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Kristen Stewart

Kristen Stewart

Leben & Werk

Mit dem Teenie-Vampirfilm “Twilight“ wurde die Nachwuchsdarstellerin über Nacht zum Star. Dabei passt Kristen Stewart nicht in das Klischee des fröhlichen Hollywood-Girls und gibt sich stattdessen unangepasst.

Kristen Stewart: Biographie und erste Filme

Geboren wurde Kristen Jaymes Stewart am 9. April 1990 in Los Angeles. Ihr Vater John arbeitet als TV-Produzent, ihre Mutter Jules ist Drehbuchlektorin – die besten Voraussetzungen für eine Karriere in Hollywood. Mit acht Jahren entdeckt ein Agent die kleine Kristen beim Krippenspiel ihrer Grundschule. Es folgen erste Engagements für Fernseh- und Independent-Filme. Nach der siebten Klasse verlässt Kristen die Schule und widmet sich ganz der Schauspielerei. Ihren Durchbruch feiert sie im Thriller “Panic Room“ (2002) als trotzige, zuckerkranke Tochter von Jodie Foster.

Nach diesem ersten Erfolg wird sie häufig als aufmüpfiger Sprössling der Protagonisten besetzt – beispielsweise in “Cold Creek Manor “ mit Dennis Quaid und Sharon Stone. Daneben dreht sie die Kinderfilme “Mission: Possible – Diese Kids sind nicht zu fassen! “ (2004) und “Zathura – Ein Abenteuer im Weltraum“ (2005). Dabei sind es gerade die ungewöhnlichen und anspruchsvollen Parts, die Kristen reizen. Im hoch gelobten TV-Drama “Speak“ spielt die damals gerade 13-Jährige ein Vergewaltigungsopfer, das nach dem schrecklichen Erlebnis aufhört zu sprechen.

Durchbruch mit der Vampir-Romanze “Twilight”

2006 spielt sie in dem Drama “Im Land der Frauen” die rebellische Tochter von Meg Ryan, die sich in einen Porno-Drehbuchautor (Adam Brody) verliebt. In dem Horrorfilm “The Messengers” (2006) übernimmt Stewart die Hauptrolle und verkörpert eine Jugendliche, die von Spukgestalten verfolgt wird. Ein Jahr später brilliert sie in dem Aussteiger-Drama “Into the Wild” (2007) als melancholisches Hippie-Mädchen, das sich in die idealistische Hauptfigur (Emile Hirsch) verliebt.

2008 folgt Kristen Stewarts großer Durchbruch, als sie im ersten Teil der Jugendbuch-Verfilmung “Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen” (2008) für den Part der Hauptfigur Bella gecastet wird. Millionen Mädchen beneiden die Schauspielerin darum, dass sie in der Vampir-Saga den Herzensbrecher Robert Pattinson küssen darf. Danach ist Stewart in den “Twilight“-Fortsetzungen, “ New Moon“ (2009), “Eclipse“ (2010) sowie “Breaking Dawn – Teil 1“ (2011) und “Breaking Dwan – Teil 2” (2012) zu sehen.

Weitere Filme mit Kristen Stewart

Neben ihrem Engagement für die “Twilight“-Saga drehte Kristen den Musikfilm “The Runaways“ (2010) über die gleichnamige weibliche Rock-Band. Darin spielt sie die Sängerin Joan Jett, die in den 80er Jahren mit dem Hit “I Love Rock'n'Roll“ zur gefeierten Rocklegende wurde. Die ehrgeizige Kristen kopiert die echte Joan so gut sie kann, bis hin zur charakteristischen Vokuhila-Frisur. Im Drama “Willkommen bei den Rileys“ (2010) überraschte sie dann als Ausreißerin, die sich als Stripperin durchschlägt.

Außerdem übernahm Kristen Stewart die Hauptrolle in der düsteren Action-Variante des Märchenklassikers Schneewittchen unter dem Titel “Snow White and the Huntsman“ (2012), wobei sie mit Rüstung und Schwert agiert. Ein Part, der der burschikosen Kristen leicht fällt. Danach war sie in der Jack-Kerouac-Verfilmung “On the Road – Unterwegs“ (2012) als freizügige Femme fatale zu sehen. In dem Drama “Die Wolken von Sils Maria” spielt sie die Assistentin einer alternden Film-Diva (Juliette Binoche), wofür sie mit dem Cesar Award als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet wurde. Eine fordernde Rolle hatte sie in dem Indiedrama “Camp X-Ray” (2014), in dem sie sich als Soldatin in einen Guantanamo-Insassen verliebt.

Aktuelle Filme mit Kristen Stewart

Daneben verkörperte Kristen in dem preisgekrönten Alzheimer-Drama “Still Alice” (2014) Julianne Moores Tochter, die mit der Erkrankung ihrer Mutter und ihrer eigenen genetischen Veranlagung für Alzheimer hadert. 2015 zeigte sie sich schließlich von ihrer humoristischen Seite. In der rasanten Action-Komödie “American Ultra” wird sie zur Freundin eines Kiffers (Jesse Eisenberg), der eine CIA-Verschwörung aufdeckt.

In einer dystopischen Zukunft lebt sie zunächst ohne jegliche Gefühle ihren Alltag, doch diese kehren langsam zurück, sodass die Gemeinschaft der “Equals” bedroht wird. Für Woody Allen stand sie in “Café Society” vor der Kamera, während sie in “Certain Women” als Anwältin zu sehen ist. Den Zuschlag für die Hauptrolle erhielt sie in “Personal Shopper” und arbeitet für das Kriegsdrama “Die irre Heldentour des Billy Lynn” erstmals mit Ang Lee zusammen.

Kristen Stewart privat

Die Chemie zwischen Kristen Stewart und Robert Pattinson stimmte auch abseits der Kamera. Die “Twilight-Stars” waren schon 2008 zusammen, machten ihre Beziehung jedoch erst 2012 öffentlich. Nachdem Stewart eine skandalträchtige Affäre mit dem damals verheirateten Regisseur Rupert Sanders während den Dreharbeiten zu “Snow White and the Huntsman” einging, steckte die Beziehung zu Pattinson in einer schweren Krise. 2014 wurde die endgültige Trennung bekannt gegeben. Danach war Kristen kurzzeitig mit ihrer Assistentin Alicia Cargile liiert.

Kristen Stewart Auszeichnungen

César Award

  • 2015 Auszeichnung als beste Nebendarstellerin – “Die Wolken von Sils Maria”

Screen Actors Guild Award

  • 2007 Nominierung als bestes Schauspielensemble – “Into the Wild”

BAFTA Award

  • 2010 Auszeichnung mit dem Rising Star Award

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