Geboren in Chicago, lebt Cusack noch immer mit ihrem Ehemann und zwei Kindern in ihrer Heimatstadt. Sie wurde für ihre Performance in der erfolgreichen Komödie In and Out (In and Out - Rosa wie die Liebe, 1997), in der sie die frustrierte Verlobte von Kevin Klines schwulem Schauspiellehrer war, für einen Academy Award nominiert.
Als Schwester des Schauspielers John Cusack startete Joan ihre Schauspielkarriere am Piven Workshop in Chicago und war zunächst in verschiedenen dort gedrehten Filmen zu sehen. Dazu gehören My Bodyguard (Die Schulhofratten von Chicago, 1980), Class (Class - Vom Klassenzimmer zur Klassefrau, 1983) und 16 Candles (Das darf man nur als Erwachsene, 1984). Ihr komödiantisches Timing hat ihr eine Legion von Fans unter Hollywoods kreativen Truppen und in der Öffentlichkeit eingebracht. 1985/86 stieß sie zum Cast der NBC-Late-Night-Show "Saturday Night Live", und 2001 war sie Star ihrer eigenen ABC-TV-Sitcom "What About Joan", die komplett in ihrer Heimatstadt gedreht wurde.
Zu Cusacks weiteren Leinwandcredits gehören unter anderem Jonathan Demmes Married To The Mob (Die Mafiosi-Braut, 1988), Cameron Crowes Say Anything (Teen Lover, 1989), Mike Nichols' Working Girl (Die Waffen der Frauen, 1988) (ihre erste Nominierung als Nebendarstellerin 1988), James Brooks' Broadcast News (Broadcast News - Nachrichtenfieber, 1987), Men Don't Leave (Verrückte Zeiten, 1990), My Blue Heaven (Das Schlitzohr von der Mafia, 1990), Barry Levinsons Toys (Toys, 1992), Nine Months (Neun Monate, 1995), Grosse Pointe Blank (Ein Mann, ein Mord, 1997), Arlington Road (Arlington Road, 1999), The Cradle Will Rock (Das schwankende Schiff, 1999), High Fidelity (High Fidelity, 2000), School of Rock (School of Rock, 2003), Raising Helen (Liebe auf Umwegen, 2004) und Ice Princess (2005). Vor kurzem lieh sie einer der Figuren des Disney-Hits Chicken Little (Himmel und Huhn, 2005) ihre Stimme.
Quelle: Presseheft Friends with Money (Sony Pictures)
Wer im Nahen Osten über die Ölreserven gebietet, der lebt gefährlich. Denn dem bösen Westen ist jedes Mittel Recht, um den Fluss des Schwarzen Goldes zu sichern.
Das zeigte zuletzt George Clooney in "Syriana". Was dort noch bitterer Ernst war, das würzt John Cusack nun mit einer Prise schwarzem Humor in seiner Polit-Satire "Brand Hauser: Stuff Happens". Cusack spielt darin einen Auftragskiller, der einen Ölminister töten soll. Dazu lädt er sein Opfer auf eine pompöse Business-Show ein, bei der die Hochzeit eines Pop-Sternchens für zusätzliche Ablenkung sorgen soll. Doch am Abend des Attentats geht alles schief...
Der Part der trällernden Superblondine ging dabei passenderweise an die singende Schauspielerin Hilary Duff. In weiteren Rollen sind Cusacks Schwester Joan und Marisa Tomei zu sehen.
Workaholic mit der Lizenz zum TötenHauptdarsteller John Cusack feierte bereits in der Krimikomödie "Ein Mann - Ein Mord" mit einem Auftritt als Profikiller einen Riesenerfolg. Damals wie heute schrieb er auch am Drehbuch mit. Beim aktuellen Projekt zieht er zudem als Produzent die Strippen.
Als Regisseur hat Cusack den relativ unbekannten Joshua Seftel engagiert. Der hat sich bisher vor allem durch politische Fernsehdokus wie "Taking on the Kennedys" hervorgetan. Schon Ende Oktober soll Seftel in Bulgarien das erste Mal "Action!" rufen. Bis dahin steht Cusack noch für die Stephen-King-Verfilmung "1408" vor der Kamera. Gerade abgedreht hat Cusack das Familiendrama "The Martian Child" und den Killer-Thriller "The Contract".