Auf sein Konto gehen mit "Der Wind und der Löwe", in dem Sean Connery als Berberfürst eine Amerikanerin (Candice Bergen) in die Wüste entführt, und... - Foto: http://images.kino.de/flbilder/max01/mbiz01/mbiz27/z0127524/b150x150.jpg John Milius

Steckbrief

John Milius


  • Geburtstag
    11.04.1944

Auf sein Konto gehen mit "Der Wind und der Löwe", in dem Sean Connery als Berberfürst eine Amerikanerin (Candice Bergen) in die Wüste entführt, und sich politisch mit US-Präsident Theodore Roosevelt anlegt, einer der besten Abenteuerfilme aller Zeiten. Mit "Conan, der Barbar", einem Fantasy-Film um den titelgebenden Hünen, der Arnold Schwarzenegger in die Starlaufbahn katapultierte, löste er in den 80er Jahren eine Welle von Barbaren-Filmen in den USA und in Italien aus (das Sequel "Conan, der Zerstörer" inszenierte Richard Fleischer). Seinen Ruf als Macho-Filmer, der Männermythen und Kampfszenarios mit archaischem Instinkt jenseits politischer Vernunft huldigt, hat John Milius allerdings Filmen wie "Die rote Flut" (1984) zu verdanken: dort verteidigt eine Guerilla-Truppe aus Teenagern die USA vor einer kommunistischen Invasion. In dem in Malaysia gedrehten "Farewell to the King - Der Dschungelkönig von Borneo" (1988) wird der weiße Inselkönig Learoy (Nick Nolte) von alliierten Offizieren während des Zweiten Weltkriegs mit falschen Versprechungen überredet, gegen die Japaner anzutreten. John Milius, geboren 1944 in Los Angeles, studierte Film, arbeitete als Assistent bei Roger Cormans "American International Pictures" und schrieb in der Anfangsphase des New Hollywood Drehbücher für John Huston, Sydney Pollack, Ted Post und Michael Cimino. Als Regisseur debütierte er mit dem Gangsterfilm "Jagd auf Dillinger" 1973, eine der Glanzrollen von Warren Oates als Mobster John Dillinger. Seiner Leidenschaft für das Surfen huldigte Milius mit "Big Wednesday - Tag der Entscheidung", dem Krieg blieb er mit Drehbüchern zu "Apocalypse Now" (von Francis Ford Coppola) und dem Indianer-Western "Geronimo" (Regie: Walter Hill) verhaftet. In den 90ern entstand mit "Flug durch die Hölle" ein weiterer Vietnam-Kriegsfilm und mit "Motorcycle Gang" 1994 ein Nachzügler des Rocker-Film-Genres. Die letzte große Produktion, an der Milius als Drehbuchautor mitarbeitete, war die Tom-Clancy-Verfilmung "Das Kartell", in der Harrison Ford und Willem Dafoe gegen die kolumbianischen Drogenbarone antreten, Dafoe als Leiter einer im Dschungel operierenden paramilitärischen Einheit.

  • Geburtstag
    11.04.1944
  • Geburtsland
    USA

"Apocalypse Now" in HD

Am 9. Juni wird Francis Ford Coppolas legendäres Kriegsdrama "Apocalypse Now" erstmals in Deutschland auf Blu-ray veröffentlicht.

Großansicht Den 9. Juni sollten sich Cineasten vormerken: die Blu-ray-Deluxe-Edition von "Apocalypse Now" (Foto: Kinowelt)

Den 9. Juni sollten sich Cineasten vormerken: die Blu-ray-Deluxe-Edition von "Apocalypse Now" (Foto: Kinowelt)

Am 9. Juni veröffentlicht das Kinowelt-Label Arthaus Francis Ford Coppolas legendäres Kriegsdrama "Apocalypse Now" erstmals in Deutschland auf Blu-ray. Der Kultfilm liegt dabei nicht nur erstmals in vom Regisseur eigenhändig restaurierter HD-Qualität vor, sondern ist hierzulande auch erstmals im Original-Bildformat zu genießen. Die opulent ausgestattete Deluxe Edition enthält dank Seemless Branching sowohl "Apocalypse Now" als auch "Apocalypse Now Redux" inklusive Audiokommentar von Francis Ford Coppola auf einer Disc sowie zwei Bonus-Discs mit über neun Stunden Extras. Dazu zählt neben neuem Interviewmaterial mit Coppola und Drehbuchautor John Milius auch die preisgekrönte, nie zuvor in Deutschland veröffentlichte Dokumentation "Hearts of Darkness" von Francis Ford Coppolas Ehefrau Eleanor.

Ein eigens für die Edition gestaltetes Booklet enthält eine Einführung von Francis Ford Coppola und seinen persönlichen Anmerkungen zur Entstehung des Films. Die Deluxe-Edition von "Apocalypse Now" hält zudem einiges für Sammler bereit, darunter fünf exklusive Postkarten mit Aufnahmen der Fotografin Mary Ellen Mark während der Dreharbeiten und das Original-Kinoprogramm aus dem Jahr 1979.


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