John Barry ist untrennbar mit den James Bond-Klängen verbunden.
Der Sound zu "James Bond 007: Goldfinger" mit Sean Connery und Shirley Eaton machte John Barry berühmt (Foto: G+J)
Die Titelmelodie von "Goldfinger" mit Shirley Bassey machte ihn weltberühmt. Nun ist James Bond-Komponist John Barry tot. Er starb am Morgen des 31. Januars im Alter von 77 Jahren an einer Herzattacke. David Arnold, Barrys Freund und Bond-Komponist seit 1997, twitterte die Nachricht und zeigte sich äußerst bestürzt: "Ich bin sehr traurig über diese Meldung und möchte Barry aus tiefstem Herzen für all das danken, was er für die Musikgeschichte - und für mich persönlich - getan hat".
Der als bedeutendster Filmkomponist des 20. Jahrhunderts geltende Barry gewann neben einigen Grammys fünf Oscars, die er allerdings nicht für seine Bond-Hits erhielt. Vielmehr überzeugten seine Soundtracks für "Der mit dem Wolf tanzt" oder "Jenseits von Afrika" die Jury. Auch die Goldene Himbeere sollte ihm dreimal verliehen werden - für die Schlechteste Filmmusik zu einem Western namens "The Legend Of The Lone Ranger" bekam er sie schließlich. John Barry hat vier Kinder und war viermal verheiratet, unter anderem kurze Zeit mit Jane Birkin.
Das 23. James Bond-Abenteuer soll am 9. November 2012 in die Kinos kommen. Neben der bestätigten Besetzung mit Daniel Craig wurde nun auch Javier Bardem eine Rolle angeboten. Wie es heißt, handelt es sich dabei um eine Hauptrolle und den Part eines Bösewichts. Ob Bardem Interesse hat, ist noch nicht bekannt.
Wie weiter aus dem Umfeld um die neue Bond-Produktion bekannt wurde, plant das Studio zum Jubiläum "50 Jahre James Bond" im nächsten Jahr ein großartiges Event. Dazu sollen einige James Bond-Darsteller zusammengetrommelt werden und ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Einer der 007-Veteranen hält allerdings gar nichts von dieser Idee: Sean Connery. Der Star lehnte die Einladung ab und sorgt für Enttäuschung. "Wir hoffen sehr, dass er seine Meinung noch ändert", so ein Insider. Bis jetzt sind Pierce Brosnan, Timothy Dalton, George Lazenby und Roger Moore für die Geburtstagsparty im Gespräch.