HIM - His Infernal Majesty - kombiniert erfolgreich romantische Texte um Liebe, Tod und Sünde mit harten, ausladenden Metal-Klängen. 1996 gründete Ville Hermanni Valo, der bis dato im Sex-Shop des Vaters gearbeitet hatte, mit ein paar Kumpels die Band. Alles dreht sich fortan um den charismatischen Sänger und Songschreiber, der mit einer eigenartigen Mischung aus verhaltener Energie und morbidem Charme vor allem die Damenwelt in seinen Bann schlägt. Mit einer Coverversion des Chris-Isaak-Hits "Wicked Game" (von der ersten EP "666 Ways To Love: Prologue") brachten es HIM zu mäßiger Berühmtheit in ganz Finnland. Das Album-Debüt "Greatest Love Songs Volume 666" wurde jedoch zum skandinavischen Renner des Jahres 1997. Zwei Jahre darauf veröffentlichte die Band ihr zweites Album. "Razorblade Romance" sorgte in ganz Europa für Furore, nicht zuletzt deshalb, weil der Titel "Join Me In Death" als Titelsong von Roland Emmerichs Sciencefiction-Streifen "The 13th Floor" die Reihen der Kinositze beschallte. Die Single kletterte Anfang des Jahres 2000 an die Spitze der deutschen Hitlisten und konnte sich wochenlang auf Platz eins behaupten. HIM füllten die großen Hallen der Republik und die Spalten der Teenie-Magazine. Vom Folgealbum "Deep Shadows And Brillant Highlights" wurden vier Singles ausgekoppelt, mit "Love Metal" konnte endlich auch der schwierige amerikanische Markt geknackt werden. 2004 erschien bereits eine Best-Of-CD, "And Love Said No". Ein bisschen zu früh vielleicht, denn 2005 verkriechen sich die Finnen zur Arbeit an der nächsten Platte im Studio.