Joachim "Blacky" Fuchsberger hat bis heute eine über 50-jährige Karriere in Film, Fernsehen und auf der Bühne hinter sich. Bekannt wurde er 1954... - Foto: BR http://images.kino.de/flbilder/max05/bf05/bf23/b0523117/b150x150.jpg Joachim Fuchsberger

Alle Bilder

Joachim Fuchsberger


  • Geburtstag
    11.03.1927
  • Geburtsort
    Stuttgart

Joachim "Blacky" Fuchsberger hat bis heute eine über 50-jährige Karriere in Film, Fernsehen und auf der Bühne hinter sich. Bekannt wurde er 1954 als "Gefreiter Asch" in den "08/15"-Filmen. Später sorgten u.a. seine Auftritte in zahlreichen Edgar-Wallace-Verfilmungen für Furore.

Als Showmaster machte er sich während der 70er- und 80er-Jahre in Produktionen wie "Auf los geht's los" oder "Ja oder Nein" einen Namen. Von 1980 bis 1991 unterhielt er sich in seiner Show "Heut' abend" mit prominenten Gästen. Daneben betätigte sich der Wahl-Australier als Buchautor und drehte mehrere Filme für die Doku-Reihe "Terra Australis". 2006 konnte Oliver Kalkofe den Schauspieler überreden, für die Fortsetzung der Edgar-Wallace-Hommage "Neues vom Wixxer" auf die Kinoleinwand zurückzukommen.

Die Fachjury des Entertainment Media Verlags verlieh Joachim Fuchsberger 2007 den Lifetime Achievement Award.

  • Geburtstag
    11.03.1927
  • Geburtsort
    Stuttgart
  • Geburtsland
    Deutschland

"Nicht jeder muss jeden Gag kapieren"

Die SOKO "Wixxer" ermittelt wieder und steht vorher Rede und Antwort.

Großansicht Neues vom Wixxer: Bastian Pastewka, Oliver Kalkofe und Joachim Fuchsberger (Foto: Constantin)

Neues vom Wixxer: Bastian Pastewka, Oliver Kalkofe und Joachim Fuchsberger (Foto: Constantin)

» Herr Kalkofe, Sie sind nicht nur Darsteller, sondern auch Autor und Produzent. Macht so eine Dreifachbelastung nicht schizophren?

OLIVER KALKOFE: Das ist tatsächlich ein Problem. Vor allem der Schauspieler Kalkofe ist ein sehr eitler Mensch und nicht besonders nett. Der Autor wird dagegen überschätzt. Der Produzent Kalkofe versucht, alles in den Griff zu kriegen. Deshalb habe ich auch oft mit mir selbst gestritten, mich verklagt und mir bei "Neues vom Wixxer" sogar das Gehalt gestrichen.

» Herr Welke, Sie haben zusammen mit Bastian Pastewka und Oliver Kalkofe das Drehbuch verfasst. Wie hat das funktioniert?

OLIVER WELKE: Unter Schmerzen. Wie wir schreiben, bleibt natürlich unser Geheimnis. Eines kann ich aber verraten: Da Oli als gelernter Fremdsprachenkorrespondent als einziger das Zehnfingersystem beherrscht, musste er in den Laptop hacken, was Bastian und ich uns ausdachten. Aber auch er hatte natürlich zwischendurch Ideen.

Großansicht Der Dreh war ein fesselndes Erlebnis für Bastian Pastewka (Foto: Constantin)

Der Dreh war ein fesselndes Erlebnis für Bastian Pastewka (Foto: Constantin)

» Haben Sie drei den gleichen Humor?

OLIVER KALKOFE: Wir haben eine große Schnittmenge. Aber natürlich gab es Momente, wo ich gedacht habe, ich hätte den Riesenlacher, und dann guckten mich die anderen an, als sei ich bescheuert.

» Was haben Sie im Vergleich zum ersten Teil dazugelernt?

OLIVER KALKOFE: Im ersten Teil von "Der Wixxer" haben wir noch viele Fehler gemacht. Jeder von uns ist darin mit einzelnen Details nicht zufrieden. Aber es war ja auch der erste Film, den wir gemacht haben. Und wir sind trotzdem stolz, was daraus geworden ist. Das ist, als würde man ein Kind jahrelang aufziehen und hoffen, dass es einmal das Mittel gegen Krebs entdeckt. Und dann geht es zur FDP.

BASTIAN PASTEWKA: Beim ersten Mal haben wir versucht, es jedem recht zu machen. Wir haben sogar diskutiert, ob man dem 15-jährigen Kinogänger von heute überhaupt mit Edgar-Wallace-Zitaten kommen darf. Jetzt wissen wir: Nicht jeder muss jeden Gag sofort kapieren. Das nennt man Überraschung.


Filmografie

treffpunkt kino kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Das große Special zu "Men in Black 3" und der erste Trailer zu "The Great Gatsby"!

Zum Magazin

Das multimediale Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

News zum Star