Als verdutzter Rechtsanwalt, der sich in Gangsterliebchen Jamie Lee Curtis verliebt und ihretwegen seinen bürgerlichen Status aufgibt, erreichte... - Foto: UIP http://images.kino.de/flbilder/max04/auto04/auto20/04200086/b150x150.jpg John Cleese

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John Cleese


  • Bürgerlicher Name
    John Marwood Cleese
  • Geburtstag
    27.10.1939
  • Geburtsort
    Weston-Super-Mare, Somerset

Als verdutzter Rechtsanwalt, der sich in Gangsterliebchen Jamie Lee Curtis verliebt und ihretwegen seinen bürgerlichen Status aufgibt, erreichte der britische Komiker John Cleese (geb. 1939, eig. John Marwood) in der turbulenten Gaunergroteske "Ein Fisch namens Wanda" 1987 den Höhepunkt seiner Karriere. Begonnen hatte er 1963 mit satirischen Beiträgen für das Radio. Ab 1969 brillierte er in den TV-Folgen von "Monty Python's Flying Circus" und ihrer surreal-farcenhaft-nonsensartigen und innovativen Art der respektlosen Komödie mit Zeichentrickeinlagen.

An der Seite von Michael Palin, Terry Jones, Eric Idle, Terry Gilliam und Graham Chapman schrieb Cleese, Autor und Darsteller der Monty Pythons, Sketche, die die Truppe auch in ihren Kinofilmen verwandte: von "Monty Python's wunderbare Welt der Schwerkraft" (1971) bis "Monty Python's - Der Sinn des Lebens" im Jahr 1983, als die Truppe auseinander brach und ihre Mitglieder sich auf Solo-Karrieren zu konzentrieren begannen. Zu den Höhepunkten dieser Jahre zählen die fürs Kino konzipierten Grotesk-Komödien "Die Ritter der Kokosnuss", "Jabberwocky" und die Kultstatus erreichende Bibelfilm-Parodie "Das Leben des Brian". Cleese war in dieser Zeit außerdem populär durch die TV-Serie "Fawlty Towers" (1975), in der er einen trottelig-pedantischen Hotelbesitzer spielte. Daneben trat Cleese, teils in Nebenrollen, immer wieder im Spielfilm auf, gab ein Gastspiel im Western ("Silverado") und spielte in Kenneth Branaghs "Frankenstein" einen Mediziner und Wissenschaftler am Seziertisch.

Cleeses Art, mit typisch britischem Understatement, "stiff upper lip", ironisch, höhnisch und dabei penibel Chaos anzurichten oder das angerichtete Chaos würdevoll zu betrachten, gehört in die Tradition des englischen Nonsens-Humors und ist urkomisch. Im James-Bond- Film "Die Welt ist nicht genug" war er "R", der skurrile Assistent von Waffenmeister "Q". Neben seiner Tätigkeit als Darsteller ist Cleese höchst erfolgreich als Leiter der Firma Video Arts Ltd., die Lehrfilme produziert.

  • Bürgerlicher Name
    John Marwood Cleese
  • Geburtstag
    27.10.1939
  • Geburtsort
    Weston-Super-Mare, Somerset
  • Geburtsland
    Großbritannien
  • Familie
    Vater: Reginald Cleese, Versicherungsvertreter
    Mutter: Muriel Cleese (geb. Cross), Akrobatin

    Ehefrauen:
    1968 - 1978 Connie Booth, Schauspielerin, Psychotherapeutin, Drehbuchautorin ("Fawlty Towers") - Tochter Cynthia (*1971), Schauspielerin
    1981 - 1990 Barbara Trentham, Regisseurin - Tochter Camilla (*1983)
    seit 1992 Alyce Faye Eichelberger, Psychotherapeutin
  • Autogrammadresse
    115 Hazlebury Rd.
    London SW6 2lX
    England
  • Links
    http://www.pythonline.com (offizielle Seite)

"Monty Python"-Stars wiedervereint als Aliens in SciFi-Komödie

Schräg, schräger, Monty Python!

Großansicht Mit "Das Leben des Brian" und dem Song "Always look on the bright side of Life" schrieben Monty Python Filmgeschichte - nun kehren sie zurück! (Foto: Filmwelt)

Mit "Das Leben des Brian" und dem Song "Always look on the bright side of Life" schrieben Monty Python Filmgeschichte - nun kehren sie zurück! (Foto: Filmwelt)

Die legendäre Klamauk-Reihe "Flying Circus", die Mittelalter-Splattersatire "Die Ritter der Kokosnuß", die respektlose Jesus-Persiflage "Das Leben des Brian" bis hin zum unfassbar ekelhaften Episodenfilm "Der Sinn des Lebens" - das Letzterer vornehmlich im Unsinn besteht, das hat die Comedy-Kulttruppe "Monty Python" mit ihren Werken eindrücklich bewiesen.

Doch seit dreißig Jahren sind die britischen Schwarzhumor-Jongleure von der Bildfläche verschwunden, sie absolvierten nur gelegentlich noch kleinere Charity-Auftritte. Angeblich vor allem deshalb, weil John Cleese, Eric Idle, Michael Palin, Terry Jones und Terry Gilliam im Laufe ihrer Karriere immer öfter aneinandergerieten.

Nun scheinen aber die größten Differenzen ausgeräumt, denn völlig sensationell hat Regisseur Terry Jones nun ein Filmprojekt angekündigt, für das er bereits fast alle seiner alten Weggefährten gewinnen konnte. Nur die Zusage von Eric Idle steht noch aus, die sei aber Formsache.

"Absolutely Anything" heißt der Film und handelt von einem Mann, dem von Außerirdischen die Fähigkeit verliehen wird, alles zu tun, was ihm gerade in den Sinn kommt. In alter Monty-Python-Tradition nutzt er das natürlich aus, um die abseitigsten Spinnereien geschehen zu lassen.

Stargast aus Hollywood

Kleiner Wermutstropfen: Die Monty-Python-Stars werden, obwohl "Absolutely Anything" ein Realfilm ist, nicht körperlich anwesend sein, sondern lediglich ihre Stimme den Aliens leihen, die dann computeranimiert werden. Doch Terry Jones tröstet seine Fans: "Auch wenn es kein klassischer Monty-Python-Film wird, hat er trotzdem diesen Geist in sich."

Einen Gaststar aus Hollywood hat Terry Jones sogar auch schon in petto: Robin Williams leiht seine Stimme einem sprechenden Hund namens Dennis. Wer die Hauptrolle als allmächtiger Erdenbürger spielen soll, ist indes noch unklar.

Die erste Klappe zu "Absolutely Anything" wird dennoch bereits im Frühling fallen. Mit etwas Glück gibt's den SciFi-Klamauk im Monty-Python-Stil also noch dieses Jahr im Kino zu erleben!

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