Dass Harrison Ford 1996 zum erfolgreichsten Schauspieler des Jahrhunderts gewählt wurde und 2008 zum vierten Mal die Filmikone "Indiana Jones" mit... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max13/kuk13/kuk17/u1317021/b150x150.jpg Harrison Ford
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Harrison Ford

  • Bürgerlicher Name
    Harrison J. Ford
  • Geburtstag
    13.07.1942
  • Geburtsort
    Chicago, Illinois

Dass Harrison Ford 1996 zum erfolgreichsten Schauspieler des Jahrhunderts gewählt wurde und 2008 zum vierten Mal die Filmikone "Indiana Jones" mit Leben füllte, ließ sich Mitte der 1960er Jahre, als Ford seine Karriere begann, noch nicht absehen.

Ganz im Gegenteil: Zwar gelang ihm nach einigen Auftritten in Theatergruppen noch während seines Studiums der Sprung nach Hollywood. Seine Rollen waren jedoch übersehbar kurz - wie etwa der erste Leinwandauftritt als Hotelpage in "Immer wenn er Dollars roch" (1966). Ford versuchte, sich und seine Familie mit TV-Rollen über Wasser zu halten, schmiss aber schließlich nach seinem einzigen nennenswerten Erfolg in "American Graffiti" (1973) das Handtuch, um stattdessen als Zimmermann zu arbeiten.

Als Ford 1976 an der Holzvertäfelung eines Studios arbeitete, wurde er von "American Graffiti"-Regisseur George Lucas gebeten, bei den Besetzungsgesprächen seines neuen Films einzuspringen, woraus einer der größten Erfolge seiner Karriere erwuchs: Die Rolle des Weltraumpiraten Han Solo in Lucas' "Star Wars"-Trilogie bescherte ihm ebenso Weltruhm wie die Abenteuer um den Archäologen Indiana Jones.

Auch wenn er in "Der einzige Zeuge" (Oscar- und Golden-Globe-Nominierung) noch einmal zum Hobel griff, war Fords Auskommen doch fortan gesichert. Mit "Der Blade Runner" erlangte Ford endgültig Kultstatus, und mit Filmen wie "Stunde der Patrioten", "Das Kartell" oder "Auf der Flucht" avancierte er zum weltweit erfolgreichen Action-Film-Darsteller, der mit "Mosquito Coast" und "Auf der Flucht" zwei weitere Golden-Globe-Nominierungen verbuchen konnte.

Fords minimalistische Spielweise mit dem charakteristischen Grinsen überzeugt in allen Genres (Komödien, Abenteuer, Thriller, SF), hat ihm von der Kritik jedoch schon häufig den Vorwurf eingebracht, nur über einen einzigen Gesichtsausdruck für alle Gefühlslagen zu verfügen. Nichtsdestotrotz konnte er als Filmehemann von Michelle Pfeiffer mit dem übernatürlichen Thriller "Schatten der Wahrheit" einen weiteren Kassenerfolg feiern.

Während sich im Anschluss das russische Atom-U-Boot "K-19" mit Ford als Kapitän kaum über Wasser halten konnte, versucht er mit der Krimikomödie "Hollywood Cops", in der er seinen jungen Kollegen Josh Hartnett mit unkonventionellen Mitteln verblüfft, an frühere Erfolge anzuknüpfen. Nachdem er sich 2003 über einen Stern am Walk of Fame freuen durfte, kämpfte er in "Firewall" erbittert mit einem Erpresser, der seine Familie bedroht.

2008 kehrte er als Dr. Jones im vierten Teil der Spielberg-Filmreihe zurück. 19 Jahre waren zwar nach dem letzten Abenteuer ins Land gezogen, aber Ford und Spielberg haben der Legende in "Das Königreich des Kristallschädels" keine Schande gebracht.

Nach den kommerziell wenig erfolgreichen anspruchsvollen Herzensprojekten "Crossing Over" und "Ausnahmezustand" legt Ford nun im Herbst seiner Karriere eine klassische Komödie nach: In "Morning Glory" spuckt ihm als TV-Nachrichtenveteran der weibliche Star der Stunde Rachel McAdams als quirlige junge Senderchefin in die Suppe.

Neuland betritt Ford nun mit der spektakulären Comic-Verfilmung "Cowboys & Aliens", in der er neben 007-Darsteller Daniel Craig als bärbeißiger Viehhändler gegen Außerirdische antritt.

Ebenso erfolgreich wie die meisten von Harrison Fords Filmabenteuer sind auch seine Verhandlungskünste: Fords Gagen brachten in als einen der reichsten Schauspieler sogar ins Guiness-Buch der Rekorde.

Der engagierte Umweltschützer trennte sich nach 18 Ehejahren von Melissa Mathison, mit der er Sohn Malcolm und Tochter Georgia hat. Aus erster Ehe mit Mary Marquardt hat er ebenfalls zwei Kinder. Seit 2002 ist er mit Calista Flockhart ("Ally McBeal") verlobt.

  • Bürgerlicher Name
    Harrison J. Ford
  • Geburtstag
    13.07.1942
  • Geburtsort
    Chicago, Illinois
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Vater: Christopher Ford, 1999 gestorben
    Mutter: Dorothy Ford
    Bruder: Terence, geb. 1945, Schauspieler

    Ehefrau:
    Mary Ford, 1964-1979
    Melissa Mathison, seit 1983

    Tochter: Georgia, geb. 1990 (Mutter: Melissa Mathison)
    3 Söhne: Benjamin, Koch, geb. 1967 (Mutter: Mary Ford),
    Willard, Lehrer, geb. 1969 (Mutter: Mary Ford),
    Malcolm, geb. 1987 (Mutter: Melissa Mathison)
  • Autogrammadresse
    c/o McQueeney
    10279 Century Woods Drive
    Los Angeles, CA 90067
    USA
  • Links
    http://www.harrisonfordmedia.com (Fan-Seite)
"Star Wars": Al Pacino lehnte Han Solo-Rolle ab

Damals musste er noch froh sein, dass er überhaupt zu seinem Wunschschauspieler vorgelassen wurde.

Großansicht Al Pacino: Wäre er ein guter Han Solo gewesen? (Foto: Kurt Krieger, Fox)

Al Pacino: Wäre er ein guter Han Solo gewesen? (Foto: Kurt Krieger, Fox)

Heute ist George Lucas einer der ganz großen Hollywoods, alle Türen stehen ihm offen - auch wenn sich der "Star Wars"-Erfinder inzwischen weitgehend aus dem Tagesgeschehen zurückgezogen hat.

Doch in den späten Siebzigern war Lucas noch ein Nobody in der Traumfabrik und musste wie alle Anfänger Klinken putzen.

Darunter war auch die von Al Pacino. Denn den wollte George Lucas 1977 eigentlich als Han Solo besetzen. Das Problem dabei: Lucas war ein absoluter Nobody und Pacino dank "Der Pate" ein Weltstar. Nicht einmal ein Treffen, um die Idee zu "Krieg der Sterne" vorzustellen, schien möglich.

Doch Lucas hatte Glück, denn er hatte zumindest schon mit Francis Ford Coppola Freundschaft geschlossen. Und der erklärte sich bereit, Lucas mit seinem Darsteller aus "Der Pate" bekannt zu machen. Aber dann kam die Ernüchterung:

"Er hat mir die Rolle blind angeboten, ich hätte sie nur annehmen müssen", berichtet Al Pacino. "Allerdings sagte mir das Drehbuch irgendwie überhaupt nichts, ich habe nicht verstanden, was das alles sollte. Also habe ich abgelehnt."

Spock im neuen "Star Wars"-Film?

Der Rest ist Filmgeschichte: Harrison Ford erhielt die Rolle als charmantes Weltraum-Raubein und wurde zum Superstar. Zuvor hatten allerdings noch Jack Nicholson, Bill Murray und Chevy Chase den Part abgelehnt. Wer sich von den vieren wohl am meisten ärgert?

Diesen Fehler begeht Leonard Nimoy heute indes nicht. Der Spock-Mime wurde gefragt, ob er sich vorstellen könne, für J.J. Abrams im neuen "Star Wars"-Film "Episode VII" zu spielen. Der "Star Trek"-Veteran, der auch im aktuellen Enterprise-Abenteuer "Into Darkness" wieder als Ur-Spock zu sehen ist, war sofort Feuer und Flamme: "Oooh, das wäre ein Riesenspaß, das würde ich wahnsinnig gerne machen!"

Bedenken, dass es seltsam sein könne, wenn ein so ikonenhafter "Star Trek"-Darsteller plötzlich im "Star Wars"-Universum auftaucht, wischt Nimoy beiseite: "Nein, nein, das würde problemlos funktionieren, es wäre großartig. Ich halte das für eine sehr gute Idee und das sollte J.J. dringend jemand sagen!"

Fragt sich nur, welche Rolle Nimoy dann spielen soll. Nachdem er so viel Erfahrung mit der Darstellung außerirdischer Rassen hat, vielleicht einen Hutten? Schrumpelig genug wäre er dafür …

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