Für ihn tanzt Rity Hayworth als "Gilda" 1946 den berühmten Handschuh-Striptease zu "Put the Blame on Mame, Boys". Doch populär wurde der Kanadier... - Foto: http://images.kino.de/flbilder/max00/mbiz00/mbiz08/z0008433/b150x150.jpg Glenn Ford

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Glenn Ford


  • Geburtstag
    01.05.1916
  • gestorben
    30.08.2006

Für ihn tanzt Rity Hayworth als "Gilda" 1946 den berühmten Handschuh-Striptease zu "Put the Blame on Mame, Boys". Doch populär wurde der Kanadier Glenn Ford (geb. 1916) in zahlreichen Western, in denen er harte, zwielichtige, kantige, verschlossene und rauhe Helden spielte ("Cowboy", "Cimarron"). Ford, Vertragsschauspieler bei MGM, hatte eine der dauerhaftesten Karrieren Hollywoods mit über 100 Filmen und gewann zusätzliche Popularität in Komödien, in denen er skeptische Väter spielte ("Vater ist nicht verheiratet"). In den 70er und 80er Jahren viel TV-Arbeit und Auftritte als Adoptivvater von "Superman" sowie in einigen Action-Filmen. Fords beste Rollen waren der Lokomotivführer in "Lebensgier" von Fritz Lang (einem Remake von Jean Renoirs "Bestie Mensch"), der Lehrer in "Saat der Gewalt", der verbiesterte Polizei-Sergeant in Fritz Langs Polizeifilm "Heißes Eisen", der US-Offizier neben dem Japaner Marlon Brando in "Das kleine Teehaus" und der Schafzüchter an der Seite von Shirley MacLaine in "In Colorado ist der Teufel los". Während des Zweiten Weltkriegs hatte Ford bei den Marines gekämpft und französische Résistance-Kämpfer ausgebildet.

  • Geburtstag
    01.05.1916
  • Geburtsland
    Kanada

Vier, die uns fehlen werden

Einige Schauspieler sorgten 2005 ein letztes Mal für Schlagzeilen. KINO.DE erinnert an vier große Persönlichkeiten.

Großansicht Pragmatischer Chefingenieur: James "Scotty" Doohan (Foto: UIP)

Pragmatischer Chefingenieur: James "Scotty" Doohan (Foto: UIP)

Was hätte man auf der "Enterprise" bloß ohne ihn getan? Und wem sonst wäre es gelungen, einen weltweiten Boom im Studiengang der Ingenieurswissenschaften auszulösen? James Doohan, alias "Scotty", dem dieses Kunststück gelang, wurde am 3. März 1920 in Vancouver geboren.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs war Doohan als meistbeschäftigter Schauspieler Kanadas bekannt, in den 50er Jahren folgte er dann dem Ruf Hollywoods. Seine Vielseitigkeit und insbesondere sein Talent, ausländische Akzente zu imitieren, verhalfen ihm 1966 zu der Rolle, für die ihn einmal eine riesige Fangemeinde lieben sollte.

Als Chefingenieur Montgomery Scott in der TV-Serie "Star Trek" bewahrte James Doohan selbst in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf. Er flickte jedes Leck an der "Enterprise", und auch in Not geratene Crewmitglieder konnten sich auf ihn verlassen: Sie wurden mit seiner Hilfe meist im allerletzten Moment zurückgebeamt.

Großansicht Scotty brillierte als wichtiger Mann im Hintergrund (Foto: Paramount)

Scotty brillierte als wichtiger Mann im Hintergrund (Foto: Paramount)

Einmal Ingenieur, immer Ingenieur

Nach Abschluss der Serie jedoch hatte Doohan große Probleme, andere Rollen zu finden. Und so vertrieb sich der Kanadier seine Zeit als Redner an Universitäten und als Gast auf unzähligen "Star Trek"-Conventions.

Im Sommer 2004 erhielt James Doohan einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Die Zeremonie im Kreis der "Star-Trek"-Weggefährten ähnelte einer Abschiedsfeier, da sie zugleich der letzte öffentliche Auftritt des Schauspielers war, ehe er am 20. Juli 2005 verstarb. Im Dezember wird Scotty trotzdem noch einmal Aufsehen erregen: Dann nämlich wird seine Asche in einer Falcon-Rakete ins All geschossen - und somit der letzte Wille des Stars erfüllt.


Filmografie

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