Er ist glücklich verheiratet und hat vier Kinder - trotzdem scheint mit dem ehenaligen Action-Star und jetzigem Politiker Arnold Schwarzenegger ab und zu gehörig das Testosteron durchzugehen.
Denn bei einem Radiointerview mit dem amerikanischen Skandalmoderator Howard Stern, hat Arnold Schwarzenegger die weiblichen Zuhörer mit einem missglückten Witz über zickige und jammernde Frauen beleidigt.
Der frühere Schauspieler und jetzige Gouverneur von Kalifornien behauptete, er habe die Heilung für prämenstruale Symptome. Sein Allheilmittel:
"Wenn wir nur den Mond loswerden könnten, der den Zyklus der Frauen beherrscht, dann würden sie aufhören, vor jeder Periode rumzuzicken und zu jammern."
Starker Tobak vom "Gouvernator", der ohnehin seit geraumer Zeit mit dem anderen Geschlecht auf Kriegsfuß steht: Schwarzenegger führt bereits eine kostspielige Verhandlung mit der britischen Moderatorin Anna Richardson. Die 32-Jährige beschuldigte Schwarzenegger, er habe sie bei einem Interview vor fünf Jahren "unsittlich berührt".
Der 57-Jährige bestreitet dies. Sein Wahlkampfmanager Sean Walsh behauptet, dass Richardson diese Anschuldigung nur erfunden hat, um Schwarzeneggers Wahlkampf um das Amt des Gouverneurs von Kalifornien zu sabotieren. Während seiner Kandidatur meldeten sich 16 Frauen, die Schwarzenegger sexuelle Belästigung vorwarfen. Dies kostete Arnie im November 2003 fast seine Wahl zum Gouverneur - dazu wird die Affäre sogar als Porno verfilmt.
Richardson verklagt Schwarzenegger nun auf Rufschädigung. Ihre Reputation als professionelle Journalistin sei durch den Vorfall unwiderruflich zerstört worden. Wenn die Journalistin die Klage gewinnt, kann dies den ehemaligen Schauspieler rund eine Million Dollar kosten.