In seinem berühmtesten Film war er einer der beiden "Blues Brothers" (der andere war Dan Aykroyd), die im Auftrag des Herrn unterwegs sind. Auf... - Foto: Universal http://images.kino.de/flbilder/max05/mbiz05/mbiz11/z0511514/b150x150.jpg John Belushi

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John Belushi


  • Geburtstag
    24.01.1949
  • Geburtsort
    Chicago, Illinois
  • gestorben
    05.03.1982

In seinem berühmtesten Film war er einer der beiden "Blues Brothers" (der andere war Dan Aykroyd), die im Auftrag des Herrn unterwegs sind. Auf ihrem Weg durch die gleichnamige Chaos-Komödie von John Landis, die inzwischen zum Kultfilm wurde, hinterlassen sie hunderte von Autowracks und eine zerstörte Einkaufsmeile, und mit befreundeten Musikern wie Aretha Franklin, James Brown oder Ray Charles geben sie mitreißende Konzerte. Der amerikanische Komiker John Belushi (1949-1982), als Sohn albanischer Einwanderer geboren, gehörte zu den bekanntesten Personen der US-Unterhaltungsindustrie. Belushi gründete eine Komikertruppe und begann auf der Bühne, bevor er im Fernsehen mit der "Saturday Night Live"-Show, innerhalb derer er seine Rollen-Sketche, oft gemeinsam mit Dan Aykroyd entwickelte, bekannt wurde. Sein Samurai und die Killerbiene sowie der fette schmierige College-Lümmel Bluto, den er in John Landis' "Ich glaub', mich tritt ein Pferd" auch im Film spielte, gehörten zu seinem Standard-Repertoire. Er war der Hilfssheriff in der Western-Komödie "Der Galgenschreck" und der Bruchpilot Wild Bill Kelso in "1941". In der romantischen Komödie "Zwei wie Katz'und Maus" zeigte der beleibte Belushi sein Talent für subtilere Komik als in eine Ornithologin verliebter Chicagoer Journalist. Belushi starb an einer Überdosis Drogen im Hotel Chateau Marmont und wurde zu einer Kultfigur der 80er-Jahre, in denen die drei mit Aykroyd und der Begleitgruppe als "Blues Brothers" während der Tourneen produzierten Schallplatten großen Erfolg hatten. 1984 veröffentlichte Watergate-Journalist Bob Woodward die Biografie "Wired", die 1989 von Larry Pierce verfilmt wurde.

  • Geburtstag
    24.01.1949
  • Geburtsort
    Chicago, Illinois
  • Geburtsland
    USA

Spielberg nachts von John Belushi überfallen

Alkohol, Drogen und die Verehrung Hollywoods…

Großansicht Steven Spielberg hatte nicht nur einen Gastauftritt in John Belushis "Blues Brothers" (im rechten Bild am gelben Pulli mit V-Ausschnitt zu erkennen), er gewährte ihm auch Notunterkunft (Foto: Universal)

Steven Spielberg hatte nicht nur einen Gastauftritt in John Belushis "Blues Brothers" (im rechten Bild am gelben Pulli mit V-Ausschnitt zu erkennen), er gewährte ihm auch Notunterkunft (Foto: Universal)

John Belushi war einer der besten Comedians aller Zeiten. Doch die Dämonen des jähen Erfolgs machten dem Superstar aus dem kultigen Musikklamauk "Blues Brothers" schwer zu schaffen. 1982 starb er an einer Überdosis.

Was bisher niemand wusste: Belushi hatte davor engen Kontakt zu einem der wichtigsten Strippenzieher der Traumfabrik gehabt. Doch jetzt hat Steven Spielberg sein wohl gehütetes Geheimnis gelüftet:

"Eigentlich war Dan Aykroyd Johns bester Freund und Mentor", erklärt Spielberg. "Vermutlich ist es Dans Verdienst, dass John überhaupt so lange am Leben blieb. Als wir aber zu dritt an '1941 - Wo, bitte, geht's nach Hollywood ?' arbeiteten, hat mir Dan sozusagen ein Handbuch gegeben, wie man mit John umgeht."

Tatsächlich freundeten sich Spielberg und Belushi im Rahmen der Dreharbeiten zur Traumfabrik-Satire - einer der wenigen Flops in Spielbergs Schaffen - miteinander an. Das führte so weit, dass Belushi Spielberg auch privat überraschte:

Hotel Steven

"Es gab Tage, da stahl sich John um zwei Uhr nachts in mein Haus, kam an mein Bett und weckte mich mit einem ganz vorsichtigen Schütteln", berichtet Steven Spielberg. "Ich sah auf und da stand John. Er sagte dann 'Ich penne bei Dir, ok?' Wenn ich am nächsten Morgen aufwachte, lag er auf dem Boden unter dem Fernsehtisch in meinem Schlafzimmer. Er hatte immer noch seine Klamotten an und schlief tief. John hat mich mehrmals auf diese Weise überfallen."

Obwohl John Belushi dabei von seinen legendären Alkohol- und Drogen-Exzessen kam, die ihm letztlich zum Verhängnis wurden, sieht Steven Spielberg den Comedian völlig anders als dessen Image des raubeinigen Partlöwe glauben macht:

"John war ein total lieber Kerl und sehr sanftmütig", betont Steven Spielberg. "Ich glaube halt nur, er hat seine Kerze nicht nur an beiden Enden abgebrannt, sondern gleich an vier - falls das überhaupt möglich ist…"

Offensichtlich war Spielberg jedenfalls ein großer Bewunderer des verstorbenen Comedian. So kam es auch zu Steven Spielbergs Gastauftritt in Belushis größtem Erfolg "Blues Brothers": Am Ende der vielleicht irrwitzigsten Verfolgungsjagd der Filmgeschichte wollen Jake und Elwood das Geld einzahlen, das sie mit ihren Auftritten gesammelt haben, um das Waisenhaus zu retten, in dem sie aufgewachsen sind. Und der zuständige Finanzbeamte, der zuerst durch Abwesenheit und das typische "Bin in 5 Minuten zurück"-Schild an seinem Büro glänzt, ist niemand Geringerer als Steven Spielberg!

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