Vielseitiger Darsteller, der in Rollen zwielichtiger Charaktere brillierte und in über 70 Filmen seine Bandbreite als Musketier, Mörder, Psychopath... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max04/kuk04/kuk31/u0431047/b150x150.jpg Kiefer Sutherland

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Kiefer Sutherland


  • Bürgerlicher Name
    Kiefer William Frederick Dempsey George Rufus Sutherland
  • Geburtstag
    21.12.1966
  • Geburtsort
    London

Vielseitiger Darsteller, der in Rollen zwielichtiger Charaktere brillierte und in über 70 Filmen seine Bandbreite als Musketier, Mörder, Psychopath, FBI-Agent, Drogendealer, Scharfschütze, Cop, Cowboy, Attentäter, Medizinstudent, Witwer oder Westernheld unter Beweis stellte. Kiefer Sutherland spielte an der Seite von Stars wie Dennis Hopper, Julia Roberts, Kevin Bacon, Woody Harrelson und seine Kumpel vom Brat Pack. In seinen frühen Filmen ist er häufig der Neuling mit Erfahrungshunger, später verkörpert er Zyniker und desillusionierte Realisten, aber immer ist er ein ausgeschlafener Mann der Tat.

Die Schauspielerei wurde ihm in die Wiege gelegt: Kiefer Sutherland wurde 1966 in London als Sohn des kanadischen Weltstars Donald Sutherland geboren, der zu dieser Zeit Film- und Theaterengagements in England nachging. Mit zehn Jahren stand Kiefer auf der Bühne, 1981 debütierte er im Film und erhielt 1983 für seine Rolle eines jungen Mannes in den Wirren der Depressionsjahre in "The Bay Boy" den kanadischen Genie Award.

Sutherland zog es nach Hollywood, wo er zum Brat Pack um Rob Lowe und die Sheen-Brüder gehörte, mit denen er als Athos in "Die Drei Musketiere" (Version 1993) und als Westerner in "Young Guns" auftrat. Er war Anführer der Vampirbande in Joel Schumachers "Lost Boys", behauptete sich bravourös gegen Dennis Hopper im "Easy Rider"-Nachschlag "Flashback" und lieferte in "Flatliners" eine sensationelle Leistung als Medizinstudent, der Kommilitonen in ausgedehnte Grenzerfahrungen mit Drogen treibt, die sekundenlangen Herzstillstand und Jenseitserfahrung bewirken. Er war moderner Rodeoreiter in New York in "Machen wir's wie die Cowboys", Ehemann der verschwundenen Sandra Bullock in "Spurlos", jagte als hartnäckiger Sheriff den Mörder Woody Allen (!) in "Picking Up the Pieces", war Avantgarde-Autor William S. Burroughs in "Beat" und der Anrufer in "Nicht auflegen!"

Als Regisseur inszenierte Sutherland u.a. den Thriller "Truth or Consequences - Ort der Wahrheit". Weltweit populär wurde Sutherland als CTU-Agent Jack Bauer in den drei Staffeln der innovativen, in Echtzeit spielenden TV-Serie "24" (2000-2010), für die er auch als ausführender Produzent fungierte. Bauer muss einen schwarzen Präsidentschaftskandidaten retten, einen terroristischen Atomschlag abwenden, verliert seine Frau und muss erleben, dass sich Tochter Kim (Elisha Cuthbert) von ihm abwendet.

Sutherland ist Besitzer einer Ranch.

  • Bürgerlicher Name
    Kiefer William Frederick Dempsey George Rufus Sutherland
  • Geburtstag
    21.12.1966
  • Geburtsort
    London
  • Geburtsland
    Großbritannien
  • Familie
    Mutter: Shirley Douglas (Schauspielerin)
    Vater: Donald Sutherland (Schauspieler)

    Zwillingsschwester: Rachel Sutherland (Fernsehredakteurin)

    Ehefrau:
    Kelly Winn (geschieden, 1996 - 2008)
    Camelia Kath (geschieden, 1987 - 1990)

    Tochter: Sarah Jude Sutherland (geb. 1988; Mutter Camelia Kath)
    Stieftochter: Michelle Kath (geb. 1976 ; Mutter Camelia Kath, Vater Terry Kath)
  • Autogrammadresse
    Kiefer Sutherland
    c/o Wolf & Kasteller
    132 S. Rodeo Dr. #300
    Beverly Hills, CA 90210
    USA
  • Links
    http://www.kiefer-rocks.com (Fan-Seite)

"24"-Kinofilm hat Drehstart im April

Überlänge? Dagegen war selbst Peter Jackson harmlos!

Großansicht Kiefer Sutherland alias Jack Bauer kann schon mal zielen üben: Der "24"-Kinofilm kommt! (Foto: Fox)

Kiefer Sutherland alias Jack Bauer kann schon mal zielen üben: Der "24"-Kinofilm kommt! (Foto: Fox)

Der Clou an der Kultserie "24" ist, dass die Action um Top-Agent Jack Bauer komplett in Echtzeit abläuft. Das stellt die geplante Kinoverfilmung natürlich vor eine echte Herausforderung. Doch wer nun einen Kinosessel-Marathon von der Dimension "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" fürchtet, der sei beruhigt. Der "24"-Film verabschiedet sich vom Konzept der TV-Serie und verdichtet das Geschehen auf zwei Stunden.

Was genau in diesen 120 Minuten passieren wird, steht allerdings noch immer in den Sternen. Jungautor Mark Bomback, der nach "Stirb langsam 4.0" auch für den zweiten "Wolverine"-Film und das Remake von "Total Recall" engagiert wurde, schreibt derzeit noch fieberhaft am Drehbuch. Unklar ist auch, wer Bombacks Ideen zum Leben erwecken soll. Denn nach dem Ausstieg von Tony Scott wird auch weiter ein Regisseur gesucht.

Trotzdem hat Filmriese Fox nun einen Termin für den Drehbeginn des "24"-Kinofilms festgelegt - im April 2012 soll die erste Klappe fallen. Warum ausgerechnet dann? Ganz einfach: Weil da eine Lücke im ansonsten prall gefüllten Terminkalender von Hauptdarsteller Kiefer Sutherland frei ist. Denn bei allen offenen Fragen zum Projekt ist eins zumindest klar: Ohne den Serienhelden läuft gar nichts. Alles andere wird sich finden.

Schlafkissen für den Kinosessel?

Indes weiß selbst Sutherland offenbar noch keine Details. Er kündigte einmal an, der "24"-Film werde in Prag spielen, später erwähnte er dann Tokio. Die Idee, Jack Bauer im Ausland ermitteln zu lassen, wird aber offenbar auf jeden Fall umgesetzt. Darum scherzte Kiefer Sutherland auch: "Gut, dass wir den Film nicht auch in Echtzeit drehen - mehrere Stunden Flug von den USA aus wären echt langweilig anzusehen gewesen…"


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