Keith Lionel Urban wird 1967 in Whangarei in Neuseeland geboren und wächst in der Gegend um die australische Stadt Brisbane auf. Mit vier Jahren bekommt er eine Ukulele, mit sechs seine erste Gitarre. Besonders die Country Music hat es dem Kleinen angetan. Später verlässt er die High School, um eine Laufbahn als Profimusiker einzuschlagen. 1990 unterschreibt er seinen ersten Plattenvertrag bei Capitol Records Australia. Das im Jahr darauf veröffentlichte Debütalbum verkauft sich gut, fünf Auskopplungen schaffen es bis an die Spitze der Top Ten. Doch Keith treibt es weiter. 1992 zieht er ins Mutterland des Country und gründet dort die Band The Ranch, welcher allerdings kein besonderer kommerzieller Erfolg beschieden ist. Der ausgezeichnete Gitarrist macht sich jedoch einen Namen als Studiomusiker für Garth Brooks oder die Dixie Chicks. Die Arbeit hinter den Kulissen ermöglicht es Urban nach Jahren des Tingelns, an neuen Songs zu feilen und Geld zu sparen. An Aufträgen mangelt es nicht: Die Amerikaner sind vom leicht fremdartigen Stil des gebürtigen Kiwis begeistert. Der verfolgt eine einfache, aber wirkungsvolle Strategie: Jeden Monat bucht er einen kostspieligen Showcase, ein Konzert, zu dem wichtige Vertreter der Musikindustrie eingeladen werden. Schließlich interessiert sich die EMI für den hemdsärmeligen Musiker. Das 1999 veröffentlichte, selbstbetitelte US-Debüt "Keith Urban" wird in den USA vergoldet. 2002 erscheint konsequent "Golden Road" und erreicht in mehreren Ländern Platinstatus, in den USA bis heute sogar zweifach. Drei Singles, darunter auch der Ohrwurm "Somebody Like You" klettern auf Platz eins der US-Charts. Mit "Be Here" gelingt 2004 dann der ganz große Wurf: Bereits sechs Wochen nach seiner Veröffentlichung wird das Album platiniert. Die Single "Days Go By" schießt an die Spitze der Charts. Urbans Erfolgsrezept ist einfach: "Welche Platten nimmt man mit, wenn man eine 14-stündige Autofahrt vor sich hat? Das ist genau der Stapel, zu dem man gehören möchte."
Privat fand der Sänger im Jahr 2006 zunächst sein Glück: Er heiratete die Schauspielerin Nicole Kidman. Wenige Monate später ließ er sich jedoch wegen Alkohol- und Drogen-Problemen in eine Entzugsklink einweisen. Die Promotion-Aktivitäten für sein neues Album "Love, Pain & The Whole Crazy Thing" fielen entsprechend spärlich aus, die CD erzielte dennoch erfreuliche Ergebnisse in den internationalen Hitlisten.
Nicole Kidman fährt Essen aus
Einen Lieferservice der besonderen Art durfte Radiomoderator Gerry House genießen: Nicole Kidman verwöhnte die Plaudertasche mit einer gesunden Vitamincocktaillieferung frei Haus.
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Machte als Salatbotin von sich Reden: Nicole Kidman (Foto: Kurt Krieger)
Nägel mit Köpfen machte die schwangere Nicole Kidman dieser Tage in Nashville, Tennessee. Als der Radio-DJ Gerry House die Schauspielerin aus "Eyes Wide Shut" fragte, ob sie ihm einen Salat ins Studio mitbringen könnte, sagte sie prompt ja. Nic war gerade auf dem Weg dorthin, um ihren Mann Keith Urban nach seinem Interview mit House abzuholen.
Bevor die Radiounterhaltung zu Ende war, rief die Blondine vom Auto aus in der Sendung an und schwärmte dem Gastgeber und allen Hörern von den wunderbaren Fähigkeiten ihres Vater werdenden Mannes vor. Der wollte gerade seine Rolle in Geburtsvorbereitungskursen herunterspielen, als just seine Gemahlin durchfunkte und ihn lobte.
Lob für den Ehemann, Salat für den Moderator
House staunte nicht schlecht, als er den Telefonhörer abnahm und sich der 41-jährige Hollywoodstar am anderen Ende der Leitung meldete: "Hier spricht Keiths Frau", sagte die Schönheit und fuhr fort: "Keith nimmt an Geburtsvorbereitungskursen teil. Er untertreibt jetzt ein bisschen. Er ist darin nämlich sehr gut."
Mister Kidman wollte wohl nicht als Pampersrocker da stehen. Das ging dank der gebürtigen Hawaiianerin wohl völlig in die Hose. Wie das Mitbringen des Salats. Radioprofi House weigerte sich die Vitaminbombe zu essen: "Ich habe nicht die Absicht das zu essen. Soll das ein Witz sein? Mittagessen, das von Nicole Kidman geliefert wurde? Ich werde das in Bronze gießen lassen!"