Manche mögen's komisch, was in den Filmen, in denen der 1925 in Boston geborene Jack Lemmon als sympathischer Mr. Jedermann mit dem... - Foto: United Artists http://images.kino.de/flbilder/max04/mbiz04/mbiz36/z0436665/b150x150.jpg Jack Lemmon

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Jack Lemmon


  • Geburtstag
    08.02.1925
  • Geburtsort
    Boston, Massachusetts
  • gestorben
    27.06.2001

Manche mögen's komisch, was in den Filmen, in denen der 1925 in Boston geborene Jack Lemmon als sympathischer Mr. Jedermann mit dem Allerweltsgesicht auftritt, immer funktioniert. Seine "Bassgeige" in "Manche mögen's heiss", sein in Shirley MacLaine verliebter Pariser Flic in "Irma La Douce", der kleine Angestellte Bud Baxter in "Das Appartement", der Reporter in "Der Glückspilz" oder die Nervensäge in "Buddy Buddy" (alles Filme von Billy Wilder) sind Paraderollen eines unauffälligen Stars, der in den acht gemeinsamen Filmen mit Walter Matthau, der den stoischen Gegenpart des neurotischen Lemmon spielte, zur Höchstform auflief. Neben seinen komischen Rollen, in denen das Zwanghafte der Normalbürger herausgekitzelt wird ("Nie wieder New York", "Das Nervenbündel"), war Lemmon in dramatischen Parts ebenso überzeugend, ob als Kernkraftwerksingenieur in "Das China-Syndrom", als Vater eines in Chile ermordeten Studenten in "Missing" oder als Immobilienagent in "Glengarry Glen Ross". Seinen Oscar erhielt er 1973 für den vor dem Konkurs stehenden Kleiderhändler in "Save the Tiger". Lemmon überzeugte als Alkoholiker in "Tage des Weins und der Rosen" und führte Regie in "Kotch", in dem sein Lieblingspartner Matthau einen Opa spielte, der zum Entbindungshelfer wird. Lemmon trat ebenso in kleineren Rollen in Ensemblefilmen auf, so in "JFK", "Short Cuts" oder Kenneth Branaghs "Hamlet". 1996 erhielt er den "Goldenen Bären" der Berlinale für sein Gesamtwerk. Bei der Gelegenheit traf er auf seine deutsche Stimme Georg Thomalla. Am 27. Juni 2001 erlag der populäre Schauspieler einem Krebsleiden und starb im Beisein seiner Familie in einer Klinik in Los Angeles. Seinen letzten Leinwandauftritt hatte er in "Die Legende von Bagger Vance".

  • Geburtstag
    08.02.1925
  • Geburtsort
    Boston, Massachusetts
  • Geburtsland
    USA

Anti-Oscar als Aprilscherz mit Taylor Lautner und Transformers-Babe

Ganz Hollywood ist bereits im Bann der Oscars…

Großansicht Fürchten nicht die Iden des März, dafür aber den 1. April: Razzie-Favoriten Taylor Lautner und Rosie Huntington-Whiteley (Foto: Concorde, Universal)

Fürchten nicht die Iden des März, dafür aber den 1. April: Razzie-Favoriten Taylor Lautner und Rosie Huntington-Whiteley (Foto: Concorde, Universal)

Am Dienstag, 14:30 Uhr unserer Zeit, werden in Los Angeles feierlich die Oscar-Nominierungen für die diesjährige Verleihung in der Nacht des 26. Februar verkündet. Doch eine kleine Gruppe besonders kritischer Filmfans schielt weniger auf Filme wie "The Artist" oder "The Descendants", den Favoriten für die Oscar-Verleihung, sondern auf die Gemeinheiten, die sich die Organisatoren der "Goldenen Himbeere" ausgedacht haben.

Die Macher des sogenannten "Anti-Oscars" hatten bisher immer am Tag vor der Oscar-Zeremonie die Preise für die schlechtesten Leistungen des Jahres verliehen. Doch 2012 werden zu diesem Termin lediglich die Nominierungen für die "Golden Raspberry Awards", kurz "Razzies", bekannt gegeben. Das vernichtende Urteil fällt dann - passenderweise - erst am 1. April. Das war schon immer der erklärte Wunschtermin von Gründer John J.B. Wilson.

"Außerdem wollten wir den 600 Razzie-Wählern zusätzliche Zeit verschaffen um allen Müll zu sehen, den sie dann schließlich nominieren", erklärt Wilson weiter. Der Razzie-Meister beschreibt seinen Preis als "beschwingte Parodie auf peinliche Award-Shows im Allgmeinen und die Oscars im Besonderen".

Warum Lautner und Huntington-Whiteley Razzie-Favoriten sind

Stein des Anstoßes ist dabei die Tatsache, dass die Oscars von den Filmschaffenden selbst an andere Filmschaffende vergeben werden. Das verleiht der Gala stets den Ruch von aufwändig inszeniertem Eigenlob.

Bei den Razzies kann dagegen jeder abstimmen, der bereit ist, die 40 Dollar Mitgliedsgebühr zu entrichten (http://razzies.com/join.asp). Das tun vornehmlich Filmfreaks wie Wilson selbst, der auch als wortgewaltiger Kritiker gefürchtet ist.

Als Favoriten für die diesjährige Verleihung gelten bei den Schauspielern "Twilight"-Werwolf Taylor Lautner (Ein Sixpack ersetzt keinen Schauspielunterricht!) und Adam Sandler, der sich in "Jack und Jill" als nervige Zwillingsschwester seiner selbst zeigt (Einen Mann in Frauenkleidern dürfen nur Größen wie Tony Curtis, Jack Lemmon oder Dustin Hoffman spielen!*). Bei den Frauen ist "Transformers"-Babe Rosie Huntington-Whiteley (Ihre "Ausbildung" als Wäsche-Model merkt man in jeder Szene!) ein sicherer Tipp.

Der Karriere muss eine Goldene Himbeere indes nicht immer schaden: Halle Berry hatte 2005 die Größe, sich ihre "Razzie" für "Catwoman" persönlich abzuholen und erwarb damit jede Menge Sympathiepunkte. Und Sandra Bullock gewann vor zwei Jahren als Himbeeren-Siegerin für "Verrückt nach Steve" tags darauf den Oscar für "Blind Side - Die große Chance".

Darüber muss sich die Ausnahme-Mimin Meryl Streep, die für ihre gespenstisch gute Leistung als ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" als Oscar-Favoritin 2012 gilt, sicher keine Gedanken machen…

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* Manche mögen's heiß, Tootsie


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