"Nie mehr Weltuntergang" schwor Roland Emmerich nach "2012". Von wegen ...
Eigentlich hatte Roland Emmerich geplant, zwei weitere Fortsetzungen seines Alien-Krachers "Independence Day" zu drehen. Schließlich hat niemand im Filmgeschäft mehr Spaß an der Zerstörung der Erde als der "2012"-Macher.
Aber die Menschen in den Metropolen von Paris bis Hongkong können ihre Bunker wieder verlassen. Mit dem nächsten Weltuntergang wird sich Emmerich noch Zeit lassen, wie er sagt: "Mit 'Independence Day 2' geht's vor und zurück. Es gibt noch kein Drehbuch und ich schreibe keine Zeile, solange nichts entschieden ist. Aber: Eines Tages wird es passieren." Also doch - ab in die Bunker, Leute!
Natürlich wird "Independence Day 2" kommen und mit Sicherheit geht auch Will Smith darin wieder auf fröhliche Alien-Jagd. Es gibt dafür 800 Millionen irdische Gründe - soviele Dollars hat der erste "Independence Day" eingespielt. Studiobosse stehen auf solche Argumente in Zeiten von Sequels, Prequels und Reboots.
Aber die Welt ist nicht genug für einen wie Roland Emmerich. Als nächstes bringt er ein ganzes galaktisches Imperium zu Fall: Er wird "Foundation" aus der Feder des Science Fiction-Gurus Isaac Asimov verfilmen. "Wir haben erstmal einen Produktionsdesigner angeheuert, der uns ausrechnet, was der Spaß kosten wird", erzählt der Schwabe. "Ich will einen Film machen, der ganz anders ist als die gewohnte Science Fiction und möchte mich dabei nicht mit der Bürde extrem hoher Kosten belasten."
Roland Emmerich war bei seinem aktuellem Projekt ganz besonders sparsam: Es entstand ganz bescheiden und friedlich in den Studios Babelsberg: "Anonymus" wird lediglich die Welt der Shakespeare-Fans erschüttern.