James Cameron

Leben & Werk

Er ist der Mann der Superlative: Mit dem Schiffsuntergang der “Titanic” inszenierte er den teuersten und erfolgreichsten Spielfilm der Filmgeschichte, der elf “Oscars” (u.a. für den besten Film und die Regie) gewann. Zwölf Jahre später übertrumpfte er seinen eigenen Rekord und spielte mit “Avatar: Aufbruch nach Pandora” noch mehr ein. Wie bereits bei “Titanic” setzte er bei dieser Science-Fiction-Fantasie technische Maßstäbe. Das Abenteuer, zu dem eine Fortsetzung vorbereitet wird, brachte den weltweiten 3D-Boom ins Rollen.

“Titanic” gehört zu den apokalyptischen Wasserwelten, in denen sich Regisseur James Cameron gern tummelt: Sein “Abyss”, in dem die Besatzung einer Unterwasser-Bohrstation mit einem gesunkenen Atom-U-Boot, einer drohenden Springflut und transparenten unirdischen Lebewesen konfrontiert wird, ist ein Science-Fiction-Fantasy-Märchen. Camerons Filme sind berühmt-berüchtigt wegen ihrer explodierenden Produktionskosten und seinem Ruf als diktatorischer Regisseur, aber sie wurden (fast) alle riesige kommerzielle Erfolge. Mit den beiden Filmen “Terminator” und “Terminator 2: Tag der Abrechnung” revolutionierte der “Wagner der Stahlopern” das Science-Fiction-Genre. Arnold Schwarzenegger spielte in ihnen einen Cyborg, ein von menschlichem Gewebe umhülltes Metallskelett, das im ersten Film aus der Zukunft auf die Erde geschickt wird, um die Mutter des Rebellenführers gegen die Maschinenherrscher zu töten, im zweiten Teil aber den bereits geborenen Jungen vor einem technisch höher entwickelten Cyborg-Modell beschützt und sich für den Jungen opfert. Die Technik des Computermorphing der Wesen aus Flüssigmetall setzte im zweiten Teil neue Maßstäbe. Arnold Schwarzenegger war Hauptdarsteller in der Action-Agenten-Komödie “True Lies“, die wie alle Filme Camerons mit Superlativen in der Produktion aufwartete.

Cameron, geboren 1954, begann als Produktionsdesigner und Second-Unit-Regisseur und debütierte mit dem Horrorfilm “Fliegende Killer – Piranhas II”, einer Fortsetzung von Joe Dantes “Piranha”. Nach dem Erfolg des ersten “Terminator”-Films drehte er den zweiten Teil der “Alien”-Tetralogie als Kriegsfilm. Cameron war mit der Produzentin Galen Anne Hurd, der Regisseurin Kathryn Bigelow (“Strange Days“) und der Schauspielerin Linda Hamilton (“Terminator”) verheiratet. In fünfter Ehe ist er mit der Schauspielerin Suzy Amis liiert, mit der er eine Tochter hat. 1990 gründete er seine Produktionsfirma Lightstorm Entertainment.

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