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James Stewart

James Stewart

Leben & Werk

Der hochgewachsene, schlaksige und stets ein wenig linkisch in den ausufernden Gebärden wirkende James Stewart ist einer der größten Stars des amerikanischen Kinos. Der sympathische Ungelenke steht für den aufrechten, integren, selbst unter Extrembelastungen nicht zusammenbrechenden kleinen Mann mit unerschütterlichem Optimismus, Fixierung auf liebenswert traditionelle Ideale und konservative, maßvollen Reformen aufgeschlossene Wertvorstellungen. James Maitland Stewart (1908 – 1997) trat bei den Pfadfindern auf, studierte Architektur und wurde in Hollywood nach rund 20 Nebenrollen (darunter seine einzige Mörderrolle im zweiten Film der “Dünner Mann”-Serie) in den Filmen von Frank Capra (“Mr. Smith geht nach Washington“), in Screwball Comedies (“Die Nacht vor der Hochzeit“) und als der Sheriff ohne Revolver in der Western-Ballade “Destry Rides Again” an der Seite von Marlene Dietrich berühmt. Im Zweiten Weltkrieg wurde er Colonel und später Brigadegeneral der Air Force.

Den Höhepunkt von Stewarts vielseitigem Filmschaffen als Anwalt (“Anatomie eines Mordes“), geplagter Familienvater (“Mr. Hobbs macht Ferien“) oder Sonderling mit eingebildetem Hasen als Begleiter (“Mein Freund Harvey”) bilden die Filme, die er, alle in den 50er Jahren, unter der Regie von Alfred Hitchcock und Anthony Mann drehte: die einzigen, die mögliche Abgründe in “Jimmy” zeigen. Für Hitch war er der Voyeur-Fotograf mit Gipsbein in “Fenster zum Hof”, der Vater des entführten Mädchens in “Der Mann, der zuviel wusste” und vor allem der an Höhenangst leidende und sich in eine Tote (Kim Novak in einer Doppelrolle) verliebende Polizeidetektiv in “Vertigo – Aus dem Reich der Toten“. Unter Anthony Mann entwickelte er die Figur des Westerners und Kopfgeldjägers mit gebrochener Psyche und zweifelhafter Vergangenheit (“Meuterei am Schlangenfluss”, “Der Mann aus Laramie“, “Nackte Gewalt“). Im Laufe seiner Karriere wurde Stewart mit Auszeichnungen überschüttet.

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News & Stories

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    Überraschender Rückzug: Steven Spielberg hat erklärt, dass er für das von Fox geplante Remake von "Mein Freund Harvey" nicht zur Verfügung stehen wird.

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    Regisseur Steven Spielberg (“Indiana Jones 4: Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels”) verzichtet auf die Regie bei “Harvey”. Der Film mit einem Drehbuch von Jonathan Tropper ist als Remake von “Mein Freund Harvey” aus dem Jahr 1950 geplant, in dem James Stewart den gutmütigen Elwood P. Dowd spielte. Der Mann freundete sich mit einem zwei Meter langen Hasen an, der für andere Menschen unsichtbar blieb...

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