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James Coburn

James Coburn

Leben & Werk

Einer der größten Western-Darsteller aller Zeiten, schrieb sich James Coburn mit drei Rollen in die Filmgeschichte ein: Er war der Messerwerfer in John Sturges’ “Die glorreichen Sieben”, der seinen ehemaligen Kumpel zur Strecke bringende Sheriff in Sam PeckinpahsPat Garrett jagt Billy the Kid” und der irische Revolutionär in Sergio Leones “Todesmelodie“.

Coburn, geboren 1928, gehörte zu den Ausbrechern aus dem Kriegsgefangenenlager in “Gesprengte Ketten” und wurde in den 60er-Jahren mit den Agentenfilm-Persiflagen um die Figur des Geheimagenten Derek Flint populär. Er brachte in seine Rollen sowohl den lakonischen Aspekt des Westerners ein als auch einen Sinn für Komik, z.B. in dem Abenteuerfilm “Sturm über Jamaika” oder dem Pferderennen-Western “700 Meilen westwärts“. Seit 1965 (“Sierra Charriba“) arbeitete Coburn mehrfach mit Sam Peckinpah zusammen (“Steiner – Das eiserne Kreuz“) und führte die Action-Regie in dessen Trucker-Film “Convoy“.

Coburn, der auch häufig im Fernsehen spielte, fällt mit seiner schlanken, fast hageren Erscheinung und dem breiten Lachen, der beinahe asiatisch wirkenden verengten Augenpartie und den abgezirkelten Bewegungen, die jede überflüssige Gestik vermeiden, sofort auf. Seine großen Jahre in den 60ern und 70ern konnte er nicht fortsetzen, blieb trotz seiner charismatischen Leinwandpräsenz Nebendarsteller in Action-Filmen. Eine späte Ehrung erfuhr der Mime mit dem “Oscar” für die beste männliche Nebenrolle in Paul SchradersDer Gejagte“, wo er 1998 in einer Hassliebe mit seinem Sohn, einem Polizisten (Nick Nolte) in einer Kleinstadt, verbunden ist.

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