Jason Lee gehört zu den Stammschauspielern des Independent-Regisseurs Kevin Smith ("Dogma"). Einem breiteren Publikum bekannt geworden ist er aber durch zwei Filme von Cameron Crowe: In "Almost Famous" kann als Leadsänger der Newcomer-Band "Stillwater" nicht genug von Sex, Drugs & Rock'n'Roll bekommen. Eine ähnliche Lebensgier erfasst ihn als Freund von David Aames (Tom Cruise) in "Vanilla Sky", dem US-Remake des spanischen Sci-Fi-Dramas "Abre los ojos - Open Your Eyes" von Alejandro Aménabar. Beste Freunde spielte Lee häufiger, so im Thriller "Staatsfeind Nr. 1" und in der romantischen Komödie "Kissing a Fool", wo er als Sportreporter mit seinem Kollegen (David Schwimmer) um die Gunst einer Lektorin (Mili Avital) buhlt. In "American Cuisine" wurde Lee in die Geheimnisse der französischen Küche eingeweiht, in Barry Sonnenfelds "Big Trouble" spielte er einen Obdachlosen, der in einem Baum lebt, in Lawrence Kasdans "Mumford" eine Kleinstadtmillionär.
Mit Kevin Smith hat Lee bisher vier Mal zusammen gearbeitet: "Mallrats", "Chasing Amy" (für die Rolle als Comic-Verleger Banky wurde er 1997 mit dem Independent Spirit Award ausgezeichnet), "Dogma" (Lee als dämonischer Drahtzieher Azrael) und "Jay & Silent Bob schlagen zurück" waren allesamt erfolgreiche Komödien. In der Gauner- und Heiratsschwindler-Klamotte "Heartbreakers" spielte er den Strandbarbesitzer, in den sich Jennifer Love Hewitt verliebt.
Vor seiner Schauspielkarriere war der 1970 in Orange, Kalifornien geborene Lee professioneller Skateboarder. In seiner Freizeit betätigt er sich als Musiker - Lee hat in seinem Apartment ein privates Tonstudio. Seine sich steil entwickelnde Schauspielkarriere erlaubt ihm aber immer weniger Zeit für die Musik. Nachdem er in dem Klamauk "Schwere Jungs" an der Seite von Tom Green einfältige Gags am laufenden Band lieferte, mimte er in der romantischen Komödie "Gelegenheit macht Liebe" einen unentschlossenen Yuppie, der zwischen Selma Blair und Julia Stiles schwankt. In Lawrence Kasdans Stephen King-Verfilmung "Dreamcatcher" durfte er sich als einer von vier Freunden der Bedrohung aus dem All stellen.
Chipmunks gehen in die zweite Runde
Im Sequel zum US-Überraschungshit 2007 sollen die Streifenhörnchen Alvin, Theodore und Simon niedliche Freundinnen bekommen.
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Die Chipmunks treiben schon bald wieder ihre Späße auf der Leinwand (Foto: Twentieth Century Fox)
In den USA genießen Streifenhörnchen Alvin und seine Freunde Theodore und Simon als Zeichentrick- und Hörspielhelden Kultstatus. Seit über 50 Jahren unterhalten die Nager die amerikanische Nation mit ihren abgedrehten Abenteuern.
In der Realverfilmung fürs Kino "Alvin und die Chipmunks" muss sich Jason Lee mit den Pelzträgern herumschlagen. Das Ergebnis ist zum Brüllen komisch und spülte in den Vereinigten Staaten von Amerika über 175 Millionen Dollar in die Studiokasse. Bei uns stürmte der tierische Spaß auf Platz 3 der Charts. Logisch, dass die Produzenten bereits an einer Fortsetzung des Leinwandknallers arbeiten.
Bühne frei für die Chippettes!
Darin sollen diesmal auch Alvins Freundin Brittany und ihre Freundinnen Jeanette und Eleanor tatkräftig mitmischen. Laut Produzentin Janice Karman gab es bereits viele Fananfragen nach den weiblichen Backenhörnchen, die als die "Chippettes" berühmt wurden. Alvins Synchronsprecher Justin Long hat schon den perfekten Untertitel für das Werk: "Diesen Frühling bekommen die Chipmunks Vaginas!"