Ein ausgehöhlter, grinsender Kürbis ist das Markenzeichen der deutschen Metal-Combo Helloween, die sich für ihre Namenswahl vom amerikanischen... - Foto: Martin Häusler http://images.kino.de/flbilder/max10/mbiz10/mbiz42/z1042150/b150x150.jpg Helloween

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Helloween


Ein ausgehöhlter, grinsender Kürbis ist das Markenzeichen der deutschen Metal-Combo Helloween, die sich für ihre Namenswahl vom amerikanischen Halloween inspirieren ließ. 1983 gründen der Gitarrist und Sänger Kai Hansen, Markus Großkopf (Bass), Michael Weikath (Gitarre) und Ingo Schwichtenberg (Schlagzeug) in Hamburg die Band, die wenig später als Live-Act in der Speed-Metal-Szene Aufmerksamkeit erregt. Nach zwei Samplerbeiträgen auf "Death Metal" erscheint 1985 der erste Tonträger unter eigener Flagge. Die Mini-LP "Helloween" weiß trotz unüberhörbarer Einflüsse von Iron Maiden und Metallica zu überzeugen. Das kurz darauf veröffentlichte Debüt-Album "Walls Of Jericho" wird zu einem Erfolg bei Fans und Kritikern. Es zeichnet sich jedoch ab, dass Hansen Schwierigkeiten mit seiner Doppelrolle als Gitarrist und Sänger hat. Nach einer weiteren EP ("Judas", 1986) tritt er das Mikrofon an den erst 18-jährigen Michael Kiske ab, der mit seiner hohen Stimme den "klassischen" Helloween-Sound prägt. Mit dem neuen Frontmann spielen die Hamburger das Album "Keeper Of The Seven Keys Part 1" ein, das 1987 erscheint und zu einem Verkaufsschlager im Metal-Bereich wird. Der Nachfolger, konsequent mit "Keeper Of The Seven Keys Part 2" betitelt, übertrifft den ersten Teil der Kürbis-Saga sogar noch. Die Single "Dr. Stein" erreicht Platz zehn der deutschen Charts. Probleme mit der Plattenfirma und auch innerhalb der Band führen dazu, dass Hansen im Anschluss an die folgende Tournee die Gruppe verlässt, um gemeinsam mit dem Sänger Ralph Scheepers Gamma Ray zu gründen. Gerüchte kursieren, die Band werde sich nun auflösen. Mit Roland Grapow finden Helloween jedoch Ersatz und veröffentlichen 1991 ein neues Studio-Album. "Pink Bubbles Go Ape" wird jedoch zu einem Misserfolg, der nächste Streich, "Chameleon" (1993) prellt mit seinen poppigen Klängen vollends die alten Fans. Kiske geht, für ihn kommt der Pink-Cream-69-Sänger Andi Geris. Auch am Schlagzeug gibt es eine Veränderung: Schwichtenberg erkrankt durch schweren Drogenmissbrauch und wird durch Uli Kusch ersetzt. Das Comeback-Album "Master Of The Rings" (1994) schlägt sich dennoch tapfer. 1996 erscheint mit "The Time Of The Oath" ein musikalischer Nachruf auf Schwichtenberg, der 1995 Suizid begangen hat. Weitere Besetzungswechsel an Schlagzeug und Gitarre ziehen sich durch die folgenden Alben. Mit dem Gitarristen Sascha Gerstner und dem Schlagzeuger Dani Loeble nehmen Helloween 2005 einen Nachbrenner ihrer Erfolgsplatten auf, der im Oktober in den Handel gelangt: "Keeper Of The Seven Keys - The Legacy".

  • Links
    http://www.helloween.org/

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