Als Produzent Paul Webster den Studentenfilm "Cowboys and Angels" von James Gray sah, ging alles wie von selbst. Mit 26 Jahren konnte der junge Regisseur aus Flushing, New York, der gerade die Filmschule der Universität von South California abgeschlossen hatte, sein Spielfilmdebüt "Little Odessa" 1995 in Venedig vorstellen, wo es den Silbernen Löwen gewann. Tim Roth spielte einen Profikiller, der in dem düsteren Thriller in seine Heimatstadt ins Viertel Little Odessa zurückkehrt und mit dem Vater (Maximilian Schell), der ihn aus dem Haus geworfen hat, der todkranken Mutter (Vanessa Redgrave) und dem jüngeren Bruder (Edward Furlong) konfrontiert wird und die Leere seines Daseins erkennen muss. Fünf Jahre später stellte Gray 2000 in Cannes "The Yards" vor, wieder eine düstere Familiengeschichte, diesmal im Milieu der Eisenbahnerfamilien, die im New Yorker Stadtteil Queens unter dem Druck der Mafiosi leiden. Mark Wahlberg spielte den aus dem Knast entlassenen Leo, der durch seinen Freund Willie (Joaquin Phoenix) und dessen Mafia-Onkel (James Caan) wieder in den Kreislauf von Gewalt, Mord und Korruption gerät und seine Freundin (Charlize Theron) verliert: "Der Pate" trifft "Rocco und seine Brüder" im zeitgenössischen New York.
In Anlehnung an "The Yards" - vor allem durch die gleiche Besetzung Wahlberg und Phoenix - entstand 2007 der Thriller "Helden der Nacht". Zwei Brüder, der eine auf der Seite des Gesetzes, der andere für die russische Mafia arbeitend, finden erst durch einen Mordversuch auf Joe, dem Polizisten, wieder zueinander. Es blieb jedoch nur bei der Nominierung zur Goldenen Palme in Cannes. Für das Liebesdrama "Two Lovers" stand ein Jahr später Joaquin Phoenix zum dritten Mal für den Regisseur vor der Kamera. Als Leonard Kraditor muss er sich zwischen zwei Frauen entscheiden: Für Sandra (Vinessa Shaw), die von seiner Mutter (Isabella Rosselini) favorisiert wird, oder für die sensible und zerbrechliche Nachbarin Michelle (Gwyneth Paltrow). Auch dieser Film von Gray erhielt eine Nominierung für die Goldene Palme.
Der 1969 geborene James Gray, der ursprünglich eine Karriere als Maler einschlagen wollte, ist seit Mai 2005 mit der Dokumentarfilmerin Alexandra Dickson verheiratet. Das Paar hat zwei Kinder.
Eva Mendes gärtnert nackt
Privat liebt es Eva Mendes eher leger. Ihre Gartenarbeit verrichtet die Texanerin mit kubanischen Wurzeln am liebsten nackt.
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Ihren Garten Eden pflegt Eva Mendes am liebsten im Adamskostüm (Foto: Kurt Krieger)
Textilfrei und ganz, wie Gott sie schuf, stürzt sich Latina-Braut Eva Mendes zuhause auf ihre Gartenarbeiten. Ob Unkraut jäten, aussähen oder Hecke schneiden - der "Hitch"-Star verzichtet dabei am liebsten völlig auf Kleidung.
"Ich liebe es, nackt zu sein", versichert die rassige Schauspielerin und ergänzt: "Ich mache alles nackt, sogar Gartenarbeiten! Wir sind Kubaner. Auf der Insel ist es wirklich heiß! Warum sollte ich nicht nackt herumspringen?"
Evas Drang zum Exhibitionismus scheint dabei aber nur auf ihr Privatleben begrenzt zu sein.
Alkohol ließ die Hemmungen fallen
In ihrem neuen prickelnden Abenteuer "Helden der Nacht" fühlte sich Eva nicht besonders wohl, als sie vor der Kamera und Co-Star Joaquin Phoenix alle Hüllen fallen lassen musste. Ihre Hemmungen verlor die 33-Jährige erst, als sie den Rat des Regisseurs James Gray befolgte und sich morgens ihren Orangensaft mit einem ordentlichen Schuss Wodka aufpeppte.
Damit ihre Mutter das lüsterne Treiben vor der Kamera nicht zu Gesicht bekommt, wurde sie kurzerhand 15 Minuten später ins Kino bestellt.