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"Game of Thrones"-Finale als Kinofilm

Die Serie war ohnehin schon ganz großes Kino…

Mit ihren Drachen bald zu groß fürs TV: Emilia Clarke als Daenerys Targaryen in “Game of Thrones” Bild: Warner

So etwas hatte es im TV noch nie gegeben, die Fantasy-Kultserie “Game of Thrones” war fast wie ein Spielfilm: aufwändige Außendrehs vor großen Landschaftskulissen, detailreiche Kostüme, Massenszenen mit Hunderten von Komparsen und natürlich die epische Story aus den Büchern von Autor George R.R. Martin.

Und eben dieser hat nun bei der US-Premiere der vierten Staffel verkündet, was damit sowieso nahelag: “Game of Thrones” soll ins Kino kommen:

“Es hängt ein bisschen davon ab, wie viele Staffeln die Serie haben wird”, erklärt Martin. “Machen wir sieben oder acht oder gar zehn? Denn die Bücher werden ja immer größer und größer in ihrer Dimension. Kann gut sein, dass es einen Kinofilm braucht, um alle Fäden der Geschichte am Ende zusammenzuführen, ein Projekt mit dem Budget von 100 Millionen Dollar und zwei Stunden Länge. Denn diese Drachen werden ja noch richtig gro߅”

Eigener Film für den Heckenritter?

Schon das dritte Buch wurde auf zwei Serienstaffeln aufgeteilt, also startet in den USA gerade die zweite Hälfte des dritten Romans. Allerdings hat Martin seine Buchreihe noch nicht fertig gestellt und Fans rätseln ohnehin, wie er sein schier unüberschaubares Arsenal von Haupt- und Nebenfiguren und deren Erlebnisse zu einem sinnigen Finale führen wird.

Aber offenbar hat der Meister schon recht genaue Vorstellungen davon, daher auch die Idee mit dem Kinofilm.

Unabhängig von den Plänen für den großen Showdown kann sich Martin einen weiteren Film vorstellen, der die Vorgeschichte der Westeros-Saga aus der dreibändigen Reihe “Der Heckenritter” erzählt und der 90 Jahre vor den Ereignissen der Serie spielt. “Das wäre eine ideale Basis für einen Film”, meint George R.R. Martin. “Aber ich habe ohnehin noch mindestens ein Dutzend weitere Storys im Kopf”, verspricht er.

Egal ob zu Papier, auf dem heimischen Bildschirm oder auf der großen Leinwand, eins steht fest: Wenn George R.R. Martin seine Geschichten erzählt, dann ist das immer ganz großes Kino!

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