Jördis Triebel

Jördis Triebel

Leben & Werk

Gleich mit ihrem Kinodebüt konnte die gelernte Theaterschauspielerin Jördis Triebel die Kritik überzeugen. Für die Rolle der jungen Schweinebäuerin Emma in Sven Taddickens Roman-Verfilmung “Emmas Glück” (2006) erhielt sie prompt eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis als “Beste Hauptdarstellerin”.

Jördis Triebel wurde 1977 in Ost-Berlin geboren. Ihre Mutter arbeitete als Requisiteurin am damaligen Theater der Freundschaft in Berlin-Friedrichshain und Jördis Triebel begeisterte sich schnell für die Bühne. 1997 begann sie ein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin, das sie 2001 abschloss. Im Anschluss spielte sie Theater in Bremen und erhielt für ihre schauspielerischen Leistungen gleich im ersten Jahr den renommierten Kurt-Hübner-Preis der Stadt. Es folgten weitere Stationen am Schauspielhaus Zürich und am Schauspiel Köln. 2005 startete Jördis Triebel ihre Karriere als Film- und Fernsehschauspielerin. Nach einer Rolle in der Krimi-Serie “Wolffs Revier” gab sie 2006 in Sven Taddickens Tragikomödie “Emmas Glück” neben Jürgen Vogel ihr Kinodebüt. Mit ihrer Rolle der ebenso zupackenden wie sensiblen Schweinebäuerin Emma konnte sie die Kritik so beeindrucken, dass sie mit dem Förderpreis des Deutschen Films ausgezeichnet wurde und eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis 2007 in der Kategorie “Beste Hauptdarstellerin” erhielt. Seitdem gilt Jördis Triebel als eines der großen Talente des deutschen Films. Ihr Können stellte sie regelmäßig in weiteren TV- und Filmrollen unter Beweis. So etwa als von Schuldgefühlen gequälte Schutzpolizistin Maria Hernandez in der hoch gelobten Krimi-Serie “KDD – Kriminaldauerdienst” (2007 bis 2010) oder in Matthias Glasners Psychothriller “Das Geheimnis der falschen Mutter” (2007). Für die Darstellung einer durch den Tod ihres Kindes traumatisierten Mutter wurde Jördis Triebel unter anderem für den Bayerischen Fernsehpreis 2008 als Beste Darstellerin nominiert. Zu ihren aktuellsten Fernseharbeiten zählen das Familiendrama “Familiengeheimnisse – Liebe, Schuld und Tod” und die Tragikomödie “Ein guter Sommer” (beide 2011). Auch auf der großen Leinwand wusste die Schauspielerin weiter zu überzeugen. So war sie in Max Färberböcks Kriegsende-Drama “Anonyma”, Sönke Wortmanns Literaturverfilmung “Die Päpstin” (2009) und in Doris Dörries Komödie “Die Friseuse” zu sehen.

Jördis Triebel ist mit ihrem Schauspielerkollegen Matthias Weidenhöfer liiert. Das Paar hat einen gemeinsamen Sohn und lebt in Berlin.

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