Nach dem Erfolg von "Sin City" und dem Trubel um "300" soll nun Millers "Ronin" ins Kino kommen. Der Science-Fiction-Film verspricht, mindestens genauso düster zu werden.
Mit seinem hartgesottenen Noir-Comicuniversum hat Frank Miller eine Welt erschaffen, die Filmemacher inspiriert. Zuletzt faszinierte Robert Rodriguez mit dem cartoonhaften Horrortrip "Sin City" das Kinopublikum, Anfang April startet Zack Snyders Verfilmung von "300" in den deutschen Kinos.
Auf der diesjährigen Berlinale beeindruckte das Schlachtenspektakel bereits mit seiner Bildgewalt, sorgte mit brutalen Szenen aber auch für heftige Diskussionen. Kein Wunder, dass Hollywood bei so viel Publicity schon in den Startlöchern für weitere Adaptionen von Miller-Comics steht. Während die Vorbereitungen für "Sin City 2" und "3" laufen, will "300"-Produzent Gianni Nunnari jetzt auch noch die düstere Science-Fiction-Serie "Ronin" auf die große Leinwand bringen.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein Samurai, der im heruntergekommenen New York des 21. Jahrhunderts wiedergeboren wird. Die Stadt ist voll von gesetzlosen Hausbesetzern, radikalen Splittergruppen und Mutanten. Mitten in diesem Sumpf des Verbrechens befindet sich ein mystisches Schwert, das der Samurai finden muss, um seinen Todfeind aus einem vorherigen Leben endlich zur Strecke zu bringen.
Regie führt Sylvain White, dessen Tanzfilm "Stomp the Yard" bald ins Kino kommt. Erfahrungen mit finsteren Gesellen hat er bereits mit dem Horror-Schocker "Ich werde immer wissen, was Du letzten Sommer getan hast" gesammelt.