John Turturro

Leben & Werk

Für die Rolle des Drehbuchautors “Barton Fink”, der in Hollywood unter einer Schreibblockade leidet und in einem heruntergekommenen Hotel durch die Begegnung mit einem furchterregenden Vertreter (John Goodman) in einen kafkaesken Alptraum gerät, wurde John Turturro in Cannes 1991 mit der “Goldenen Palme” als bester Schauspieler geehrt. Mit seinem hageren Gesicht, der krummen Nase und dem stechenden Blick ist der 1957 in Queens geborene Turturro häufig als Underdog, Außenseiter, unter existenziellem Druck stehender oder enormen psychischen Belastungen ausgesetzter Einzelgänger zu sehen. So war er der jüdische Kandidat in Robert RedfordsQuiz Show“, der aus strategischen Gründen aus dem Spiel gekegelt wird, und der aus dem KZ entlassene Häftling Primo Levi, der in Francesco Rosis “Die Atempause” durch halb Europa heimwärts wandert. Turturro, der gern in Filmen der US-Independents auftritt (“Box of Moonlight“), hat für die Brüder Coen als Bowling-Künstler Jesus in “The Big Lebowski” und als entflohener Kettensträfling an der Seite von George Clooney in “Oh Brother, Where Art Thou?” gearbeitet, wo er mit seinen Partnern Gesangs- und Jodelnummern zum Besten gibt. In seinem Regiedebüt “Mac” (1992) arbeitet Turturro die Geschichte seines Vaters, eines Bauarbeiters, auf. Sein zweiter Film, “Illuminata” (1998), spielt in der Welt des Theaters.

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