Verquere Liebesgeschichten, die in aktuelles Zeit- und Zeitgeistgeschehen verwoben sind, Politisches mit Privatem verknüpfen, ohne lehrhaft sein zu... - Foto: http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz11/z0311526/b150x150.jpg Gregor Schnitzler

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Gregor Schnitzler


  • Geburtsort
    Berlin

Verquere Liebesgeschichten, die in aktuelles Zeit- und Zeitgeistgeschehen verwoben sind, Politisches mit Privatem verknüpfen, ohne lehrhaft sein zu wollen, sondern unterhaltend unaufdringlich erzählen, sind die Spezialität von Regiseur Gregor Schnitzler, der als Vorbilder Sidney Lumet und Sydney Pollack und ihre Politthriller angibt.

Entsprechend geraten in "Was tun, wenn's brennt?" (2001) fünf ehemalige Hausbesetzer in Berlin in Schwierigkeiten, als eine vor Jahren versteckte Bombe hochgeht und sich ein Kommissar an ihre Fährten heftet. In "Soloalbum" (2002) gerät ein Berliner Musikredakteur (Matthias Schweighöfer) in die Krise, als sich seine Freundin (Nora Tschirner) von ihm trennt und er in zehn Lektionen das Leben neu lernen muss. In "Die Wolke" (2006) gerät ein junges Liebespaar in die Wirren einer Umweltkatastrophe, die von einem Unfall in einem Kernkraftwerk ausgeht, und erlebt die intensivste Zeit seines Lebens.

Gregor Schnitzler wurde 1964 in Westberlin geboren, studierte an der Hochschule der Künste in Berlin, begann als Standfotograf, Darsteller, 2. Kameramann (Tom Tykwers "Winterschläfer") und machte sich mit Kurzfilmen und 65 Musikvideos und Werbespots einen Namen. Für das Fernsehen inszenierte er einige Folgen der Reihen "T.E.A.M. Berlin", "Balko" und "Im Namen des Gesetzes". Mit "Finnlandia" gab Schnitzler 1999 sein Regiedebüt: Eine junge Frau (Lea Mornar) versucht rückblickend, den Tod ihres Lebensgefährten, der während des Urlaubs in Finnland starb, zu begreifen.

  • Geburtsort
    Berlin
  • Geburtsland
    BRD

Filmografie

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