Er ist der Mann der Superlative: Mit dem Schiffsuntergang der "Titanic" inszenierte er den teuersten und erfolgreichsten Spielfilm der... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max04/kuk04/kuk33/u0433015/b150x150.jpg James Cameron

Alle Bilder

James Cameron


  • Geburtstag
    16.08.1954
  • Geburtsort
    Kapuskasing, Ontario

Er ist der Mann der Superlative: Mit dem Schiffsuntergang der "Titanic" inszenierte er den teuersten und erfolgreichsten Spielfilm der Filmgeschichte, der elf "Oscars" (u.a. für den besten Film und die Regie) gewann. Zwölf Jahre später übertrumpfte er seinen eigenen Rekord und spielte mit "Avatar: Aufbruch nach Pandora" noch mehr ein. Wie bereits bei "Titanic" setzte er bei dieser Science-Fiction-Fantasie technische Maßstäbe. Das Abenteuer, zu dem eine Fortsetzung vorbereitet wird, brachte den weltweiten 3D-Boom ins Rollen.

"Titanic" gehört zu den apokalyptischen Wasserwelten, in denen sich Regisseur James Cameron gern tummelt: Sein "Abyss", in dem die Besatzung einer Unterwasser-Bohrstation mit einem gesunkenen Atom-U-Boot, einer drohenden Springflut und transparenten unirdischen Lebewesen konfrontiert wird, ist ein Science-Fiction-Fantasy-Märchen. Camerons Filme sind berühmt-berüchtigt wegen ihrer explodierenden Produktionskosten und seinem Ruf als diktatorischer Regisseur, aber sie wurden (fast) alle riesige kommerzielle Erfolge. Mit den beiden Filmen "Terminator" und "Terminator 2: Tag der Abrechnung" revolutionierte der "Wagner der Stahlopern" das Science-Fiction-Genre. Arnold Schwarzenegger spielte in ihnen einen Cyborg, ein von menschlichem Gewebe umhülltes Metallskelett, das im ersten Film aus der Zukunft auf die Erde geschickt wird, um die Mutter des Rebellenführers gegen die Maschinenherrscher zu töten, im zweiten Teil aber den bereits geborenen Jungen vor einem technisch höher entwickelten Cyborg-Modell beschützt und sich für den Jungen opfert. Die Technik des Computermorphing der Wesen aus Flüssigmetall setzte im zweiten Teil neue Maßstäbe. Arnold Schwarzenegger war Hauptdarsteller in der Action-Agenten-Komödie "True Lies", die wie alle Filme Camerons mit Superlativen in der Produktion aufwartete.

Cameron, geboren 1954, begann als Produktionsdesigner und Second-Unit-Regisseur und debütierte mit dem Horrorfilm "Fliegende Killer - Piranhas II", einer Fortsetzung von Joe Dantes "Piranha". Nach dem Erfolg des ersten "Terminator"-Films drehte er den zweiten Teil der "Alien"-Tetralogie als Kriegsfilm. Cameron war mit der Produzentin Galen Anne Hurd, der Regisseurin Kathryn Bigelow ("Strange Days") und der Schauspielerin Linda Hamilton ("Terminator") verheiratet. In fünfter Ehe ist er mit der Schauspielerin Suzy Amis liiert, mit der er eine Tochter hat. 1990 gründete er seine Produktionsfirma Lightstorm Entertainment.

  • Geburtstag
    16.08.1954
  • Geburtsort
    Kapuskasing, Ontario
  • Geburtsland
    Kanada

"Avatar 2" um drei Jahre verschoben?

Das wird den Fans von "Avatar" nicht gefallen: Erst ab 2016 bringt James Cameron neue Abenteuer von Pandora in die Kinos.

Großansicht Mit "Avatar 2" ist erst 2016 zu rechnen (Foto: Fox)

Mit "Avatar 2" ist erst 2016 zu rechnen (Foto: Fox)

Während einer Testvorführung von James Camerons "Titanic" in 3D beantwortete Produzent Jon Landau einige Fragen, darunter den Stand der Dinge bei den "Avatar"-Fortsetzungen.

Als die beiden Filme ursprünglich angekündigt wurden, war für "Avatar 2" ein Kinostart Ende 2013 vorgesehen und "Avatar 3" sollte dann 2014 folgen. Doch Jon Landau zufolge müssen die Fans viel mehr Geduld aufbringen: "Avatar 2" sei noch "vier Jahre entfernt".

Etwas Mathematik: Da wir erst Anfang 2012 haben, ist mit "Avatar 2" erst 2016 zu rechnen. Doch der Produzent ist sicher, dass sich das Warten für alle Pandora-Fans lohnen wird.

Nur neueste Filmtechnik für die "Avatar"-Fortsetzungen

Wie schon beim ersten SciFi-Spektakel will James Cameron auch mit den "Avatar"-Fortsetzungen eine Vorreiterrolle in Sachen Kinotechnik spielen. Laut Jon Landau kommen brandneue Entwicklungen in 3D-Kameras, Computeranmiation und Performance Capture zum Einsatz. Auch die Bildrate pro Sekunde soll viel höher werden als bisher. Vielleicht sollte James Cameron auch eine Technologie entwickeln, die Fans geduldiger macht ...

Bilder zu "Avatar - Aufbruch nach Pandora"

Fotos ansehen


Filmografie

kino.de kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Katherine Heigl im Trailer zur Actionkomödie "Einmal ist keinmal".

Zum Magazin

Das interaktive Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

News zum Star