Neben Chuck Berry, Elivs Presley, Buddy Holly, Gene Vincent und Little Richard gehört er zu den großen Stars und Wegbereitern des Rock'n'Roll:... - Foto: http://images.kino.de/flbilder/max06/mw06/mw44/m0644144/b150x150.jpg Jerry Lee Lewis

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Jerry Lee Lewis


  • Geburtstag
    29.09.1935

Neben Chuck Berry, Elivs Presley, Buddy Holly, Gene Vincent und Little Richard gehört er zu den großen Stars und Wegbereitern des Rock'n'Roll: Jerry Lee Lewis - Spitzname: The Killer -, lebende Legende und Verkörperung des amerikanischen Traums. Am 29. September 1935 wird Lewis als Kind von Elmo und Mamie Lewis in Ferriday, Louisiana, geboren, wo er in ärmlichen Verhältnissen aufwächst. Er beginnt früh mit dem Klavierspiel und tritt mit einer Mischung aus Blues, Boogie, Gospel und Country bald professionell auf. Nach einem kurzen Aufenthalt an der Southwestern Assemblies of God University in Waxahachie, Texas, die er auf Grund seiner "Teufelsmusik" wieder verlassen muss, verschreibt sich Lewis ganz dem aufkommenden Rock'n'Roll. Von 1954 an macht er erste eigene Aufnahmen und wird zu einem regelmäßigen Sessionmusiker für das legendäre Sun Label. Dort wird er auch Teil jener als "Million Dollar Quartet" in die Musikgeschichte eingegangenen Jam-Band, welcher auch Elvis Presley, Carl Perkins und Johnny Cash angehören. 1957 macht ihn der Titel "Whole Lotta Shakin' Goin' On" weltberühmt. "Great Balls Of Fire" folgt bald darauf und wird zu seinem größten Hit. Als Pionier des Rock-Pianos spielt Lewis oft im Stehen, traktiert das Instrument mit den Füßen oder setzt sich auf die Tastatur. Sein nicht minder turbulentes Privatleben bleibt der Öffentlichkeit verborgen, bis während einer Großbritannien-Tournee bekannt wird, dass Lewis seine dreizehnjährige Cousine Myra Gale Brown (als dritte Ehefrau) geheiratet hat. Die Tournee wird abgebrochen, Lewis fällt zu beiden Seiten des Atlantiks in Ungnade. Lewis macht keine weiteren Aufnahmen, spielt für Gagen von 100 Dollar in Bars und Clubs. Mitte der Sechziger kommt es vor allem in Europa zu einem kleinen Comeback. "Live At The Star Club, Hamburg" (1964) gilt heute als später Meilenstein des Rock'n'Roll. Ende der Sechziger wendet sich Lewis der Country Music zu, und mit gefälligen Songs gelingen ihm bis Mitte der Siebziger eine Handvoll Hits. Private Schicksalsschläge, das Zerbrechen seiner Ehe, der Tod seines Sohnes Steve Allen, gesundheitliche Probleme sowie eine schwere Alkohol- und Drogenabhängigkeit führen jedoch dazu, dass Lewis mehr und mehr von der Bildfläche verschwindet. Lediglich kleinere und größere Skandale bringen den Altrocker in die Schlagzeilen: 1976 etwa schießt er auf seiner Geburtstagsfeier versehentlich auf seinen Bassisten Butch Owens, der wie durch ein Wunder überlebt. 1986 erinnert man sich der Rock'n'Roll-Legende: Lewis gehört zu den ersten, die in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen werden. Im selben Jahr nimmt er mit Roy Orbison, Cash und Perkins das Album "Class Of '55" auf. Im Februar 2005 wird Lewis mit einem Lifetime Achievement Award von der Recording Academy geehrt. Am 26. September 2006 veröffentlicht Jerry Lee Lewis überraschend ein neues Studioalbum mit vielen Gästen: Das autobiografisch betitelte "Last Man Standing" wird zu einem internationalen Charterfolg.

  • Geburtstag
    29.09.1935
  • Geburtsland
    USA

Splish, Splash Spacey!

Von American Beauty zum All American Rock'n'Roll Star: Kevin Spacey demnächst als Bobby Darin.

Klar kann ich singen!

Klar kann ich singen!

"Kevin ist schon ganz heiß darauf, Gesangsunterricht zu nehmen", verrieten die Macher vorab: Charakterdarsteller Spacey wird im Biopic "Mack the Knife" den legendären Rock'n'Roller und Schauspieler Bobby Darin mimen.

Der hatte 1958 den Sommerhit "Splish, Splash (I was taking a bath)" und später mit eben jenem "Mack the Knife" einen weiteren Megaseller.

Offenbar befürchten die Produzenten bei Warner aber einen Reinfall, falls Kevin tatsächlich selbst singen sollte: "Möglicherweise müssen wir viel Originalmaterial von Darin verwenden."

Dabei ist Dramenfachmann Spacey so gut wie alles zuzutrauen. Ob als skrupelloser Cop in "L.A. Confidential", als Seismograph der Amerikanischen Kleinstadtpsyche in "American Beauty" oder psychopathischer Serienkiller in "Sieben" - Spacey ist der Mann für alle Fälle. Derzeit überzeugt er als gedemütigter Loser Quoyle in Lasse Hallströms feinem Dialogfilm "Schiffsmeldungen".

Dramatisch wird "Mack the Knife" schon deswegen, weil Bobby Darins Leben auch in der Realität kurz, aber intensiv war: Schon als Kind hat er Herzprobleme und sieht sich in seiner Leidenschaft zur Musik von seinen körperlichen Beschwerden gebremst. Nach den großen Chart-Erfolgen schreibt er Filmmusik und wird schließlich selbst Schauspieler. Das bringt ihm 1964 eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller für "Captain Newman" ein.

Nebenbei Skandale um seine Beziehung zur gerade mal 16-jährigen Jungschauspielerin Sandra Dee - Jerry Lee Lewis und "Great Balls Of Fire" lassen grüßen. Im Alter von nur 37 Jahren stirbt Darin nach einer Herzoperation.

Bevor Kevin durch die Kinos rockt, wird er zuerst in einem weiteren Biopic zu sehen sein: Im gerade fertiggestellten "The Life of David Gale" spielt er einen überzeugten Gegner der Todesstrafe.

Urplötzlich findet sich der Aktivist jedoch selbst in der Todeszelle wieder. Er wird fälschlicherweise der Vergewaltigung und des Mordes beschuldigt. In Interviews erzählt er seine Lebensgeschichte der Reporterin Bitsey Bloom, dargestellt von Kate Winslet.

Fragt sich, ob Kevin nebenbei noch Zeit für sein eigenes Leben bleibt.


Filmografie

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