Mexikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Darsteller. Er gilt nach sechs Spielfilmen neben Peter Jackson als Meister des Fantasyfilms.... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max07/kuk07/kuk09/u0709009/b150x150.jpg Guillermo Del Toro

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Guillermo Del Toro


  • Geburtstag
    09.10.1964
  • Geburtsort
    Guadalajara, Jalisco

Mexikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Darsteller. Er gilt nach sechs Spielfilmen neben Peter Jackson als Meister des Fantasyfilms. Guillermo Del Toro verbindet kühn Horror, Märchen, Comic-Elemente, klassische Kriminalrecherche, religiöse Motive und Abenteuer zu fantastischen Geschichten, in welchen Fabelwesen wie Faune, Elfen, Monster, Vampire und Insekten entscheidende Rollen spielen. Zwei seiner Filme sind im und nach dem Spanischen Bürgerkrieg angesiedelt, dienen als düster realistischer Hintergrund für Storys, die häufig in unterirdischen Gewölben ("Hellboy"), der U-Bahn ("Mimic") oder Hallen ("Blade II") spielen. Sein 2006 in Cannes uraufgeführtes "El laberinto del fauno - Pans Labyrinth" ist ein von Vorbildern wie Goya, E.T.A. Hoffmann , Lewis Carroll, Luis Bunuel und Mario Bava inspiriertes, zeitloses Meisterwerk.

Guillermo Del Toro wurde 1964 in Guadalajara, Calisco geboren und von einer streng religiösen Großmutter erzogen, die Dornen in seine Schuhe legte und ihn zwei Mal exorzieren ließ, damit er von seinen Fantasiewelten abließ. Del Toro nahm seine ersten Filme auf Super-8 auf, erlebte als jugendlicher Fabrikarbeiter die Gewaltwelten Mexikos, ging in die USA und arbeitete zehn Jahre in der Make-Up-Abteilung von Special-Effects-Guru Dick Smith ("Scanners", "Der Exorzist"). In Mexiko gründet Del Toro 1986 die Firma Necropia und arbeitet mehrere Jahre für das Fernsehen. Er schreibt für "Sight & Sound" und "Village Voice", veröffentlicht eine Studie über Alfred Hitchcock und hat 1992 die Mittel, um seinen ersten Spielfilm "Cronos" zu inszenieren, der in Cannes, Fantasporto und Mexiko zwanzig Preise sammelt.

In "Cronos" (1993), moderne Variation des Vampirmythos, treten bereits die Schaben und Kakerlaken aus Statuen und Büchern hervor, die 1997 in "Mimic - Angriff der Killerinsekten" die New Yorker U-Bahn und Oscar-Preisträgerin Mira Sorvino terrorisieren. Del Toro hält "Mimic" wegen der Eingriffe durch die Produzenten von Miramax für misslungen ("Er hätte so schön werden können." ), kehrt nach Mexiko zurück und inszeniert 2001 die im spanischen Bürgerkrieg spielende Geistergeschichte "El espinoza del Diablo - Des Teufels Rückgrat". Wieder in Hollywood, nimmt er 2002 "Blade II", Fortsetzung der nach den Marcel-Comics entstandenen Vampirjagden mit Wesley Snipes, in Angriff und schafft mit Nonstop-Action das Herzstück der Trilogie. Er verzichtet auf die Regie des dritten Teils und auf "Harry Potter 4" und setzt bei den Warner Studios seinen Lieblingsdarsteller Ron Perlman als Held der Dark-Horse-Comic-Verfilmung "Hellboy" (2004) durch, die mit einem fröhlichen Zigarre rauchenden und Schokolade essenden Sympathie-Monster aufwartet. 2007/08 entsteht in Budapester Studios das Sequel "Hellboy: The Golden Army".

In dem als mexikanisch-spanisch-amerikanische Ko-Produktion realisierten Meilenstein "Pans Labyrinth" findet eine Zwölfjährige Zuflucht in Fantasiewelten, während ihr despotischer Stiefvater (Sergi Lopez) in den Wäldern Rebellen jagt. Der Film gewinnt drei Oscars, sieben Goyas , drei BAFTA Awards.

Guillermo Del Toro ist mit den Landsmännern Alfonso Cuarón und Alejandro González Inárritu befreundet und besorgte in fünf Tagen den Endschnitt von Inárritus "Amores Perros" (2000), ein Freundschaftsdienst. Er liebt Frankensteins Monster und den Gill Man aus "Der Schrecken vom Amazonas", Filme von Mario Bava ("Die Stunde, wenn Dracula kommt"), Hammer Horror Movies der 60er-Jahre, William Wyler, Martin Scorsese und George A. Romero.

Der ehemalige Vegetarier, der während der viermonatigen Dreharbeiten zu "Pan" 45 Pfund abnahm, lebt mit seiner Familie in Los Angeles und leidet unter ständigem Heimweh. Er hat ein fotografisches Gedächtnis.

  • Geburtstag
    09.10.1964
  • Geburtsort
    Guadalajara, Jalisco
  • Geburtsland
    Mexiko

"The Hobbit": "Elrond" Hugo Weaving bereits am Set

Mit zwei legendären Filmtrilogien ist seine Karriere untrennbar verknüpft…

Großansicht Für die "Herr der Ringe"-Weggefährten Hugo Weaving alias Elrond und Regisseur Peter Jackson geht die gemeinsame Reise auch in "The Hobbit" weiter! (Foto: Peter Jackson)

Für die "Herr der Ringe"-Weggefährten Hugo Weaving alias Elrond und Regisseur Peter Jackson geht die gemeinsame Reise auch in "The Hobbit" weiter! (Foto: Peter Jackson)

Als Neos Gegenspieler Agent Smith in der "Matrix"-Trilogie und als Liv Tylers Vater Elrond in der "Herr der Ringe"-Trilogie sicherte sich Hugo Weaving einen Platz in der Filmgeschichte. Nun erhält er die Chance, den Halbelben aus Bruchtal ein weiteres Mal auf der großen Leinwand zu verkörpern: Hugo Weaving soll auch in den beiden "Hobbit"-Filmen als Elrond auftreten, wie die Sprecherin der Produktionsfirma, Melissa Booth, nun offiziell bestätigt hat.

Zuvor hatte Regisseur Peter Jackson bereits ein Bild von sich und Hugo Weaving am "Hobbit"-Set auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht. Offenbar hatten die beiden "Herr der Ringe"-Weggefährten noch einige vertragliche Details zu klären, denn ein offizielles Statement von Peter Jackson gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Allerdings hatte Jacksons Regie-Vorgänger Guillermo Del Toro die Rückkehr von Hugo Weaving schon vor zwei Jahren als gesichert verkündet.

Legolas' Vater gefunden

Peter Jackson vermeldet indes einen weiteren Elben-Darsteller: Lee Pace wird als König Thranduil zu sehen sein, der im Düsterwald regiert und Vater von Legolas ist.

Der 32-jährige Pace spielte die Hauptrolle im Fantasy-Kleinod "The Fall" und ist vor allem für seine Rolle als Ned in der Serie "Pushing Daisies" bekannt, in der er mit einer Berührung Tote kurzfristig zum Leben erweckt und dadurch hilft, Kriminalfälle zu lösen. Außerdem mimt Lee Pace im "Twilight"-Finale "Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht" den Vampir Garrett, der eine wichtige Rolle in der Auseinandersetzung zwischen den Cullens und den Volturi spielt.

Im "Hobbit" nimmt Lee Pace als Thranduil Bilbos zwergische Begleiter gefangen, die dieser nur mit Hilfe des Einen Rings wieder befreien kann, den Bilbo zuvor Gollum abgeluchst hat. Ob dann tatsächlich Orlando Bloom auch einen Auftritt als Thranduils Sohn Legolas haben wird, ist leider noch unklar.

Dafür ist einer der Zwerge (wieder-)gefunden: In der Rolle des Fili ersetzt Dean O'Gorman seinen Vorgänger Robert Kazinsky, der letzte Woche aus gesundheitlichen Gründen aussteigen musste. O'Gorman stammt wie Peter Jackson aus Neuseeland, dort feierte er in der TV-Serie "The Almighty Johnsons" Erfolge. Ansonsten hat Dean O'Gorman kleinere Auftritt in der Fantasy-Kultserie "Xena" vorzuweisen, in der er verschiedene Nebenfiguren spielte.

Peter Jackson freut sich über beide Casting-Coups: "O'Gorman ist ein großartiger Kiwi-Schauspieler, ich bin begeistert, mit ihm zu arbeiten! Er wird schon nächste Woche zu uns stoßen. Und Lee war von Anfang an unsere erste Wahl als Thranduil. Die Elben-Charaktere bei Tolkien sind besonders schwer zu besetzen, aber Lee Pace wird perfekt sein!"

Wie es am Set von "The Hobbit" derzeit zugeht, hat Peter Jackson zudem kürzlich in einem "Behind the Scenes"-Clip offenbart.

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