Schräge Slacker-Satiren und Komödien um Verlierer-Typen aus New Jersey, wo er aufwuchs und lebt, machen das Universum von Regisseur Kevin Smith aus... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max10/kuk10/kuk33/u1033114/b150x150.jpg Kevin Smith
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Kevin Smith

  • Bürgerlicher Name
    Kevin Patrick Smith
  • Geburtstag
    02.08.1970
  • Geburtsort
    Red Bank, New Jersey

Schräge Slacker-Satiren und Komödien um Verlierer-Typen aus New Jersey, wo er aufwuchs und lebt, machen das Universum von Regisseur Kevin Smith aus, der damit Preise in Sundance und Cannes gewann und Weltstar Ben Affleck entdeckte. Smith gilt als wichtiger Independent-Regisseur, der mit seiner New-Jersey-Trilogie ("Clerks", "Mallrats", "Chasing Amy") den Slacker-Filmen um den Tag abhängende pseudophilosophische Quatschköpfe neues Leben einhauchte, indem er den ganz gewöhnlichen Wahnsinn dieser Welt zeichnet.

Aus Banalitäten zwischen Straße, Diner und dem geliebten Einkaufszentrum, das als Lebens- und Konsumort dient, werden bei Smith überspitzte Alltagssituationen, in denen sich seine Helden zwischen witzigen Verrücktheiten und unmöglichen Liebeskonstellationen wiederfinden und verlieren.

Alle Filme von Smith sind geprägt von überlangen Dialogen und beinahe Endlosschleifen komplizierter Geschwätzigkeit, welche aber stets ironisch gebrochen wird. Mit "Dogma" verließ Smith das realistische Terrain und wagte eine satirische Fantasy, die ihm Ärger mit religiösen Fundamentalisten einbrachte: Zwei gefallene Engel (Affleck und Matt Damon) verirren sich auf der Suche nach Rückkehr in den Himmel im Glaubensdschungel und führen beinahe den Weltuntergang herbei, was in letzter Minute durch Gott in Frauengestalt (Sängerin Alanis Morisette) verhindert wird.

Zum Markenzeichen der Smith-Filme wurden der von ihm selbst gespielte Silent Bob und dessen Kumpel Jay (Jason Mewes): Der eine ist klein und dick, hat immer ein umgedrehtes Baseball-Cap auf dem Kopf und sagt pro Film nur ein Mal etwas, dann aber richtig, der andere ist lang und dünn, trägt immer eine Wollmütze und labert pausenlos. Sie treten immer paarweise auf, sind ständig high, in "Dogma" falsche Propheten und werden in "Jay & Silent Bob schlagen zurück" zu Hauptfiguren, die auf einen Road Trip nach Hollywood gehen, wo sie die Filmwelt aufmischen und u.a. vier statt drei Charlie's Angels sehen. Sie tauchen auch im urkomischen Drogen-Clip "Because I Got High" von Afroman auf, wo sie dem dauerbekifften Helden mit Joints beistehen.

Für die (Familien-)Komödie "Jersey Girl" arbeitete Smith erneut mit Ben Affleck zusammen, erkundete aber erstmals ein Genreterrain außerhalb seiner K/Comic-Welt.

Smith, 1970 in Red Bank, New Jersey, geboren, finanzierte den Erstling "Clerks" mit 27.000 Dollar aus dem Verkauf seiner geliebten Comic-Book-Sammlung, was in "Chasing Amy" zum Thema auf einer Comic-Börse wird und weitere Folgen hatte: Auf der DVD "Mutanten, Monster und Helden" sprach Smith im Mai 2002 rund 90 Minuten mit der 79-jährigen Zeichnerlegende und "Spider-Man"-Vater Stan Lee und bewies informativ und unterhaltsam seine profunden Comic-Kenntnisse. Smith schrieb etwa auch eine Drehbuchfassung für den lange geplanten, neuen "Superman"-Film. Mit seiner Firma View Askew produziert er seine Filme auch selbst.

  • Bürgerlicher Name
    Kevin Patrick Smith
  • Geburtstag
    02.08.1970
  • Geburtsort
    Red Bank, New Jersey
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Mutter: Grace Smith
    Vater: Donald Smith

    Schwester: Virginia Smith (geb. 1965)

    Ehefrau: Jennifer Schwalbach Smith (seit 25. April 1999)

    Tochter: Harley Quinn Smith (geb. 1999)
  • Autogrammadresse
    Endeavor Agency
    9601 Wilshire Blvd.
    3rd Floor
    Beverly Hills, CA 90212
    USA
  • Links
    http://www.silentbobspeaks.com (Offizielle Seite)
Kevin Smith vollendet "Clerks 3"-Script

Für Filmfans ein Grund zur Heiterkeit: Denn wo die Shop-Chaoten Dante und Randall so was Ähnliches wie arbeiten, sind auch Jay und Silent Bob nicht weit.

Großansicht Bei Dante und Randall ist der Kunde König - solange er sie nicht mit irgendwelchen Wünschen belästigt (Foto: Central)

Bei Dante und Randall ist der Kunde König - solange er sie nicht mit irgendwelchen Wünschen belästigt (Foto: Central)

Die "Clerks" sind Kult: Skurrile Figuren, abgedrehte Dialoge, kuriose Situationen - und mittendrin natürlich das Slacker-Dreamteam Jay und Silent Bob - machten das Low-Budget-Debut von Regisseur Kevin Smith 1994 zum Grundstein seines filmischen Schaffens. Die Versuche der beiden völlig ambitionslosen Freunde Dante (Brian O'Halloran) und Randall (Jeff Anderson), im Einzelhandel zu reüssieren, gehört zum Witzigsten, was das Independent-Kino je hervorgebracht hat.

"Clerks 2", der Nachfolger aus dem Jahre 2006, war zwar schon weit mainstreamiger - aber immer noch subversiv und vor allem lustig, den "Clerks" ihren guten Ruf unter Freunden abgedrehten Humors und wohldosierter Geschmacklosigkeit zu bewahren. Ebendiese Fans fiebern seitdem auf eine Wiedereröffnung des Quick Stop-Lädchens - doch Kevin Smith ließ sich alle Zeit der Welt. Bis jetzt. Doch nun gibt es erste Erfolgsmeldungen zu Teil 3 der Ladenhüter: "Es ist vollbracht! Clerks III, erster Entwurf", verkündete der Regisseur stolz via Facebook.

Lang lebe die Trilogie

"137 Seiten - quasi 'Das Imperium schlägt zurück' von etwas, das endlich zur 'Clerks'-Trilogie wird. Und ich bin so verliebt darin", führte er in seinem Blog fort. Dazu postete er ein Bild mit dem Manuskript und angeblich "der Original-Filmklappe die wir für 'Clerks' verwendet haben. Und sowohl die alte Filmklappe als auch der alte Regisseur sind bereit ein letztes Mal nach Jersey zurückzukehren."

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