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Jack Palance

Jack Palance

Leben & Werk

Das verzerrte Gesicht, das insbesondere in der Mundpartie seinem Aussehen etwas zwanghaft Verkniffenes und Verzweifeltes gibt, resultiert aus Verletzungen und Verbrennungen, die der Bomberpilot im Zweiten Weltkrieg davontrug. Jack Palance, geboren 1919, war Berufsboxer, bevor er am Theater debütierte und 1950 von Elia Kazan für “Unter Geheimbefehl” als pestkranker Gangster entdeckt wurde. Seitdem war Palance weitgehend auf Schurken, Bösewichte und exotische Fürsten wie “Attila, der Hunnenkönig” (1954) festgelegt, denen er eine Aura von Tragik verlieh, auch wenn sie, wie sein archetypischer Revolvermann in dem Western “Mein großer Freund Shane“, bedenkenlos töten. In den Filmen von Robert Aldrich fand Palance seine besten Rollen: als sensibler Hollywood-Star in “Hollywood-Story” oder als todgeweihter Offizier in “Ardennen 1944“. In Western war er über Jahrzehnte zu Hause: mexikanischer Bandit und Rebell, der Claudia Cardinale entführt, in “Die gefürchteten Vier“, alternder Cowboy neben Lee Marvin in “Monte Walsh” und der Viehtreiber Curly in “City Slickers“, für den er einen Nebenrollen-”Oscar” erhielt. In der Fortsetzung spielte er Curlys Zwillingsbruder. Palance war einer der besten Bösewichte in Italo-Western wie “Mercenario, der Gefürchtete” (wo er als drogensüchtiger Söldner gegen Franco Nero antritt), “Lasst uns töten, Companeros” (mit Franco Nero und Tomas Milian) oder “Halleluja…Amigo” (mit Bud Spencer). Für Jean-Luc Godard spielte er in “Die Verachtung” den Hollywood-Produzenten in Europa, und in dem deutschen Komödienerfolg “Out of Rosenheim” verliebt er sich als Maler in der Wüste in die Urbayerin Marianne Sägebrecht und malt sie nackt. Eines der Urgesteine des Films, hat Palance mehrfach TV-Aufgaben in Serien (“Bronk”) oder als Moderator übernommen.

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