Halle Berry enthüllt feine Details über ihre Rolle in "Die Another Day".
"Sequel" heißt das Schlagwort der Filmindustrie. Und wo neue Stoffe und Figuren Mangelware sind, muss zumindest der Plot der vierundsiebszigsten Fortsetzung so geheim gehalten werden, als beinhalte er die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens.
Gut, dass man ab und zu doch etwas durchsickern lässt: So hat Halle Berry Filmfans am Rande der Dreharbeiten zum neuen Bond-Streifen "Die Another Day" mit einer Charakterstudie der amerikanischen Agentin Jinx beglückt:
"Sie ist sozusagen ein weiblicher James Bond, eine moderne und intelligente Figur. Das ist ein weiterer Schritt in der Entwicklung von Frauen in James-Bond-Filmen. Ich liebe diese Rolle!"
Klassische Bond-Girls wie Ursula Andress, Jane Seymour und Kim Basinger hatten vor allem als Lustobjekte geglänzt. Heute ist sogar der Boss des MI5-Staragenten eine Frau: Judi Dench spielt seit "Goldeneye" die kühle Rechnerin M, die ihren Top-Agenten als "sexistischen frauenfeindlichen Dinosaurier" bezeichnet. Trotzdem darf der smarte Pierce Brosnan seine aktuelle Filmpartnerin wieder nach allen Regeln der Kunst umgarnen, wie Halle berichtet:
"Ich habe schon ein paar Liebesszenen mit Pierce gedreht." Eilig fügt sie hinzu: "Aber ich habe mich nicht ausgezogen. Das habe ich schon hinter mir, und ich bin nicht scharf darauf, so etwas wieder zu tun."
Mit dem letzten Auftritt dieser Art in "Passwort: Swordfish" hatte Halle ihre Gage um glatt eine halbe Million Dollar aufgebessert - ein Betrag, den die Bond-Macher im Zweifelsfall aus der Martini-Kasse begleichen.