Er wurde schlagartig bekannt, als George Lucas ihn als Anakin Skywalker/Darth Vader, die zentrale Gestalt der "Star Wars"-Saga, vorstellte: In "Star Wars - Episode II: Angriff der Klonkrieger" ist der Kanadier Hayden Christensen als Anakin Skywalker die große Hoffnung der Jedi-Ritter. Der Schüler von Obi-Wan Kenobi unterstützt sie im Kampf gegen die dunkle Seite der Macht, wird aber durch blinden Ehrgeiz, Rachedurst wegen des Mordes an seiner Mutter und wegen seiner verbotenen Liebe zu Prinzessin Padmé Amidala korrumpiert und mutiert in "Episode III - Die Rache der Sith" zum schwarzen Lord Darth Vader.
Vor "Star Wars" hatte der 1981 in Vancouver geborene Christensen in zahlreichen Werbespots und TV-Serien ("Family Passions - Macht der Leidenschaft") mitgewirkt. Die entsprechende Story: Als seine Schwester für einen Spot vorsprach und keinen Babysitter bekommen konnte, nahm sie ihn mit zur Agentur, wo er "entdeckt" wurde. Der hochgewachsene Blonde mit den stechenden blaugrauen Augen war Lucas wegen seines unverbrauchten Talents aufgefallen, das speziell als Freund von Kirsten Dunst in der tragischen Teenie-Story "The Virgin Suicides" und als drogenabhängiger Punker-Sohn von Kevin Kline in "Das Haus am Meer" zum Tragen kam und ihm Golden-Globe- und Screen-Actors-Guild-Nominierungen einbrachte.
In dem Biopic über das dramatische Leben von Edie Sedgwick, "Factory Girl", verkörperte er die neben Andy Warhol zweite große Liebe der Leitfigur der Warhol-Factory: Bob Dylan (der aus rechtlichen Gründen allerdings Billy Quinn genannt wurde). Christensen durchlebte in "Awake" den Alptraum, während einer Herzoperation aufzuwachen und das Geschehen bei vollem Bewusstsein wahrzunehmen. In dem auf Boccaccios "Il Decamerone" basierenden Film "Virgin Territory" gehörte er als Lorenzo zu der Gruppe von zehn Menschen, die sich, vor der Pest fliehend, in einem Landhaus zusammenfinden. Im März 2008 startet der Science-Fiction-Thriller "Jumper". Regisseur Doug Liman übertrug ihm die Hauptrolle, in der er als David Rice herausfindet, dass er die Fähigkeit zum Beamen besitzt und als Jumper in eine ganz andere Zeit gehört.
2002 stand Christensen in London neben Anna Paquin in dem Stück "This is Your Oath" von Kenneth Lonergan (Regie "You Can Count on Me") auf der Bühne. Von der US-Entertainmentshow Rank wurde der gutaussehende Christensen zum "sexiest newcomer" gewählt. 2005 erhielt er auf der weltweit größten Film-Industrie-Fachmesse ShoWest den Award als Star of Tomorrow.
Hayden Christensen ist Superman
Adam Brody hat sich in einer Bar verplappert.
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Hayden als neuer Superman? (Foto: Kinowelt, Warner)
Die "Justice League of America" hat einen neuen Superman - Hayden Christensen. Das zumindest soll Adam Brody nach ein paar Gläsern Bier in einer Bar in Kanada verraten haben, wo am Film gearbeitet wird. Brody erzählte einem Fan von seinem neuen Film und zählte alle Schauspieler und ihre Rollen auf, inklusive Hayden als Superman.
Vielleicht wollte sich Adam Brody damit allerdings nur einen Scherz erlauben. Er und Christensen verstehen sich angeblich nicht besonders gut. Denn seit "Jumper" wird Hayden eine Romanze mit Rachel Bilson nachgesagt, die zuvor drei Jahre mit Brody liiert war.
Hang zum Übernatürlichen
Christensen hat bis jetzt seine größten Erfolge mit den Filmen verzeichnet, in denen er übernatürliche Kräfte besaß. In "Star Wars: Episode II" und "Episode III" verkörperte er den jungen Anakin Skywalker, der später als Darth Vader Galaxien unsicher machte. In seinem aktuellen SciFi-Kracher "Jumper" spielt er einen Jungen, der herausfindet, dass er die Fähigkeit besitzt zu teleportieren. Als Superman würde Christensen natürlich fliegen statt springen.