Als körperlich deformierter "Elefantenmensch" John Merrick (dafür Oscar-Nominierung) in David Lynchs zweitem Film fand der 1940 als Sohn eines... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max11/kuk11/kuk41/u1141031/b150x150.jpg John Hurt

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John Hurt


  • Bürgerlicher Name
    John Vincent Hurt
  • Geburtstag
    22.01.1940
  • Geburtsort
    Chesterfield, Derbyshire

Als körperlich deformierter "Elefantenmensch" John Merrick (dafür Oscar-Nominierung) in David Lynchs zweitem Film fand der 1940 als Sohn eines Reverend geborene englische Schauspieler John Hurt eine seiner einprägsamsten Rollen. Ebenso imposant war er als Astronaut Kane, aus dessen Brust das erste "Alien" in Ridley Scotts SF-Thriller bricht, und als Killer, der in Stephen Frears' "The Hit" Terence Stamp aus Madrid entführt und gegenüber Partner Tim Roth zunehmend an Überlegenheit verliert.

Durch seinen schmächtigen Körper und das wie ausgemergelt wirkende Gesicht ist Hurt oft in Rollen zu sehen, in denen er das fleischgewordene Elend darstellt ("Sein größter Sieg"), aber er verfügt über schauspielerische Qualitäten, die ihn in den meisten Filmen, in denen er auftrat, eher unterforderten. So musste er sich häufig mit Nebenrollen als Intrigant ("King Ralph"), als englischer Kolonialist ("Die letzten Tage von Kenya"), als griechischer Inselarzt mit hochgezwirbeltem Schnurrbart in "Corellis Mandoline" oder als Mr. Ollivander im ersten "Harry Potter" abfinden.

Während sich Hurt in Guillermo Del Toros Comic-Adaption "Hellboy" von seiner guten Seite zeigte und als Dr. Bruttenholm in seinem Institut ein kleines rotes Teufelchen, den späteren Hellboy (Ron Perlman) großzog, brillierte er in Richard Kwietniowskis Charakterstudie "Owning Mahoney" als skrupelloser Casinomanager, der die Spielsucht des Bankangestellten Mahoney (Philip Seymour Hoffman) und dessen Unterschlagungen fördert. In Iain Softleys Psychothriller "Der verbotene Schlüssel" wartet er gelähmt und stumm auf den Tod, während seine neugierige Pflegerin Kate Hudson das Rätsel seines Zustandes lösen will.

Hurt, der auch auf dem Theater auftritt, ist im Fernsehen und im Film häufig in Rollen zu sehen, in denen er als Schwuler für die Rechte der Homosexuellen eintritt. Das begann 1975 mit Jack Golds "The Naked Civil Servant" (TV) und setzte sich fort mit Filmen wie Kwietniowskis Debüt "Love and Death in Long Island" (eine seiner besten Rollen als weltfremder Schriftsteller, der sich in einen Sexfilmdarsteller verliebt). Selbst sein Anwalt im Westen in Michael Ciminos Western-Epos "Heaven's Gate" war schwul unter Macho-Men. Auf der anderen Seite kann diese Darstellung auch zur Karikatur und Travestie werden ("Cowgirl Blues").

  • Bürgerlicher Name
    John Vincent Hurt
  • Geburtstag
    22.01.1940
  • Geburtsort
    Chesterfield, Derbyshire
  • Geburtsland
    Großbritannien
  • Familie
    Vater: Pfarrer
    Ehefrauen:
    Ann Rees Meyers (seit März 2005)
    Jo Dalton (24. Januar 1990 - 1996)
    Donna Peacock (1984 - 1990)
    Annette Robertson (1962 - 1964, Schauspielerin)
    Söhne:
    Nicolas (von Jo Dalton)
    Alexander (von Jo Dalton)
  • Autogrammadresse
    C/O Incoming Mail
    BBC Television Centre
    Wood Lane
    London W12 7RJ
    England

Ridley Scott verrät Details über "Alien"-Filme

Seit Ridley Scott vor einigen Monaten angekündigt hatte, die kultisch verehrte Horror-Reihe "Alien" fortzusetzen, schossen die Spekulationen über die Handlung ins Kraut. Nun nimmt der Regisseur erstmals selbst dazu Stellung.

Großansicht Zurück in die Zukunft: Ridley Scott (Foto: Fox)

Zurück in die Zukunft: Ridley Scott (Foto: Fox)

Was brach in den Fan-Foren für ein Wirbel los, als Ridley Scott vor einigen Monaten ankündigte, ins "Alien"-Universum zurückzukehren! Tröpfchenweise sickerten die Informationen durch: Scott wird selbst die Regie übernehmen, und nicht nur produzieren. Der Regisseur will wie James Cameron, der den zweiten Teil der Horror-Saga "Aliens" inszenierte, die Fortsetzung in der 3D-Technik des Megablockbusters "Avatar" drehen. Schließlich gar: Es wird sogar zwei neue "Alien"-Filme geben.

Nachdem nun die Marketing-Maschinerie zu Scotts letztem Film "Robin Hood" nur noch niedertourig läuft, fand der Regisseur endlich Zeit, selbst zu seinem "Alien"-Projekt Stellung zu nehmen. Auf dem Hero-Komplex Festival in Los Angeles verriet der Filmemacher einige Details zur Handlung. Wie schon zahlreiche Insider vermeldeten, wird der Plot tatsächlich vor dem ersten "Alien"-Film aus dem Jahr 1979 spielen, in dem die Besatzung des Raumschiffs "Nostromo" um Sigourney Weaver und John Hurt erstmals auf die Säure gefüllten Biester trifft.

Vor langer Zeit. In einer Galaxis weit, weit von hier.

"Ich saß da und habe mir überlegt, wie man der Reihe wieder Leben einhauchen könnte", sagt Scott. "Die einzige Methode erschien mir, die Vorgeschichte zu erzählen. Der Schlüssel war für mich die Szene, als John Hurt auf dem Planeten das unbekannte Raumschiff untersucht und den 'Riesen' in seinem Stuhl findet."

"Niemand hat je gefragt, was es mit dieser außerirdischen Leiche auf sich hat", so Scott weiter. "Wir haben auch nie erklärt, wer er ist, woher er kommt. Welche Zivilisation kann ein solches Schiff, eine solche Maschine bauen? Das zeigen wir nun in den beiden neuen Filmen."

"Alien 5" wird, wie Scott weiter ausführt, etwa 30 Jahre vor der Reise der Nostromo spielen. Im Zentrum der Handlung werde die unbekannte Spezies des "Riesen" und ihr Kampf gegen die Monster stehen. Klingt ganz so, als würde sich Scott dafür mal mit seinem alten Kumpel Cameron zusammensetzen. Schließlich dürfte der so den ein oder anderen Tipp haben, wie man eine ganze extraterrestische Zivilisation auf die Leinwand bringt.

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