Massiv, übergewichtig und mit der wuchtigen Durchsetzungskraft einer Dampfwalze spielt der dabei äußerst bewegliche John Goodman in seinen... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max09/kuk09/kuk07/u0907072/b150x150.jpg John Goodman

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John Goodman


  • Geburtstag
    20.06.1952
  • Geburtsort
    St. Louis, Missouri

Massiv, übergewichtig und mit der wuchtigen Durchsetzungskraft einer Dampfwalze spielt der dabei äußerst bewegliche John Goodman in seinen Auftritten alles nieder. Ihm gehört die Szene.

Der in St. Louis geborene Mime kam vom Broadway, hatte seit 1978 sporadisch Filmrollen und wurde mit den Rollen der Cops in "The Big Easy" und "Sea of Love" sowie dem ausgebrochenen Bankräuber Gale in "Arizona Junior", der mit seinem Kumpel und dem Baby auf dem Arm Drugstore und Bank überfällt, bekannt. Er spielte den Spinnen-Terminator in "Arachnophobia", den furchterregenden Vertreter und Serienkiller in "Barton Fink", den Südstaaten-Proleten, der in "King Ralph" in den Buckingham-Palast zieht, den Steinzeit-Comic-Helden Fred Feuerstein in "Flintstones", den Baseball-Star Babe Ruth in "The Babe" sowie die Rolle von John Belushi in "Blues Brothers 2000". In der Originalversion von "Die Monster AG" lieh er dem haarigen grün-blauen Monster Sulley seine Stimme.

Goodman wurde in den USA populär durch die TV-Serie "Roseanne", in der er an der Seite der Komikerin Roseanne Barr die Inkarnation des "White Trash" war. Dafür erhielt er sieben Emmy-Nominierungen sowie einen Golden Globe. Goodman spielt regelmäßig für die Brüder Coen, beispielsweise als Bowling-Partner von Jeff Bridges und durchgeknallter Vietnam-Veteran in "The Big Lebowski" und als Bibelverkäufer in der Depressionszeit und Zyklop in "O Brother, Where Art Thou?". In der politischen Satire "Masked and Anonymous" (2003), mit der Bob Dylan nach 16-jähriger Abstinenz auf die Leinwand zurückkehrte, verkörperte Goodman den Impressario Uncle Sweetheart, der einen Star für ein Benefizkonzert benötigt und deshalb Folk-Legende Jack Fate (Dylan) aus dem Knast holt. In Kevin Spaceys Bobby-Darin-Biopic "Beyond the Sea" übernahm Goodman die Rolle des Freundes und Managers des von Spacey selbst dargestellten Teen-Idols.

In der Komödie "Evan Allmächtig" (2007, Fortsetzung von Bruce "Allmächtig") von Regisseur Tom Shadyac interveniert Gott (auch hier Morgan Freeman) gegen den von Goodman gespielten skrupellosen Abgeordneter Long, indem er Kollegen Evan Baxter anweist, eine Arche Noah bauen zu lassen. Im selben Jahr war John Goodman als Waffenhändler im Thriller "Death Sentence - Todesurteil" zu sehen, der einem rachsüchtigen Vater (Kevin Bacon) nach der Ermordung dessen Sohns Waffen verkauft. Ebenfalls 2007 gehörte Goodman dem Ensemble zu "Speed Racer" im Berliner Filmstudio Babelsberg an. In dem Actionfilm, benannt nach den Lieblings-Comics der Regiebrüder Andy und Larry Wachowski, ist der Schauspieler Chef des familiär geführten Rennstalls, der seinen Sohn, den jungen Rennfahrer Speed, nach besten Kräften unterstützt. In der Bestsellerverfilmung "Die Päpstin" sorgt er als Kirchenvater Sergius für die komischen Momente.

1995 produzierte Goodman den TV-Film "Kingfish" über den korrupten Südstaaten-Gouverneur Huey P.Long, den Goodman selbst spielte und der im Song "Kingfish" von Randy Newman verewigt wurde.

Der gewichtige Schauspieler ist seit 1989 mit Annabeth Hartzog verheiratet und Vater des gemeinsamen Sohnes Ollie Heath.

  • Geburtstag
    20.06.1952
  • Geburtsort
    St. Louis, Missouri
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Eltern: Leslie, Briefträger,
    und Virginia
    Geschwister: Leslie Jr. und Betty
    Verheiratet mit: Anna Elizabeth Hartzog
    Kinder: Molly Evangeline
  • Autogrammadresse
    c/o Fred Spector
    Creative Artists
    9830 Wilshire Blvd.
    Beverly Hills, CA 90212
    USA

Go, Speed Racer!

Verdammt heißer Stoff...

Großansicht Gibt in Deutschland Gummi: Emile Hirsch (Foto: Warner)

Gibt in Deutschland Gummi: Emile Hirsch (Foto: Warner)

Basierend auf der legendären japanischen Zeichentrickserie der 60er-Jahre, wird die Geschichte des jungen Titelhelden erzählt, der sich mithilfe seines von seinem Vater entworfenen Rennwagens, dem Mach 5, in der Welt des Rennsports durchsetzen und dabei sogar auf die Hilfe seines ewigen Konkurrenten Racer X bauen muss.

Emile Hirsch aus "Dogtown Boys" spielt Speed Racer, Christina Ricci ist als seine Freundin Trixie zu sehen, "Lost"-Superstar Matthew Fox übernahm die Rolle des Racer X. Als Speeds Eltern Mom und Pops Racer sind Susan Sarandon und John Goodman mit von der Partie. Benno Fürmann, der koreanische Pop-Superstar Rain, der Australier Kick Curry und der legendären "Shaft"-Darsteller Richard Roundtree komplettieren die internationale Besetzung.

Für die Wachowskis bedeutet der Dreh eine Rückkehr nach Potsdam, denn bereits der von ihnen verfasste und mitproduzierte "V wie Vendetta" war in Babelsberg entstanden. Die damals geknüpften Kontakte gaben auch den Ausschlag für Blockbuster-Produzent Joel Silver, wieder vor den Toren von Berlin zu filmen - wie natürlich auch die Finanzspritze des Deutschen Filmförderfonds in Höhe von neun Millionen Euro.

Die Welt zu Gast im Green Screen

"Sie werden schon sehen", versprach Silver im Rahmen einer Pressekonferenz in Babelsberg, wo er für die notorisch öffentlichkeitsscheuen Wachowskis das Wort führte. "Die Jungs haben mit 'Matrix' einen neuen Standard für Science-Fiction gesetzt - jetzt haben sie sich das für den Family-Entertainment-Bereich vorgenommen. Wir werden Dinge auf die Leinwand bringen, die man sich jetzt noch gar nicht vorstellen kann."

Vier Monate werden die Dreharbeiten dauern, zum Teil in komplett in Babelsberg aufgebauten Sets - wie das Familienhaus der Racers, in das die Autowerkstatt integriert wurde -, zum großen Teil vor Green Screens: Erst später werden aufregende Ansichten von Sehenswürdigkeiten aus der ganzen Welt ins Bild kopiert.

Fans rasanter Action sollten sich jedenfalls den 8. Mai 2008 schon einmal rot im Kalender markieren: Dann wird "Speed Racer" weltweit in den Kinos einen Hochstart hinlegen. "Bis dahin gibt es noch viel zu tun", sagte Emile Hirsch lachend. "Ich kann es jedenfalls nicht erwarten, unter der Regie der Wachowskis zu spielen und in die Welt von 'Speed Racer' einzutauchen."


Filmografie

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In der aktuellen Ausgabe: Katherine Heigl im Trailer zur Actionkomödie "Einmal ist keinmal".

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