Eine der schönsten Oscar-Preisträgerinnen Hollywoods. Mit ihrem verträumten Blick, den dichten Augenbrauen und den langen braunen Haaren gehört Jennifer Connelly zu den Beauties unter den amerikanischen Filmschauspielerinnen, die zwar häufig in der Rolle der Freundin oder Ehefrau auftritt, aber hinter ihrer eleganten Erscheinung mehr verbirgt, als das zunächst sanfte Wesen andeutet. So hat sie die Kraft, in "A Beautiful Mind" ihrem Mann, dem unter schizophrenen Anfällen leidenden Mathematik-Genie John Nash Jr. (Russell Crowe) über Jahre hinweg Stabilität zu geben. Die Rolle brachte ihr 2002 den Oscar als beste Nebendarstellerin ein.
Connellys College-Girls und höhere Töchter umgibt immer ein Hauch verruchter Sexualität, die sie glatt von der Schule zum Liebesspiel in der Garage ("Die Abbotts"), zum Nacktbaden in die versteckte Bucht ("The Hot Spot") oder, in ihrer extremsten Rolle, in Drogenabhängigkeit, Stripnummern mit einer lesbischen Freundin und Prostitution führt (die Marion in Darren Aronofskys "Requiem for a Dream").
Entdeckt wurde die 1970 in Catskill Mountains, New York, geborene Jennifer Connelly von Sergio Leone für die Rolle der jungen Deobrah in seinem Meisterwerk "Es war einmal in Amerika". Zwar behauptete Connelly scherzhaft, er habe ihr die Rolle nur angeboten, weil sie die Nase von Elizabeth McGovern (die die erwachsene Deborah spielte) besitze, aber Leone wusste es gewiss besser: Niemand wird die Szenen vergessen, in denen sie im riesigen Magazin spielt und durch das runde Fenster schaut, das die Zeitübergänge in Leones Epos einleitet.
Noch als junges Mädchen glitt sie durch Jim Hensons Alice-im-Wunderland-Version "Labyrinth" und Dario Argentos Horrorfilm "Phenomena". Connelly studierte anschließend Schauspiel, trat im Rockvideo "I Drove All Night" und in japanischen Werbespots auf. Ebenfalls in Japan veröffentlichte sie die Single "Monologue of Love". Zurück in den USA, war sie die hübsch dekolletierte Freundin des Erfinders in der Comic-Verfilmung "Rocketeer", die inzestuöse Schwester im Thriller "Im Herzen der Rache" und die sexy Journalistin in der Isabel-Allende-Verfilmung "Von Liebe und Schatten".
Privat war Connelly mit "Rocketeer"-Co-Star Bill Campbell liiert. Einige Jahre war es relativ still um sie, bis sie als verführerische freizügige Négligé-Geliebte von Nick Nolte im Krimi "Mulholland Falls - Nach eigenen Regeln" wieder auf sich aufmerksam machte. Es folgten Rollen als eine der drei Töchter (mit Liv Tyler, Kathy Baker) eines Familienpatriarchen in "Inventing the Abbotts", als vermeintlich tote Traumfrau eines jungen Kongressabgeordneten in "Waking the Dead" und als Nachtclubsängerin Emma, die ihren Mann im SF-Horror "Dark City" sucht. Nach ihrem Oscar-Triumph war sie als Freundin des Wissenschaftlers Bruce Banner in Ang Lees Comic-Verfilmung "The Hulk" zu sehen. 2003 lieferte sie sich mit Ben Kingsley ein umkämpftes Duell um ein Haus in dem Oscar- und Golden-Globe-nominierten Melodram "Haus aus Sand und Nebel".
Unter Edward Zwicks Regie spürte sie 2006 in "Blood Diamond" als Reporterin Maddy Bowen dem Diamantenhandel in Sierra Leone nach. Todd Field übertrug ihr im selben Jahr die Rolle der erfolgreichen Filmemacherin Kathy Adamson in seinem Familiendrama "Little Children". 2007 wird in "Ein einziger Augenblick" ihr Sohn Josh bei einem Verkehrsunfall überfahren. Nachdem der Fahrer Fahrerflucht begeht, macht sich der Vater auf die Suche nach dem Flüchtigen, während sie sich allmählich mit der Realität abfindet.
2007 wurde ihr als Schauspielerin des Jahres der Hollywood Film Award überreicht. Connelly spricht fließend Französisch, zeichnet und ist eine Sportskanone. 2003 holte sie ihren College-Abschluss nach.
Mit dem Fotografen David Dugan hat sie einen Sohn, der 1997 geboren wurde. Seit Januar 2003 ist die Schauspielerin mit Paul Bettany verheiratet; ihr gemeinsamer Sohn Stellan kam im August desselben Jahres auf die Welt.
Naomi Watts ist Hollywoods Goldesel
Geht es um Rentabilität, müssen Hollywoods Studiobosse auf die Dienste von Naomi Watts zurückgreifen und nicht auf Angelina Jolie oder Megan Fox.
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Naomi Watts ist Hollywoods weiblicher Goldesel. (Foto: Kurt Krieger)
Angelina Jolie ist zwar die bestbezahlte Frau Hollywoods und nach wie vor dick im Geschäft. Auch Leinwandbeauty Megan Fox kann sich über mangelndes Interesse nicht beklagen. In Sachen Rentabilität können die Augenweiden jedoch einer Person nicht das Wasser reichen: Naomi Watts.
Die Australierin ist Hollywoods Top-Umsatzmaschine und zaubert Filmbossen ein zufriedenes Grinsen ins Gesicht. Pro eingesetztem Dollar spült die 41-Jährige 44 Dollar in die Studiokassen. Damit liegt der Star aus "King Kong" drei Dollar vor Jennifer Connelly.
Naomi Watts lässt in Hollywood die Kassen klingeln
Über den dritt-profitabelsten Rang in der Filmmetropole darf sich relativ weit abgeschlagen Rachel McAdams mit 30 Dollar pro bezahltem Dollar freuen. Auf den Plätzen folgen Natalie Portman (28 Dollar), Meryl Streep (27 Dollar), Jennifer Aniston (26 Dollar) und Halle Berry (23 Dollar). Komplettiert werden die Top Ten von Cate Blanchett, Anne Hathaway und Hilary Swank. Hollywoods Hotties Angelina Jolie und Megan Fox schafften es dagegen nicht in die Profit-Top 10.