Bergauf und bergab führen sie, "Die Straßen von San Francisco". Und bald jagen die bekanntesten TV-Cops der West-Coast-Metropole die bösen Jungs im Großformat über die Buckelpisten - wenn eine der erfolgreichsten Fernsehserien der Seventies die Leinwand erobert.
Karl Malden und Michael Douglas waren die Stars der legendären Krimiserie: Malden spielte Lieutenant Mike Stone, den alten Hasen mit Asphalt im Blut, Michael Douglas mimte Inspector Steve Keller, das Greenhorn mit Hochschulstudium. Zwischen 1972 und 1976 löste das ungleiche Duo auf dem amerikanischen Sender ABC bei Top-Einschaltquoten einen Mordfall nach dem anderen.
Grund genug, die ganze Chose im Zuge des Seventies-Booms ins Kino zu holen - "Shaft" ist schließlich schon zurück und "Starsky und Hutch" sind mit Warner bereits auf dem Weg.
Paramount ließ inzwischen schon mal ein Drehbuch fertigen, das auf der Serie aufbaut. Der Film soll "ein internationaler Thriller mit starken Charakteren und Konflikten" werden.
Heißt im Klartext: Hauptfigur des Films ist nun Steve Keller, der mittlerweile selbst der Veteran ist und sich nun mit einem neuen Naseweis auseinandersetzen darf. Gemeinsam sind die beiden der Russenmafia im Clement District von San Fran auf der Spur.
Klingt also fast so, als sei das Projekt Michael Douglas auf den Leib geschneidert worden - den Veteranen nimmt man ihm heute jedenfalls bedenkenlos ab.
Doch wie so oft heißt's dazu von Seiten des Stars nur: "Kein Kommentar!"
Und das bedeutet meist, dass nur noch um die Gage gepokert wird.