Sie ist der Traum vieler Männer, träumt aber selbst auch mal von Frauen.
Unterkühlt sexy mit Topfigur, so spielte sich Gillian Anderson als Agentin Scully aus der Kult-Mysteryserie "Akte X" in die Herzen vieler Männer.
Nun hat die Schönheit, die zuletzt im Spionage-Klamauk "Johnny English - Jetzt erst recht" im Kino zu sehen war, überraschend enthüllt, dass sie sich selbst auch zu Frauen hingezogen fühlt:
"Als ich noch in der Highschool war, habe ich lange Zeit eine Beziehung zu einem Mädchen geführt", verrät Gillian Anderson.
Allerdings habe sie sich darüber, anders als andere Teenager, die auf der Suche nach ihrer sexuellen Identität sind, keine großen Gedanken gemacht:
"Möglicherweise wäre es anders gewesen, wenn ich mich zu 100% als homosexuell gefühlt hätte. Aber ich wusste ja, dass ich immer noch auch Jungs mochte. Es wäre sicher eine größere Sache gewesen, wenn das Ganze mit Schamgefühlen und all den anderen Fragen verbunden gewesen wäre, die für Jugendliche in dieser Situation zu Problemen werden, die das ganze Leben verändern."
Allerdings war das Timing der jungen Gillian Anderson damals alles andere als perfekt: Sie begann ausgerechnet mit ihrer sexuellen Identität zu experimentieren, als ihre Familie vom freigeistigen London nach Grand Rapids im US-Bundesstaat Michigan zog. In der Kleinstadt mit 200.000 Einwohnern war man von Gillian Andersons Auftreten wenig begeistert:
"Die Art, wie ich aussah, wie ich mich anzog, wie ich mich benahm - und vor allem, die Beziehung, die ich damals führte - das schockierte die Leute enorm!"
Mit Andersons heutigem Lebensstil hat man allerdings vermutlich auch im konservativen Grand Rapids kein Problem: Die Schauspielerin zieht mit ihrem Lebensgefährten Mark Griffiths zwei Söhne im Alter von drei und fünf Jahren groß und pflegt ein gutes Verhältnis zu ihrer 17-jährigen Tochter aus früherer Ehe.