Sie wirkt wie eine Kleinstadtschönheit, behauptet sich aber eigenwillig in der Männerwelt als schlanke, selbstbewusste Blondine. Laura Dern (geb.... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max13/kuk13/kuk09/u1309061/b150x150.jpg Laura Dern
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Laura Dern

  • Geburtstag
    10.02.1967
  • Geburtsort
    Los Angeles, Kalifornien

Sie wirkt wie eine Kleinstadtschönheit, behauptet sich aber eigenwillig in der Männerwelt als schlanke, selbstbewusste Blondine. Laura Dern (geb. 1967), die Tochter der Schauspieler Bruce Dern und Diane Ladd, wuchs nach der Scheidung bei der Mutter auf, geriet früh mit dem Film in Kontakt und hatte ihre erste richtige Filmrolle als eines der Mädchen um Jodie Foster in "Jeanies Clique". Ihr rebellischer Teenager in der TV-Produktion "Smooth Talk" brachte ihr Kritikerlob, dem wenig später die Rolle der in den verunstalteten Jungen verliebten Blinden in "Die Maske" folgte. Mit zwei Filmen von David Lynch erregte sie internationales Aufsehen: als Sandy in "Blue Velvet" und mehr noch als Luna, die sich in dem Road Movie "Wild at Heart" durch eine bizarre Männergalerie treiben lässt, wobei Lunas Mutter von Derns realen Mutter Diane Ladd gespielt wurde. Als Mutter und Tochter in "Die Lust der schönen Rose" wurden Dern und Ladd auch gemeinsam für den "Oscar" nominiert (jeweils Haupt- bzw. Nebenrolle). Als Psychologin an der Seite von Texas Ranger Clint Eastwood war sie in "Perfect World", als Wissenschaftlerin unter Dinos in "Jurassic Park" zu sehen.

Für ihre Darstellung der Terry Linden in dem Beziehungsdrama "We Don't Live Here Anymore" wurde sie als beste Nebendarstellerin mit dem "Boston Society of Film Critics Awards" ausgezeichnet. In Todd Robinsons Thriller um ein Killerpaar, "Lonely Hearts Killers", spielte sie eine Polizistin, in die sich Chefermittler Elmer Robinson (John Travolta) verliebt. Ihre Doppelrolle als Susan Blue und die distinguierte Schauspielerin Nikki Grace, die während der Dreharbeiten (Film im Film) von einem Alptraum in den anderen fällt, meisterte sie in David Lynchs Film "Inland Empire" mit ihrer einzigartigen Wandlungsfähigkeit. Neben ihrer Funktion als Schauspielerin engagierte sie sich auch als Koproduzentin. Ihre Zusammenarbeit mit David Lynch bei Filmen wie "Blue Velvet", "Wild at Heart" und "Inland Empire" wurde 2007 mit dem "Special Distinction Award" ausgezeichnet

Laura Dern hat mit Musiker Ben Harper eine Tochter und einen Sohn. Die beiden sind seit 2005 verheiratet.

  • Geburtstag
    10.02.1967
  • Geburtsort
    Los Angeles, Kalifornien
  • Geburtsland
    USA
"Jurassic Park 4" kommt 2008 ins Kino

Bereits seit 2002 kursieren Gerüchte über einen vierten "Jurassic Park"-Film. Nun hat eine prominente Darstellerin aus dem ersten Teil ihr Mitwirken zugesagt und damit die Hoffnungen der Dino-Fans erneut angeheizt.

Großansicht "Jurassic Park": Laura Dern streichelt einen Triceratops (Foto: UIP)

"Jurassic Park": Laura Dern streichelt einen Triceratops (Foto: UIP)

Laura Dern, die in "Jurassic Park" und "Jurassic Park III" die patente Paläontologin Dr. Ellie Sattler gespielt hat, wird ein weiteres Mal den Riesenechsen die Stirn bieten. "Ein guter Bekannter hat mich angerufen und mir gesagt, dass 'Jurassic Park 4' jetzt definitiv Gestalt annimmt", berichtet die 40-Jährige. "Ihm kann man nur schwer etwas abschlagen, er ist ein Genie!"

Mit dem mysteriösen Bekannten kann nur Steven Spielberg gemeint sein. Als Regisseur brachte er die Dinosaurier 1993 zum ersten Mal ins Kino und löste damit einen unglaublichen Boom aus. Vier Jahre später drehte er die Fortsetzung "Vergessene Welt". Bei "Jurassic Park III" überließ er den Regiestuhl Kollege Joe Johnston. Was keine allzu gute Idee war - der Film floppte.

Balance-Akt zwischen Action und Wissenschaft

Deshalb will Spielberg den vierten Teil der Dino-Saga nun wieder selbst inszenieren. Die Dreharbeiten sollen gleich im Anschluss an sein aktuelles Projekt, "Indiana Jones 4", beginnen, der Kinostart ist für 2008 geplant.

Der Hauptgrund, warum "Jurassic Park 4" so lange auf sich warten ließ, waren Unstimmigkeiten beim Drehbuch. "Spielberg wollte, dass die wissenschaftlichen und die Action-Elemente des Films ausgeglichen sind", erzählt Effekte-Spezialist Stan Winston. "Das ist ein schwieriger Kompromiss. Zu viel Wissenschaft macht den Film dröge, zu wenig unglaubwürdig." Nun wurde das Skript nach den Wünschen des Meisters umgeschrieben - und damit steht einer vierten T-Rex-Attacke nichts mehr im Weg.


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