Er gehört zur Speerspitze des deutschen Machismo und kultivierte das Image des unangepassten Raubeins und Herzenbrechers, der sich als sanfter... - Foto: http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz32/z0232561/b150x150.jpg Heiner Lauterbach

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Heiner Lauterbach


  • Geburtstag
    10.04.1953
  • Geburtsort
    Köln

Er gehört zur Speerspitze des deutschen Machismo und kultivierte das Image des unangepassten Raubeins und Herzenbrechers, der sich als sanfter Macho tarnt, in vielen seiner Film- und zahlreichen TV-Rollen. Bereits der zweite Spielfilm "Männer" (1985) unter der Regie von Doris Dörrie brachte ihm als Yuppie, der mit seinem Rivalen, einem Grafiker und Althippie (Uwe Ochsenknecht), die Rollen tauscht, den Durchbruch. Seitdem ist Heiner Lauterbach einer der meistbeschäftigten TV-Darsteller, der im Kino für Dörrie in "Paradies" als rotschöpfiger Aussteiger arbeitete und für ihre Alberto-Moravia-Verfilmung "Ich und er" dem sprechenden Penis die Stimme lieh.

Lauterbachs Filme zwischen 1986 und 1993 waren allesamt kommerzielle Misserfolge ("African Timber", "Ebbies Bluff"), bis er in der Erich-Kästner-Verfilmung "Charlie & Louise - Das doppelte Lottchen" (als Vater der Zwillinge) und Sönke Wortmanns "Das Superweib" (als Veronica Ferres verführender Lehrer) wieder den Anschluss fand. Mit der Rolle des Filmproduzenten Oskar Reiter in Helmut Dietls Gesellschaftssatire "Rossini" bot er wieder eine Glanzleistung als aggressiver Glücksritter und Frauenheld, für die er mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Auch sein Professor in Sönke Wortmanns "Der Campus", der vor einem Tribunal mit dem Uni-Betrieb gnadenlos abrechnet, gehört zu seinen starken Rollen.

Mehr als im Film ist Lauterbach im Fernsehen präsent, wo er in Serien ("Faust", "Eurocops"), Mehrteilern ("Der Schattenmann", "Opernball", "Der Verleger") und TV-Filmen ("Das Mädchen Rosemarie", "Der Bernsteinfischer") präsent ist. In der TV-Komödie "Andersrum", an dessen Regie und Drehbuch er auch beteiligt war, gab Lauterbach einem von einem schwulen Paar aufgezogenen Hetero Unterricht in Sachen Machotum. Für den historischen Zweiteiler "Dresden" stand er als Klinikchef vor der Kamera, dessen Tochter kurz vor der Bombardierung der Stadt einem verletzten amerikanischen Soldaten hilft.

Lauterbach war mit der Schauspielerin Katja Flint, die er während der Dreharbeiten zu seinem Debütfilm "Kolp" kennen gelernt hatte, von 1985 bis1991 verheiratet. Sein wildes Kneipenleben, der Suff, der ihn den Führerschein kostete, seine Herzattacke 1998 sowie die Krisenbeziehung zu seiner Freundin, Heidekönigin und Starlet Jenny Elvers, brachten ihn 1998 bis 2000 dauerhaft in die Klatschspalten der Sensationspresse. 2001 heiratete er das Ex-Playmate Viktoria Skaaf, mit der er eine gemeinsame Tochter hat.

  • Geburtstag
    10.04.1953
  • Geburtsort
    Köln
  • Geburtsland
    BRD

Warner bringt "Dresden"

Mit jeweils weit über zehn Mio. Zuschauern an den beiden Ausstrahlungstagen hat die bislang teuerste deutsche Fernsehfilm-Produktion TV-Geschichte geschrieben.

Großansicht TV-Drama auf Kinoniveau: "Dresden" (Foto: ZDF - Zweites Deutsches Fernsehen)

TV-Drama auf Kinoniveau: "Dresden" (Foto: ZDF - Zweites Deutsches Fernsehen)

Am 13. Februar 1945 brach ein Inferno über Dresden los. Englische Bomberstaffeln flogen einen Großangriff auf die bis dahin weitgehend vom Krieg verschonte Elbmetropole und entfesselten einen Feuersturm.
Vor dem Hintergrund persönlicher Tragödien wurde dieses historische Ereignis mit großen Stars wie Felicitas Woll, John Light, Heiner Lauterbach und Kai Wiesinger für das Fernsehen verfilmt.

Warner veröffentlicht das in zwei Teilen ausgestrahlte Drama "Dresden" am 9. März als Kauf-DVD. Neben dem rund dreistündigen Hauptfilm wird auf der Scheibe auch ein ausführliches Making-Of sein, das die Hintergründe der aufwändigen Produktion beleuchtet.

Wer mehr über die historischen Fakten erfahren will, hat dazu ebenfalls am 9. März Gelegenheit. Zeitgleich mit dem Spielfilm veröffentlicht Warner auch die Dokumentation "Das Drama von Dresden".


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