Nachdem Kevin Costner zunächst das Schicksal vieler anderer aufstrebender Schauspieler teilen musste - ein Großteil seiner frühen Leinwandauftritte... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max07/kuk07/kuk12/u0712020/b150x150.jpg Kevin Costner

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Kevin Costner


  • Bürgerlicher Name
    Kevin Michael Costner
  • Geburtstag
    18.01.1955
  • Geburtsort
    Lynwood, Kalifornien

Nachdem Kevin Costner zunächst das Schicksal vieler anderer aufstrebender Schauspieler teilen musste - ein Großteil seiner frühen Leinwandauftritte endete im Schneideraum -, erregte er schließlich mit Lawrence Kasdans Western "Silverado" erste Aufmerksamkeit. Der endgültige Durchbruch ließ 1987 mit Brian de Palmas "The Untouchables - Die Unbestechlichen" und "No way out - Es gibt kein Zurück" nicht mehr lange auf sich warten. Sein Auftritt als zweitklassiger Baseballstar, der in "Annies Männer" erst im Bett von Susan Sarandon wieder zu seiner Bestform findet, trug ihm den Titel "sexiest man alive" ein, dem er mit Filmen wie "Bodyguard" (1992) auch immer wieder gerecht wurde. Zum absoluten Superstar stieg Costner 1990 mit seinem Indianer-Epos "Der mit dem Wolf tanzt" auf, das mit sieben "Oscar" ausgezeichnet wurde (Costner selbst als bester Regisseur und Produzent). Danach standen ihm Tür und Tor offnen: Er spielte in so unterschiedlichen Produktionen wie "Robin Hood - König der Diebe", Oliver Stones "JFK" oder Clint Eastwoods "Perfect World".

Als Produzent erwies er sich dagegen nicht immer so glücklich wie bei der Auswahl seiner Rollen. "Rapa Nui" und seine Wyatt-Earp-Version wurden von der Kritik negativ beurteilt, und mit "Waterworld", dem bislang teuersten Film aller Zeiten (geschätztes Budget: 200 Mio. Dollar), schien er sich beinahe ein feuchtes Grab geschaufelt zu haben, dem das postapokalyptische Abenteuer "Postman" direkt folgte. Daraufhin bemühte sich Costner mit romantischen Komödien wie "Tin Cup", "For Love of the Game", der Lovestory "Message in a Bottle" und der schrägen Krimikomödie "Crime is King" im Tarantino-Style und Elvis-Kostüm wieder um den Anschluss an die Oberliga. Einen überzeugenderen Auftritt konnte er in dem Politthriller "Thirteen Days" liefern, mit Tom Shadyacs übernatürlichem Thriller "Im Zeichen der Libelle" blieb der Erfolg erneut aus. Mit dem Western "Open Range" startet Costner 2003 einen erneuten Versuch als Produzent und Regisseur. Seinen seit langem am meisten gefeierten Auftritt hatte er in dem Drama "An Deiner Schulter", in dem er einer Alkoholikerin emotionalen Halt bietet.

  • Bürgerlicher Name
    Kevin Michael Costner
  • Geburtstag
    18.01.1955
  • Geburtsort
    Lynwood, Kalifornien
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Mutter: Sharon Costner (Sozialarbeiterin)
    Vater: Bill Costner (Elektriker)

    Bruder: Dan Costner

    Ehefrauen:
    Christine Baumgartner (seit 25. September 2004)
    Cindy Silva (5. März 1978 - 12. Dezember 1994)

    Töchter:
    Annie Costner (geb. 1984)
    Lily Costner (geb. 1987)

    Söhne:
    Joe Costner (geb. 1988)
    Liam Rooney (geb. 1996)
  • Autogrammadresse
    c/o William Morris Agency
    151 El Camino Dr.
    Beverly Hills, CA 90212
    USA
  • Links
    http://www.kevincostner.com (Offizielle Seite)

Neue Runde in Kevin Costners Büffel-Schlacht

17 gewaltige Bronzefiguren bilden eine Jagdszene, die an Kevin Costners "Der mit dem Wolf tanzt" erinnert. Um die Büffel tobt seit Jahren ein bizarrer Streit.

Großansicht Kevin Costner muss um seine Bronze-Büffel kämpfen (Foto: Kurt Krieger)

Kevin Costner muss um seine Bronze-Büffel kämpfen (Foto: Kurt Krieger)

Der mit der Künstlerin tanzt - und zwar vor Gericht: Ein bizarrer Rechtsstreit zwischen Kevin Costner und einer stinkwütenden Peggy Detmers ernährt seit Jahren Anwälte. Nun soll das oberste Gericht South Dakotas klären, wem der "Lakota Bison Jump" gehört.

Die Jagdszene - Indianer zu Pferd und Büffel in Überlebensgröße - sollten ursprünglich vor dem 5-Sterne-Hotel "The Dunbar" stehen, mit dem Kevin Costner seinem Oscar-Hit "Der mit dem Wolf tanzt" ein profitables Denkmal bauen wollte.

Bereits in den frühen 90er Jahren beauftragte der Superstar die Künstlerin Peggy Detmers mit den Bronzefiguren. Sie kam ihm beim Preis entgegen, dafür sollte sie einen Shop im "The Dunbar" bekommen, in dem sie ihre Kunstwerke verkaufen könnte.

20 Millionen Dollar futsch, aber jede Menge Bronze

Doch das Hotel wurde nie gebaut, obwohl allein Kevin Costner 20 Millionen Dollar in das Projekt investierte. Er zahlte Detmers weitere 60.000 Dollar Entschädigung, so dass sie insgesamt 310.000 Dollar für ihr Kunstwerk bekam und dachte nun, die Angelegenheit mit den Rindviechern sei erledigt. Weit gefehlt.

Kevin Costner ließ die heimatlos herumstehenden Büffel und ihre Jäger 2006 in seinem "Tatanka"-Museum nahe der Westernstadt Deadwood aufstellen. Drei Jahre später klagte die Künstlerin wegen Vertragsbruches und tut dies immer noch. Sie beruft sich auf eine Vereinbarung, nachdem die Skulturen verkauft und der Erlös zwischen ihr und Kevin Costner aufgeteilt werden soll, falls es zu keiner Einigung über den endgültigen Aufstellungsort kommt.

Diese Einigung kommt natürlich nie, denn es geht um Geld. Doch statt die Brieftasche erneut zu öffnen, läßt Kevin Costner Peggy Detmers sich einen Wolf klagen - bislang siegte er vor Gericht und ist sicher, dass ihm das auch vor dem obersten Gericht gelingt.

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