Seine Knollennase und der stechende Blick im verwitterten Gesicht, die fiebrig angespannte Körperhaltung und die zuweilen hinterhältig wirkende... - Foto: http://images.kino.de/flbilder/max04/mbiz04/mbiz03/z0403630/b150x150.jpg Karl Malden

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Karl Malden


  • Bürgerlicher Name
    Karl Mladew Sekulovich
  • Geburtstag
    22.03.1914
  • Geburtsort
    Chicago, Illinois
  • gestorben
    01.07.2009

Seine Knollennase und der stechende Blick im verwitterten Gesicht, die fiebrig angespannte Körperhaltung und die zuweilen hinterhältig wirkende Nervosität machten den als Karl Mladew Sekulovich 1914 in Chicago geborenen Karl Malden zu einem der profiliertesten Charakterdarsteller in vielen Haupt- und Nebenrollen. 1951 konnte er dafür den "Oscar" für Marlon Brandos brutalen Freund Mitch in "Endstation Sehnsucht" in Empfang nehmen.

Malden spielte, bis er sich aus Mangel an ergiebigen Rollen seit 1970 der TV-Arbeit zuwandte, u. a. den mutigen Pater in "Die Faust im Nacken", den lüsternen Archie Lee in Elia Kazans "Baby Doll", den ehrbar gewordenen Banditen, der Marlon Brando in dessen Regiearbeit "Der Besessene" auspeitscht, den Kartengeber in "Cincinnatti Kid" und den Mörder-Sträfling in "Nevada Smith". Populär blieb Malden durch die Rolle seines knubbeligen Kommissars in den 120 Folgen der TV-Serie "Die Straßen von San Francisco" (1972 - 1977). 1987 brachte er sich in "Nuts" als Vergewaltiger von Barbra Streisand im Kino wieder nachhaltig in Erinnerung. 1992 war Karl Malden kurzzeitig wieder auf den Straßen von San Francisco aktiv: In einem TV-Movie ging er als Mike Stone erneut auf Verbrecherjagd, dieses Mal jedoch ohne seinen langjährigen Kollegen Steve Keller (Michael Douglas).

Im Alter von 97 Jahren starb der Schauspieler am 1. Juli 2009.

  • Bürgerlicher Name
    Karl Mladew Sekulovich
  • Geburtstag
    22.03.1914
  • Geburtsort
    Chicago, Illinois
  • Geburtsland
    USA

Kinoversion von "Die Straßen von San Francisco"

Bergauf und bergab führen sie, "Die Straßen von San Francisco". Und bald jagen die bekanntesten TV-Cops der West-Coast-Metropole die bösen Jungs im Großformat über die Buckelpisten - wenn eine der erfolgreichsten Fernsehserien der Seventies die Leinwand erobert.

Michael Douglas: <br />Einmal Cop, immer Cop?

Michael Douglas:
Einmal Cop, immer Cop?

Karl Malden und Michael Douglas waren die Stars der legendären Krimiserie: Malden spielte Lieutenant Mike Stone, den alten Hasen mit Asphalt im Blut, Michael Douglas mimte Inspector Steve Keller, das Greenhorn mit Hochschulstudium. Zwischen 1972 und 1976 löste das ungleiche Duo auf dem amerikanischen Sender ABC bei Top-Einschaltquoten einen Mordfall nach dem anderen.

Grund genug, die ganze Chose im Zuge des Seventies-Booms ins Kino zu holen - "Shaft" ist schließlich schon zurück und "Starsky und Hutch" sind mit Warner bereits auf dem Weg.

Paramount ließ inzwischen schon mal ein Drehbuch fertigen, das auf der Serie aufbaut. Der Film soll "ein internationaler Thriller mit starken Charakteren und Konflikten" werden.

Heißt im Klartext: Hauptfigur des Films ist nun Steve Keller, der mittlerweile selbst der Veteran ist und sich nun mit einem neuen Naseweis auseinandersetzen darf. Gemeinsam sind die beiden der Russenmafia im Clement District von San Fran auf der Spur.

Klingt also fast so, als sei das Projekt Michael Douglas auf den Leib geschneidert worden - den Veteranen nimmt man ihm heute jedenfalls bedenkenlos ab.

Doch wie so oft heißt's dazu von Seiten des Stars nur: "Kein Kommentar!"

Und das bedeutet meist, dass nur noch um die Gage gepokert wird.


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