J.K. Simmons

J.K. Simmons

Leben & Werk

Amerikanischer Schauspieler. Gefragter Charakterkopf in Film und Fernsehen, ist J.K. Simmons prominenter Seriendarsteller aus “Law & Order”, “Oz” und “The Closer”, wo er als Psychiater, Neo-Nazi und Leiter der Mordkommission auftritt. Seit seinem Kinofilmdebüt hat der Mann mit den schütteren Haaren gelassene, freundliche, lässige und kompetente, aber auch ironische, sarkastische und übergeschnappte Typen in über 100 Filmen und Serienfolgen verkörpert. In Sam Raimis “Spider-Man”-Trilogie ist er als J. Jonah Jameson, Chef der Lokalzeitung Daily Bugle, der Vorgesetzte von Peter Parker/Spider-Man. Zu seinen Glanzrollen zählen der Big-Tobacco-Lobbyisten-Boss Budd “B.R.” Rohrbacher in der Satire “Thank You for Smoking” (2006) und der umwerfend entspannte und gutmütige Vater “Mac” der schwangeren Ellen Page in Jason Reitmans Komödie “Juno” (2007).

Simmons gehört 2009/10 als Mr. Wroblewski zum Ensemble der von Diablo Cody (“Juno”) geschriebenen High-School-Horror-Komödie “Jennifer’s Body” (mit Megan Fox und Amanda Seyfried), der Provinz-Business-Komödie “New in Town” (mit Renée Zellweger) und der Komödie “An Invisible Sign of My Own” (mit Jessica Alba). In der Krieg-und-Medien-Satire “The Men Who Stare at Goats” (mit George Clooney und Ewan McGregor) ist er General Putkin. Simmons war Filmvater von Charlize Theron in “Gottes Werk & Teufels Beitrag” (1999), väterlicher Freund von Brad Pitt in der Actionkomödie “The Mexican” (2001), Vater von Paul Rudd in der Komödie “Trauzeuge gesucht” (2008), Arzt im Thriller “Extrem” (1995, mit Hugh Grant) und der Romanze “Es begann im September” (2000, mit Winona Ryder und Keanu Reeves) und Coach bzw. Manager in den Sportfilmen “Der Scout” und Sam Raimis “Aus Liebe zum Spiel”. Gesetzeshüter spielte er in der Komödie “Der Club der Teufelinnen” (1996) und Raimis Horror-Thriller “The Gift” (2001). Für die Coen-Brüder war er der ausgeflippte, musikalische Gangster Garth Pancake in “The Ladykillers” (2004, mit Tom Hanks) und CIA-Chef in der Spionage-Groteske “Burn After Reading” (2008, mit George Clooney und Brad Pitt). Als Buffalo Bill Cody nahm er am Wüstenrennen im Abenteuerfilm “Hidalgo” (2005) teil.

Jonathan Kimble Simmons wurde 1955 in Detroit, Michigan, als Sohn eines Collegedozenten und einer Verwaltungsangestellten geboren, studierte an der Ohio State University und war vor der Filmkarriere Schauspieler und Sänger (“Carousel”) am Broadway. Er absolvierte eine Ausbildung als Komponist und wurde dafür 2002 von der University of Montana mit dem Achievement Award geehrt. Sein Filmdebüt gab er in “No Panic” als Chef des Einsatzkommandos.

Simmons wirkte in fast 30 TV-Serien (unter anderem “Chaos City” , “E.R.”) mit, machte sich als Psychiater Dr. Skoda in 38 Folgen von “Law & Order” (1997-2004) und dessen Ablegern einen Namen. In “Oz” (1997-2003) spielte er den Neo-Nazi-Häftling Vern Schillinger. In “The Closer” (2005/06) steht er 21 Folgen als Chief Pope von der Mordkommission des LAPD an der Seite von Kyra Sedgwick.

Simmons spielt in den Realfilmsequenzen des Videogames “Command & Conquer: Alarmstufe Rot” (2008) den US-Präsidenten.

Simmons trat in zahlreichen Werbespots auf, lieh seine Stimme unter anderem den Spots für M & M und Saab, und sprach Texte für den Discovery Channel.

Simmons ist mit Schauspielerin Michelle Schumacher (“Oz”) verheiratet, die er während einer Tour als “Peter Pan” kennenlernte und mit der er zwei Kinder hat.

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