Hit wird, bedeutet dies auch für Kravitz den Durchbruch. Die Ehe mit Lisa Bonnet scheitert zwar (wohl auch an den etwas zu freundschaftlichen Kontakten zu Madonna), doch die Trennung bringt einen weiteren Erfolg: Auf dem 1991 veröffentlichten "Mama Said" findet sich der Song "It Ain't Over Till It's Over", das die schmerzliche Erfahrung zu einem Hit verarbeitet. Bei "Always On The Run" ist Guns'n'Roses-Gitarrist Slash mit von der Partie. Für sein nächstes Album, "Are You Gonna Go My Way" (1993), wird Lenny Kravitz, der nun in Dreadlocks und Plateauschuhen ganz die Siebziger zelebriert, 1994 mit einem Brit-Award geehrt. Nach dem eher mäßigen "Circus" (1995) lässt der Alleingänger, der im Studio meist alle Instrumente selbst einspielt, auf "With 5" 1999 erstmals verstärkt elektronische Elemente in seine Musik einfließen. Die Single-Auskopplung "Fly Away" wird dank massiven Einsatzes in der Automobilwerbung zu einem Nummer-eins-Hit. Im selben Jahr erhält er den ersten von vier Grammys in Folge. Anfang des neuen Jahrtausends arbeitet Kravitz mit dem Rapper Jay-Z zusammen, der auch auf dem Album "Baptism" (2004) vertreten ist. 2003 nimmt er mit Michael Jackson den Titel "Another Day" auf. Jacksons Song "From The Bottom Of My Heart", eine als Benefiz-Projekt für die Opfer des Hurrikans Katrina geplante Single, erscheint mit Verspätung im Frühjahr 2006. Etwa zur selben Zeit wird "Breathe", ein von Absolut Vodka gesponserter Werbesong, auf der Internetseite www.absolutkravitz.com veröffentlicht.

  • Bürgerlicher Name
    Leonard Albert Kravitz
  • Geburtstag
    26.05.1964
  • Geburtsland
    USA
  • Links
    http://www.lennykravitz.com

"Mad Max 4" wird Auftakt zu neuer Trilogie

Max Rockatansky forever!

Großansicht Mad Max kehrt zurück, und das gleich als Trilogie - allerdings ohne Mel Gibson... (Foto: Warner)

Mad Max kehrt zurück, und das gleich als Trilogie - allerdings ohne Mel Gibson... (Foto: Warner)

Die Kultfigur aus der postapokalyptischen Wüste schwingt sich zu neuen Ehren auf: Gut 20 Jahre, nachdem Mel Gibson in "Mad Max - Jenseits der Donnerkuppel" zum letzten Mal versuchte, in einer zynischen Welt voller gewalttätiger Egoisten für Recht und Ordnung zu sorgen, sollte Tom Hardy in einem vierten Film namens "Mad Max: Fury Road" wieder als Max Rockatansky böse Buben das Fürchten lehren.

Die Crew war schon komplett versammelt, die Drehorte vorbereitet, doch dann machte das Wetter dem Team einen Strich durch die Rechnung: Ein seltener Regen verwandelte die Wüste im Bundesstaat South Australia in ein blühendes Paradies, im Eyre-See tummelten sich sogar Pelikane. So war an einen "Mad Max"-Dreh, der bedrückende Ödnis als Kulisse braucht, nicht zu denken.

Seitdem suchen die Macher nach alternativen Drehorten. Doch die Zeit, bis diese gefunden sind, ließ "Mad Max"-Erfinder George Miller nicht ungenutzt verstreichen: Er setzte sich an den Schreibtisch und tippte flugs zwei weitere Drehbücher zusammen! Daher wird es nun nicht nur einen vierten "Mad Max"-Film geben, sondern gleich eine ganze Trilogie:

"Mit 'Fury Road' ging es los", erklärt George Miller. "Doch dann ist uns eine weitere Story eingefallen und danach noch eine dritte. Das Drehbuch zur zweiten Geschichte ist inzwischen fertig und das dritte ist auch schon fast komplett. Wir hatten das eigentlich nie vorgehabt, es hat sich einfach aus der Beschäftigung mit unseren Hauptfiguren ergeben."

Was macht Charlize Theron im Outback?

Damit fragt sich natürlich, wer diese Hauptfiguren abgesehen von Max genau sind: In "Fury Road" wird erstmals Charlize Theron als "Furiosa" zu sehen sein. Wer sich genau hinter diesem Namen verbirgt und wie sie zu Max Rockatansky steht, ist aber noch geheim. Zudem ist auch Zoë Kravitz mit an Bord, die Tochter von Rocker Lenny Kravitz. Auch ihre Rolle gibt noch Rätsel auf. Für beide besteht somit aber die Chance, gleich dreimal mit Max in die Postapokalypse zu reisen.

An Geld für die Endzeit-Trilogie mangelt es indes nicht. Produzent Doug Mitchell will sich nicht genau festlegen, stellt aber klar, dass das Budget allein für den vierten Film "Mad Max: Fury Road" über 100 Millionen Dollar liegt: "Die Leute spekulieren über 200 Millionen - das kann ich weder dementieren noch bestätigen", meint Mitchell vielsagend. "Es wird jedenfalls ein richtig großer Film!", verspricht er.


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