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Jesse Eisenberg

Jesse Eisenberg

Leben & Werk

Mit seinen markanten Lockenkopf ist er spätestens seit seiner Verkörperung von Mark Zuckerberg in „The Social Network“ vielen bekannt. Seitdem gibt er sich mal komödiantisch in der Horrorkomödie „Zombieland“, mal verliebt in Woody Allen Filmen wie „To Rome With Love“ oder trickreich als Teil der Magier-Truppe in „Die Unfassbaren“. Als Lex Luthor stachelt er die DC-Superhelden in „Batman v Superman“ gegeneinander auf.

Jesse Eisenberg Leben und Karrierebeginn

Am 05.10.1983 erblickte der in Queens geborene Amerikaner das Licht der Welt. Seine Mutter verdiente als Clown ihr Geld, wovon sich ihr Sohn stets fasziniert zeigte. Schon früh zog es ihn auf die New Yorker Bühnen. Bereits mit 7 Jahren verkörperte in einer Schulaufführung Oliver Twist in einem Musical, mit 12 Jahren war er der Ersatz für Broadway-Produktionen.

Sein Debüt vor der Kamera legte Jesse Eisenberg im Alter von 17 Jahren in einer Hauptrolle der kurzweiligen Serie „Sechs unter einem Dach“ (1999 – 2000) ab. Seinen ersten Film absolvierte er zwei Jahre später in „Sex für Anfänger“, worin er von seinem Onkel in den Weisen des Lebens und der Liebe eingeführt wird. In den Folgejahren machte er in „Club der Cäsaren“ oder dem Indie-Streifen „Der Tintenfisch und der Wal“ von sich reden. Sensibel gibt er sich als „Charlie Banks – Der Augenzeuge“.

Welterfolg mit „The Social Network“ und „Zombieland“

Nach weiteren Indie-Erfolgen mit „Hunting Party“ oder „Adventureland“, wo er das Herz von Kristen Stewart erobern möchte, begibt er sich mit allerhand neurotischen Ticks ausgestattet auf Überlebensmission im komödiantischen Endzeit-Szenario von „Zombieland“. Mit Woody Harrelson, Emma Stone und Abigail Breslin bildet er eine provisorische Fahrgemeinschaft gegen die Zombies auf ihrer Reise quer durchs Land zu einem Vergnügungspark.

Sein weltweiter Durchbruch gelang ihm schließlich 2010 als er in David Finchers Biopic über die Entstehung von Facebook das Gesicht hinter „The Social Network“ verkörpert: Mark Zuckerberg. An der Seite von Andrew Garfield und Justin Timberlake wird im Film zwar die Faktentreue nicht immer berücksichtigt, dennoch gelingt es Jesse Eisenberg die spaltende Persönlichkeit von Zuckerberg eindringlich darzustellen – und erhielt dafür seine erste Oscar-Nominierung als Bester Darsteller.

Jesse Eisenberg vor der Kamera für Woody Allen und in „Die Unfassbaren“

In Animationsfilm „Rio“ leiht er Blu, dem letzten männlichen Vogel der Spix-Ara Gattung, seine Stimme und muss nicht nur fliegen lernen, sondern auch seine Gattung vor dem Aussterben retten. Auch in der wilden Fortsetzung „Rio 2 – Dschungelfieber“ belebte er Blu zum Leben. In der Heist-Komödie „30 Minuten oder weniger“ raubt er gemeinsam Danny McBride und Aziz Ansari eine Bank aus, während er erstmals in „To Rome With Love“ für Woody Allen vor der Kamera stand. Allens Ode an die italienische Hauptstadt erzählt von den Irrungen und Wirrungen der Liebe in welchem sich auch Eisenberg in einer Ménage-à-trois mit Greta Gerwig und Ellen Page wiederfindet.

Einen Überraschungserfolg konnte er als Teil des Magier-Thrillers „Die Unfassbaren – Now You See Me“ an der Seite von Woody Harrelson, Dave Franco, Mark Ruffalo und Michael Caine feiern. Als Streetperformer und Meister der Kartentricks schloss er sich in einer geheimen Vereinigungen mit anderen Magiern ihres Fachs zusammen, um korrupte Banker auszurauben. In „The Double“ sieht er sich als schüchterner Charakter seinen identischen Doppelgänger gegenüber, der anders als er Charisma versprüht und stets Erfolg bei Frauen hat, während er in „Night Moves“ einen Ökoanschlag verhindern möchte.

Jesse Eisenberg als Lex Luthor und aktuelle Filme

Erneut mit Kristen Stewart stand er zunächst in der Agentenkomödie „American Ultra“ vor der Kamera, während er sich in den 1930er Jahren in Woody Allens „Café Society“ unsterblich in sie verliebt. Für das DC-Gipfeltreffen zwischen „Batman v Superman“ (Ben Affleck und Henry Cavill) schlüpft er in die ikonische Rolle des kahlköpfigen Widersachers der Superhelden Lex Luthor. Sein Engagement wurde in den Medien zuvor heftig diskutiert, da er die Rolle in bisherigen Verfilmungen stets von älteren Darstellern verkörpert wurde (beispielsweise Kevin Spacey oder Gene Hackman) und er demnach zu jung besetzt sei. Dennoch wird man in erneut in der Zusammenführung der DC-Helden „The Justice League“ wiedersehen dürfen.

Für die Fortsetzung des Thrillers „Die Unfassbaren 2“ verbündet sich die geheime Magier-Vereinigung gegen einen mächtigen Technik-Unternehmer, gespielt von Daniel Radcliffe. Pläne für einen dritten Teil der Reihe sind bereits angekündigt. Neben seiner Arbeit als Schauspieler schreibt er auch Bücher. 2015 erschien „Bream Gives Me Hiccups“, ein leichtfüßiger Roman im Stile von Woody Allen. In der gleichnamigen Adaption zur Fernsehserie versucht er sich erstmals als Regisseur.

Jesse Eisenberg Privatleben

Am Set von „Club der Cäsaren“ lernte er seine langjährige Freundin Anna Strout kennen, mit der er von 2002 bis 2012 liiert war. Danach war er zwei Jahre mit Schauspielkollegin und Partnerin in „The Double“ – Mia Wasikowska – zusammen, ehe er 2015 zu Anna Strout zurückkehrte. Er leidet seit seiner Kindheit unter Versagens- und Angstzuständen sowie obsessiven Zwangsstörungen, mit welchen er offen umgeht. Das Schauspiel hilft ihm seine psychischen Störungen in den Griff zu bekommen.

Er ist nicht nur ein großer Tierfreund, sondern auch Vegetarier. In seiner Freizeit engagiert sich Eisenberg häufig für wohltätige Einrichtungen und schreibt Theaterstücke und Kurzgeschichten für den New Yorker. Mit seiner Schwester Hallie lebte er mehrere Jahre in einer Wohngemeinschaft in seiner Heimatstadt. Auf sozialen Medien wie Twitter, Facebook oder Snapchat ist Jesse Eisenberg nicht anzutreffen.

Jesse Eisenberg Auszeichnungen

Academy Awards

2011 – Nominierung als Bester Darsteller – „The Social Network“

Golden Globes

2011 – Nominierung als Bester Darsteller (Drama) – „The Social Network“

BAFTA Awards

2011 – Nominierung als Bester Darsteller – „The Social Network“

2010 – Nominierung als Bester Nachwuchsdarsteller

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